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Großbritannien, Volkswirtschaft

LONDON - Die britische Notenbank hält an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest, nimmt jedoch Änderungen im Detail vor.

06.05.2021 - 17:05:09

Britische Notenbank hält Leitzins konstant und verlangsamt Anleihekäufe. Die Leitzinsen werden nicht verändert, wie die Bank of England am Donnerstag in London nach ihrer Zinssitzung mitteilte. Der Leitzins liegt weiterhin knapp über der Nulllinie und beträgt 0,1 Prozent.

LONDON - Die britische Notenbank hält an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest, nimmt jedoch Änderungen im Detail vor. Die Leitzinsen werden nicht verändert, wie die Bank of England am Donnerstag in London nach ihrer Zinssitzung mitteilte. Der Leitzins liegt weiterhin knapp über der Nulllinie und beträgt 0,1 Prozent.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fallen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt stärker als erwartet verbessert. In der Woche zum 30. April ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 92 000 auf 498 000 gefallen, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte.

USA: Produktivität steigt deutlich

WASHINGTON - Die Produktivität der US-Wirtschaft ist im ersten Quartal deutlich gestiegen. Das Verhältnis von Produktion und Arbeitszeit stieg auf das Jahr hochgerechnet um 5,4 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen geringeren Anstieg um 4,3 Prozent erwartet. Die Produktion stieg um 8,4 Prozent, die geleisteten Arbeitsstunden um 2,9 Prozent.

ROUNDUP/Ifo-Institut: Bis zu 221 000 Stellen in der Autobranche auf der Kippe

MÜNCHEN - Rund 613 000 Arbeitsplätze in Deutschland hängen nach einer Studie des Ifo-Instituts am Bau von Benzin- und Dieselautos. Mit dem Hochlauf der Elektromobilität stünden 2025 "zwischen 29 Prozent und 36 Prozent der betroffenen Beschäftigten zur Disposition", also bis zu 221 000 Beschäftigte, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Ifo-Studie im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA).

ROUNDUP: Kommt nach dem Brexit der Scexit? Schottland wählt neues Parlament

EDINBURGH/LONDON - "Polling Place" (Wahllokal) - die pinkfarbenen Schilder sind am Donnerstag an vielen Ecken in der schottischen Hauptstadt Edinburgh zu sehen. In England würde man von einer "Polling Station" sprechen. Doch wie so vieles ist das in Schottland ein "wee" (klein) bisschen anders als bei dem großen Nachbarn im Süden. Bei der Wahl zum Regionalparlament könnten nun auch die Weichen für eine Loslösung des Landes von Großbritannien gestellt werden.

ROUNDUP: Britische Notenbank verlangsamt Anleihekäufe

LONDON - Die britische Notenbank hält an ihrer extrem lockeren Geldpolitik grundsätzlich fest, nimmt jedoch erste Änderungen daran vor. Die Leitzinsen werden nicht verändert, wie die Bank of England am Donnerstag in London nach ihrer Zinssitzung mitteilte. Der Leitzins liegt weiterhin knapp über der Nulllinie und beträgt 0,1 Prozent.

Russland droht EU im Fall neuer Sanktionen mit Gegenmaßnahmen

ERIWAN - Russland droht der EU im Falle neuer Sanktionen mit Gegenmaßnahmen. "Wir werden solche Angriffe (...) nicht unbeantwortet lassen", sagte Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag bei einem Besuch in Armenien der Agentur Interfax zufolge. Hintergrund sind Einreiseverbote, die Russland als Antwort auf frühere EU-Sanktionen am vergangenen Freitag gegen acht ranghohe EU-Politiker und andere Amtsträger verhängt hatte. Daraufhin drohten die Spitzen der Europäischen Union, "angemessene Maßnahmen" zu ergreifen.

Türkei: Leitzins bleibt trotz hoher Inflation unverändert

ANKARA - Die türkische Notenbank hat die Zinsen trotz hoher Inflation nicht verändert. Der Leitzins bleibe unverändert bei 19,0 Prozent, teilte die Notenbank am Donnerstag in Ankara mit. Dies war von Analysten erwartet worden.

Eurozone: Einzelhandelsumsätze legen im März stärker als erwartet zu

LUXEMBURG - Die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone haben im März stärker als erwartet zugelegt. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Erlöse saisonbereinigt um 2,7 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen Zuwachs um 1,6 Prozent erwartet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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