Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Italien

LONDON / BRÜSSEL - Trotz versöhnlicher Worte beider Seiten ist im Gezerre um die Brexit-Regeln für die britische Provinz Nordirland noch keine Lösung in Sicht.

24.02.2021 - 21:57:26

Nach Beratung: Streit um Brexit-Regeln für Nordirland schwelt weiter. Das sogenannte Joint Committee der Europäischen Union und Großbritanniens schaltete sich am Mittwoch zu einer Online-Konferenz zusammen, doch blieb eine gemeinsame Erklärung anschließend vage.

Hintergrund ist der Streit über Warenkontrollen zwischen Nordirland und dem übrigen Vereinigten Königreich. Sie sollen die Notwendigkeit einer harten Grenze zwischen den beiden Teilen Irlands verhindern, doch sie erschweren das Geschäft beispielsweise für Supermärkte, die ihre Waren übers Meer aus Großbritannien in die Provinz einführen. Teilweise blieben Gemüseregale nach dem Inkrafttreten zum Jahreswechsel leer.

Nach einer vorübergehenden Eskalation des Streits, als die EU kurzzeitig die Einführung von Kontrollen zur Überwachung von Impfstoffexporten erwog, forderte London weitreichende Änderungen am Protokoll. Doch davon war am Mittwoch zunächst keine Rede mehr.

Beide Seiten bekannten sich in einer gemeinsamen Erklärung zum Friedensabkommen und dem Nordirland-Protokoll. Es solle nun weiter mit Unternehmensverbänden und anderen Interessengruppen zusammengearbeitet werden. Die britische Regierung betonte zudem, man werde Supermärkte und ihre Zulieferer mit einem Operationsplan unterstützen und neue digitale Lösungen für Händler bereitstellen.

Enttäuscht zeigte sich die Chefin der protestantisch-nordirischen DUP, Arlene Foster. Die EU-Kommission sei taub für die Anliegen der unionistischen Gemeinschaft in Nordirland, sagte Foster der BBC. Weniger negativ bewertete Vizeregierungschefin Michelle O'Neill von der katholisch-republikanischen Sinn-Fein-Partei die Gespräche. Beide Seiten hätten sich zum Nordirland-Protokoll bekannt. Die EU habe zudem ein weiteres Treffen des Joint Committee vor Ende März in Aussicht gestellt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Merkel: Dritte Corona-Welle 'vielleicht die härteste'. "Wir müssen sagen, dass diese dritte Welle für uns vielleicht die härteste ist", sagte die CDU-Politikerin am Montag zur Eröffnung der digitalen Industrieschau Hannover Messe. Die Infektionszahlen seien aktuell viel zu hoch, die Auslastung der Intensivstationen nehme wieder zu. Um die Welle zu brechen, sei "die wichtigste Waffe, die wir haben, das Impfen", betonte Merkel. HANNOVER - Bundeskanzlerin Angela Merkel will zur Eindämmung des anhaltenden Anstiegs der Corona-Infektionen vor allem auf Tests und Impfungen setzen. (Boerse, 12.04.2021 - 14:37) weiterlesen...

Huawei rechnet mit langen US-Sanktionen und setzt auf Autogeschäft. Allein in diesem Jahr werde mehr als eine Milliarde Dollar (derzeit rund 840 Mio Euro) in die Entwicklung der Roboterwagen-Technologie investiert, sagte Huawei-Chef Eric Xu am Montag. PEKING - Der chinesische Huawei-Konzern stellt sich auf noch lange andauernde US-Sanktionen ein und setzt verstärkt auf neue Geschäftsbereiche wie selbstfahrende Autos. (Wirtschaft, 12.04.2021 - 14:23) weiterlesen...

Aufsichtsbehörde: Alibaba-Finanzsparte Ant muss Auflagen wie eine Bank erfüllen. In einem neuen Schlag gegen das Unternehmens-Imperium des chinesischen Milliardärs Jack Ma ordneten die Aufsichtsbehörden am Montag in Peking eine umfassende Umstrukturierung des Fintech-Stars an, wie Staatsmedien berichteten. Der Finanzdienstleiter, dem auch der große mobile Bezahldienst Alipay gehört, muss ferner unfairen Wettbewerb und Liquiditätsrisiken seiner Finanzfonds beseitigen. PEKING - Die Alibaba-Finanzsparte Ant Group muss sich künftig als Finanzholding neu aufstellen und strenge Auflagen wie eine Bank erfüllen. (Boerse, 12.04.2021 - 14:20) weiterlesen...

Wirtschaftsverband BGA: Bundesweite Corona-Regeln sinnvoll. "Es ist höchste Eisenbahn für eine bundeseinheitliche Regelung mit klaren Kriterien anstelle der bisherigen Kleinstaaterei", sagte Anton Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) am Montag. "Zumindest wissen dann Bürger und Unternehmen, was sie erwartet, je nach Entwicklung des weiteren Infektionsgeschehens." Bedauerlich sei aber, dass das Vorgehen lediglich an den Inzidenzwert von 100 Infektionen pro 100 000 Einwohner gebunden sei. BERLIN - Der Wirtschaftsverband BGA hält bundesweite Corona-Regeln für sinnvoll und mahnt zugleich vorsichtige Lockerungen bei Gastronomie und Einzelhandel an. (Boerse, 12.04.2021 - 14:11) weiterlesen...

Bundesregierung will Unternehmen zu Corona-Testangeboten verpflichten. In der Bundesregierung wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dazu eine Paketlösung angestrebt. Die entsprechende Änderung der Arbeitsschutzverordnung soll dabei gemeinsam mit der geplanten Novelle des Infektionsschutzgesetzes für eine bundesweite Corona-Notbremse kommen. Die Arbeitgeber sollen die Tests zur Verfügung stellen. Sie müssen aber voraussichtlich nicht dokumentieren, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Tests auch in Anspruch nehmen. BERLIN - Unternehmen sollen ihren Beschäftigten Corona-Tests anbieten müssen, wenn diese nicht im Homeoffice arbeiten. (Wirtschaft, 12.04.2021 - 14:07) weiterlesen...

Russland: Roskosmos verliert wegen US-Sanktionen Aufträge. Der Raketentriebwerksbauer NPO Energomasch habe ein Drittel seines Gesamtumsatzes verloren, weil die USA sich weigerten, russische Produkte zu kaufen, sagte der für Finanzen zuständige Vize-Generaldirektor der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Maxim Owtschinnikow, am Montag der Agentur Interfax zufolge. Dabei gehe es um Summen von umgerechnet bis zu 141 Millionen Euro. MOSKAU - Die Raumfahrtnation Russland sieht sich durch die Sanktionspolitik der USA auf dem internationalen Markt ausgebremst. (Wirtschaft, 12.04.2021 - 14:06) weiterlesen...