Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

LONDON - Die britische Wirtschaft hat im Frühjahr den Weg zurück auf den Wachstumspfad gefunden und sich kräftig vom schwachen Jahresauftakt erholen können.

12.08.2021 - 09:56:07

Britische Wirtschaft erholt sich im Frühjahr kräftig vom schwachen Jahresstart. Im zweiten Quartal sei die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 4,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Donnerstag in London nach einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten für die Monate April bis Juni mit dieser Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gerechnet.

Zu Jahresbeginn hatten noch Einschränkungen im Kampf gegen die Pandemie belastet. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte um 1,6 Prozent. Von den Lockerungen im Frühjahr profitierten vor allem Dienstleister. Bei den Ausgaben der privaten Haushalte meldete die Behörde ein Wachstum von 7,3 Prozent im Quartalsvergleich und damit eine starke Erholung nach dem Einbruch im ersten Quartal.

Wie stark die britische Wirtschaft im Frühjahr gewachsen ist zeigt der internationale Vergleich: In den USA betrug das Wachstum der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal nur 1,6 Prozent, Chinas Wirtschaft wuchs um 1,3 Prozent und in der Eurozone legte das BIP um 2,0 Prozent zu. Allerdings hat die britische Konjunktur einiges aufzuholen, nachdem sie 2020 vergleichsweise stark eingebrochen war.

Auch im Juni erholte sich die britische Wirtschaft schwungvoll vom Corona-Einbruch und wuchs um 1,0 Prozent im Monatsvergleich und damit stärker als erwartet. Anders als in vielen anderen führenden Volkswirtschaften werden in Großbritannien auch monatliche Daten zur Wirtschaftsleistung veröffentlicht.

Zuletzt hatte sich der Internationale Währungsfonds (IWF) Ende Juli optimistischer für die weitere konjunkturelle Entwicklung gezeigt und die Wachstumsprognose deutlich angehoben. Der IWF rechnet 2021 mittlerweile mit einem britischen Wachstum um 7,0 Prozent nachdem zuvor nur eine Zunahme der Wirtschaftsleistung um 5,3 Prozent erwartet worden war.

Einen überraschenden Dämpfer gab es im Juni allerdings bei der Industrieproduktion. Im Monatsvergleich sei die Gesamtherstellung um 0,7 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt ebenfalls am Donnerstag mit. Hier hatten Experten einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet. Analyst Kallum Pickering von der Berenberg Bank verwies auf einen starken Einbruch im Bergbau, der die Gesamtproduktion belastet habe.

Der britische Industriesektor leidet aber auch unter Engpässen und Verzögerungen in den weltweiten Lieferketten, wobei unter anderem ein Mangel an Computerchips belastet. Zuletzt hatten auch andere führende Industriestaaten wie zum Beispiel Deutschland enttäuschende Produktionsdaten gemeldet.

Analystin Ruth Gregory vom britischen Analysehaus Capital Economics sah sich nach der Veröffentlichung der Konjunkturdaten in ihrer Einschätzung bestätigt, dass die britische Wirtschaft bis Oktober wieder das Vorkrisenniveau aus dem Februar 2020 erreichen könne.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Fedex-Gewinn verfehlt Markterwartungen. Der Paketdienst senkte am Dienstag deshalb bereits nach dem ersten Geschäftsquartal seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr. Fedex verwies auch darauf, dass es schwerer als zuvor ist, genügend Arbeitskräfte zu finden. Insgesamt seien die Kosten im vergangenen Vierteljahr im Jahresvergleich um 450 Millionen US-Dollar gestiegen. Die schwierigen Bedingungen dürften sich noch einige Zeit auswirken, hieß es. MEMPHIS - Der Post-Rivale Fedex wird nach kräftigen Zuwächsen in der Corona-Pandemie nun von steigenden Arbeits- und Transportkosten gebremst. (Boerse, 21.09.2021 - 22:41) weiterlesen...

Axel Springer will Zahl der Journalisten auf mehr als 3000 aufstocken BERLIN - Der Medienkonzern Axel Springer will die Zahl seiner Journalistinnen und Journalisten in den nächsten Jahren um mehrere Hundert aufstocken. (Boerse, 21.09.2021 - 21:08) weiterlesen...

VW-Stammwerk verlängert Kurzarbeit wegen fehlender Halbleiter. Wie ein Sprecher des Unternehmens am Dienstagabend mitteilte, wird in der kommenden Woche bis Donnerstag nur an der Montagelinie 3 in der Frühschicht gearbeitet. Die anderen Bänder stünden dann still. Zuvor hatte die "Wolfsburger Allgemeine" darüber berichtet. WOLFSBURG - Der Mangel an Mikrochips und Elektronik-Bauteilen hat im Volkswagen -Stammwerk in Wolfsburg auch in der kommenden Woche eine deutlich gebremste Produktion und Kurzarbeit zur Folge. (Boerse, 21.09.2021 - 20:13) weiterlesen...

EU-Kommission unterschreibt Vertrag für weiteres Covid-19-Medikament. 18 EU-Staaten beteiligten sich am gemeinsamen Kauf von 220 000 Behandlungen eines Medikaments mit sogenannten monoklonalen Antikörpern, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag über die gemeinsame Anschaffung eines Covid-19-Medikaments des Pharmaunternehmens Eli Lilly abgeschlossen. (Boerse, 21.09.2021 - 19:32) weiterlesen...

Leverkusener Explosion: Weitere Hinweise auf chemische Reaktion. Dies hätten experimentelle Untersuchungen des Abfalls, der in dem explodierten Tank gelagert wurde, ergeben, teilte die Bezirksregierung Köln am Dienstag mit. Die Ergebnisse der Untersuchungen habe ein Sachverständiger jetzt in seinem zweiten Zwischenbericht vorgelegt. LEVERKUSEN - Im Fall der Explosion in der Leverkusener Sondermüll-Verbrennungsanlage mit sieben Toten haben sich die Hinweise verdichtet, dass eine chemische Reaktion des Abfalls das Unglück ausgelöst hat. (Boerse, 21.09.2021 - 19:09) weiterlesen...

Kreise: Ende der Verdienstausfall-Entschädigung ab 11. Oktober im Gespräch. BERLIN - In der Corona-Krise ist ein Ende der Entschädigungen für Verdienstausfälle wegen angeordneter Quarantäne für Ungeimpfte spätestens ab 11. Oktober im Gespräch. Das geht aus einem Entwurf für Beratungen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern an diesem Mittwoch hervor, über den zuerst das "Handelsblatt" (Dienstag) berichtete. Auch "Business Insider" berichtete über diesen Termin. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war er zunächst noch nicht final zwischen Bund und Ländern abgestimmt. Kreise: Ende der Verdienstausfall-Entschädigung ab 11. Oktober im Gespräch (Wirtschaft, 21.09.2021 - 17:51) weiterlesen...