Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

LISSABON - Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) rechnet damit, dass Europa nach der Corona-Krise stärker dastehen wird als zuvor.

21.05.2021 - 12:05:28

Scholz sieht Europa nach Corona stärker als zuvor. Die EU habe unter anderem mit dem gemeinsamen milliardenschweren Corona-Aufbauprogramm einen großen Schritt gemacht und werde stärker gegen künftige Krise ankämpfen können, sagte Scholz am Freitag vor einem Treffen der Finanzminister der Euroländer in Lissabon. Das werde den Staaten beim Kampf gegen die Klimakrise, für Digitalisierung und eine Modernisierung Europas helfen. "Europa wird aus dieser Krise besser herauskommen als es zuvor war", sagte Scholz.

Die 27 EU-Staaten hatten sich im Sommer 2020 auf ein Corona-Aufbauprogramm im Umfang von 750 Milliarden Euro geeinigt, das über EU-Schulden finanziert werden soll. Das Geld soll zu großen Teilen in Klimaschutz und Digitalisierung fließen. Allerdings werden die Hilfen immer noch nicht ausgezahlt, weil noch nicht alle 27 Staaten den Haushaltsbeschluss ratifiziert haben. Das müsse bis zum Sommer passieren, sagte Scholz.

Auch Frankreichs Finanzminister Bruno le Maire betonte, die Aufbaumittel müssten spätestens Ende Juli ausgezahlt werden. Die entscheidende Frage sei aber, ob das Geld überhaupt ausreiche. Die wirtschaftliche Entwicklung der EU-Länder sei durch die Pandemie gebremst worden. Jetzt müsse es darum gehen, nicht von China und den USA abgehängt zu werden. Europa müsse im Rennen um Innovation und neue Technologien in der "1. Liga" bleiben. "In dem Fall brauchen wir neue Investitionen", betonte Le Maire. "Wir müssen das Wachstumspotenzial Europas verbessern."

Scholz bekräftigte seinen Vorschlag eines internationalen Klima-Clubs. Es sei wichtig, dass im Kampf gegen den Klimawandel nicht alle Staaten ihre eigenen Strategien verfolgte. "Wir müssen kooperieren", forderte er. Nur so könne verhindert werden, dass etwa die nationale Industrie Nachteile habe, weil sie den Klimaplänen ihres Landes folge - und andere dies nicht täten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Spahn: Jeder zweite Bundesbürger mit erster Corona-Impfung. Stand heute erhielten 41,5 Millionen Menschen oder 50,1 Prozent der Gesamtbevölkerung eine erste Dosis, wie der CDU-Politiker am Freitag in Berlin mitteilte. Vollständig mit der meist notwendigen zweiten Spritze geimpft sind demnach 29,6 Prozent der Bevölkerung. BERLIN - Bei den Corona-Impfungen hat nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn inzwischen jeder zweite Bundesbürger mindestens eine Spritze bekommen. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 10:13) weiterlesen...

WAHL/HINTERGRUND: Keine Bundestagswahl wie jede andere - Prognosen schwierig. Und zwar nicht nur, weil Wahlkampf und Stimmabgabe wegen der Corona-Pandemie diesmal mit mehr Abstand laufen als sonst. Es ist auch das erste Mal, dass ein Bundeskanzler - in diesem Fall eine Bundeskanzlerin - nicht mehr selbst antritt, um das Amt zu verteidigen. Und, schaut man auf aktuelle Umfragen, so erscheint es zumindest möglich, dass erstmals seit der Nachkriegszeit jemand ins Kanzleramt einziehen könnte, der nicht CDU oder SPD angehört. BERLIN - Deutschland steuert auf eine ungewöhnliche Bundestagswahl zu. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 10:04) weiterlesen...

WDH/Lauterbach räumt ein: 'Hendrik Streeck hatte voll recht'. (Vorname Hendrik rpt Hendrik Streeck im ersten Satz korrigiert) WDH/Lauterbach räumt ein: 'Hendrik Streeck hatte voll recht' (Boerse, 18.06.2021 - 09:30) weiterlesen...

Sorgen über Delta-Virusvariante - Holetschek: Höchste Wachsamkeit. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warf die Frage auf, ob die aktuellen Corona-Lockerungen nicht zu weit gingen. Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CDU), riet zu "allerhöchster Wachsamkeit". Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sorgt sich vor allem um ungeimpfte Kinder. BERLIN - Ärzte sehen die als besonders infektiös geltende Delta-Variante des Coronavirus mit Sorge. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 09:27) weiterlesen...

Braun: Müssen schnelles Ausbreiten der Delta-Variante verhindern. "Die große Aufgabe ist, zu verhindern, dass sich die noch ansteckendere Deltavariante schnell in Deutschland ausbreitet. Ausbreiten wird sie sich aber", sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). BERLIN - Kanzleramtschef Helge Braun mahnt in der Corona-Pandemie angesichts einer Ausbreitung der Delta-Variante weiter zur Vorsicht. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 09:09) weiterlesen...

Auch Wales verschiebt Corona-Lockerungen wegen Delta-Variante. "Wir haben alle Daten überprüft und werden die Änderungen der Regeln um vier Wochen verschieben", twitterte der walisische Regierungschef Mark Drakeford am späten Donnerstagabend. Sein Land habe noch immer die höchste Impfquote und die niedrigsten Corona-Zahlen im Vereinigten Königreich, aber es seien nun in allen Teilen Wales Fälle der Delta-Variante nachgewiesen worden. Mitte Juli sollen die Corona-Beschränkungen erneut überprüft werden. CARDIFF/LONDON - Nach England hat auch die britische Provinz Wales geplante Corona-Lockerungen wegen der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante um vier Wochen verschoben. (Boerse, 18.06.2021 - 09:03) weiterlesen...