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Indikatoren, Spanien

LONDON - Die Beschränkungen in der Corona-Pandemie haben den Dienstleistungssektor zu Jahresbeginn weiter stark belastet.

03.02.2021 - 12:41:58

Eurozone: Pandemie belastet Dienstleistungssektor stark. Der vom Institut IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex fiel im Januar um einen Punkt auf 45,4 Zähler, wie das Forschungsunternehmen am Mittwoch in London laut einer zweiten Schätzung mitteilte. Der Rückgang war jedoch etwas geringer als zunächst ermittelt. In einer ersten Schätzung waren noch 45,0 Punkte festgestellt worden. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Stimmungsindikator liegt damit merklich unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

In Italien stieg der Indikator zwar überraschend an, deutet aber weiter auf einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität hin. In Spanien sank der Indikator hingegen unerwartet deutlich. In beiden Ländern wird keine Erstschätzung durchgeführt. In Frankreich wurde der Wert aus der Erstschätzung nach oben revidiert und in Deutschland leicht nach unten. In allen vier großen Volkswirtschaften der Eurozone liegt der Wert unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

"Alle Indizes liegen tief im Rezessionsbereich, denn der Dienstleistungssektor ist wegen der Lockdowns hart getroffen und noch immer gibt es keine klaren Perspektiven für eine Rücknahme der Beschränkungen", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen. Belasten würden die Sorgen vor Virusmutationen und die nur schleppend vorangehenden Impfungen. "Vor diesem Hintergrund bleibt die konjunkturelle Perspektive im ersten Quartal des neuen Jahres noch gedämpft", so Wortberg.

Der Indikator für die Gesamtwirtschaft fiel in der Eurozone um 1,3 Punkte auf 47,8 Punkte. Hier war in der ersten Schätzung noch ein Rückgang auf 47,5 Punkte ermittelt worden. Die Zahlen für die Industrie waren bereits am Montag veröffentlicht worden. Die Entwicklung in der Industrie und im Dienstleistungssektor bleibt sehr unterschiedlich. Trotz eines Rückgangs liegt der Industrieindikator weiter merklich über der Wachstumsschwelle.

"Die Eurozone ist wie erwartet unsanft ins Jahr 2021 gestartet, da die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie andauerten und den Unternehmen schwer zu schaffen machten, vor allem im Servicesektor", kommentierte Chris Williamson, Chefvolkswirt bei IHS Markit. "Folglich sieht es momentan nach einem BIP-Rückgang im ersten Quartal 2021 aus, wenngleich dieser nach aktuellem Stand der Dinge schwächer ausfallen dürfte als im ersten Halbjahr 2020."

^Region/Index Januar Prognose Erstschätzung Vormonat

EURORAUM

Gesamt 47,8 47,5 47,5 49,1

Verarb. Gew. 54,8 54,7 54,7 55,2

Dienste 45,4 45,0 45,0 46,4

DEUTSCHLAND

Verarb. Gew. 57,1 57,0 57,0 58,3

Dienste 46,7 46,8 46,8 47,0

FRANKREICH

Verarb. Gew. 51,6 51,5 51,5 51,1

Dienste 47,3 46,5 46,5 49,1

ITALIEN

Verarb. Gew. 55,1 52,4 52,8

Dienste 44,7 39,5 39,7

Spanien

Verarb. Gew. 49,3 50,9 51,0

Dienste 41,7 45,0 48,0°

@ dpa.de

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