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LONDON / BERLIN - Während ganz Italien den Finaleinzug der Squadra Azzurra bei der Fußball-Europameisterschaft feiert, beschäftigt die Corona-Lage im Halbfinal- und Endspielort London weiter die Experten.

07.07.2021 - 18:29:34

GESAMT-ROUNDUP: Corona-Fälle mit Verbindung zur EM steigen - Italien feiert. Die europäische Gesundheitsbehörde ECDC hat im Zusammenhang mit der EM bislang mehr als 2500 Corona-Infektionen gezählt. In der dritten Turnierwoche sei ein erheblicher Anstieg im Vergleich zur Woche davor zu verzeichnen gewesen, bestätigte die EU-Agentur auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Infektionsfälle in sieben Ländern ließen sich mit der EM in Verbindung bringen.

Schottland sei mit 1991 Fällen dabei am weitaus stärksten betroffen. Die schottische Mannschaft trug ihre EM-Gruppenspiele in Glasgow und im Londoner Wembley-Stadion aus. In Großbritannien breitet sich die als ansteckender geltende Delta-Variante des Virus stark aus. 436 Fälle seien zuletzt in Finnland registriert worden, vor allem nachdem Finnlands Fußballer in St. Petersburg spielten und Fans offensichtlich das Virus aus Russland mitbrachten. In Deutschland sind demnach keine Corona-Infektionen direkt im EM-Zusammenhang festgestellt worden.

Um die Austragung der EM während der Pandemie und die Zulassung Tausender Zuschauer war vor allem in Deutschland heftig debattiert worden. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte die Haltung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) als "absolut verantwortungslos" bezeichnet. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich im Hinblick auf die Zulassung von 60 000 Fans bei Halbfinals und Endspiel im Londoner Wembley-Stadion "sorgenvoll und skeptisch".

Die Italiener genossen nach dem Elfmeterdrama im Halbfinale gegen Spanien ihren besonderen Triumph. "Das war ohne Zweifel die schönste Nacht meiner Karriere. Ein unglaublicher Traum", sagte Federico Chiesa, der sein Team in Führung gebracht hatte. "Ein azurblaues Märchen ohne Ende", schrieb die "Gazzetta dello Sport". Schließlich waren die Italiener mit der verpassten WM 2018 am Tiefpunkt. "Jetzt fehlt noch ein Spiel", sagte Trainer Roberto Mancini mit Blick auf das Finale am Sonntag (21.00 Uhr) im Wembley-Stadion.

Bei den unterlegenen Spaniern herrschte nicht nur Trauer, sondern auch Unverständnis über die Angriffe in den sozialen Netzwerken auf Mittelstürmer Alvaro Morata. Seine Ehefrau Alice Campello-Morata postete am Mittwoch auf Instagram mehrere persönliche Nachrichten, die sich gegen sie, ihren Mann und die Kinder des Ehepaares richten. Morata hatte im Spiel mit seinem Treffer zum 1:1 Spanien in die Verlängerung gerettet, später aber im Elfmeterschießen nicht getroffen.

"Erinnern wir uns daran, dass es ein Sport ist, der die Menschen zusammenbringen soll, und der nicht dazu da ist, eurem Frust Luft zu machen", schrieb seine Frau zu den Beleidigungen. Morata stand schon seit Beginn der EM wegen vergebener Großchancen in der Kritik und hatte nach der Vorrunde von Drohungen und Beleidigungen gegen seine Familie berichtet.

@ dpa.de

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