Italien, Deutschland

LISSABON - Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn hat dazu aufgerufen, einen ungeordneten Brexit ohne Vertrag "aktiv zu vermeiden".

07.12.2018 - 19:04:24

Corbyn: Brexit ohne Vertrag 'aktiv vermeiden'. Doch erteilte der Labour-Politiker am Freitag dem von der britischen Regierung ausgehandelten EU-Austrittsvertrag erneut eine Absage. Wenige Tage vor der Abstimmung im britischen Parlament warb er für einen alternativen Plan, der Großbritannien nach dem Austritt viel enger an die Europäische Union binden würde.

Dazu gehöre eine "umfassende Zollunion mit der EU", in der London bei künftigen Handelsabkommen mitreden dürfe, erklärte Corbyn im vorab verbreiteten Manuskript einer Rede in Lissabon. Hinzu kommen solle "eine neue, starke Beziehung zum Binnenmarkt", die "reibungslosen Handel" ermögliche. Dabei soll eine Migrationspolitik möglich sein, "die den Bedürfnissen unserer Wirtschaft entspricht". Bisherige EU-Standards bei Arbeit, Umwelt und Verbrauchschutz sollen als Sockel neuer Regelungen erhalten bleiben.

"Wir sind zuversichtlich, dass der Alternativplan von Labour eine Mehrheit im britischen Parlament bekommen, unser Land zusammenführen und die Blockade in den Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zur EU lösen könnte", erklärte Corbyn. Seine Vorschläge sind nicht ganz neu und lassen viele Fragen offen. Sie könnten aber einem Status ähneln, wie ihn heute Norwegen hat.

Eine Abkehr vom Brexit befürwortete Corbyn nicht, sondern er sagte zum Referendum 2016: "Wir respektieren diese Entscheidung. Es ist unsere Aufgabe, das zu formen, was jetzt kommt." Er äußerte sich beim Parteitag der Europäischen Sozialdemokraten in Lissabon und meinte: "Innerhalb oder außerhalb der Europäischen Union sind wir im tiefsten Innersten Internationalisten."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Europa Schluss: Weitere Verluste - Nokia-Zahlen schockieren. Damit zollten sie wie schon zur Wochenmitte ihrer vorangegangenen Rally Tribut. Als Belastung erwiesen sich negative Geschäftszahlen einiger Unternehmen, wobei insbesondere Nokia an der tonangebenden Wall Street. PARIS/LONDON - Europas wichtigste Börsen haben am Donnerstag weitere Verluste erlitten. (Boerse, 25.04.2019 - 18:01) weiterlesen...

Devisen: Euro fällt auf den tiefsten Stand seit Mai 2017. Die Gemeinschaftswährung sank zeitweise bis auf 1,1118 US-Dollar. Dies ist der tiefste Stand seit Mai 2017. Am Nachmittag erholte sich der Euro etwas und wurde mit 1,1145 Dollar gehandelt. Am Morgen hatte er noch 1,1162 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1123 (Mittwoch: 1,1209) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8990 (0,8921) Euro. FRANKFURT - Der Eurokurs ist am Donnerstag erneut unter Druck geraten und auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren gefallen. (Boerse, 25.04.2019 - 17:13) weiterlesen...

LVMH Gruppe nimmt auch 2020 an Messe Baselworld teil. Der weltgrösste Hersteller von Luxusgütern habe die Teilnahme im bisherigen Rahmen für die Marken Bulgari , Hublot, TAG Heuer und Zenit, teilte Baselworld am Donnerstag mit. Für die folgenden Jahre arbeitet die Fachmesse gemeinsam mit der LVMH Gruppe und ihren Marken an neuen Präsentationskonzepten und -formaten. BASEL - Die französische LVMH Gruppe nimmt auch 2020 an der Fachmesse Baselworld teil. (Boerse, 25.04.2019 - 16:54) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1123 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1123 (Mittwoch: 1,1209) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8990 (0,8921) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag gefallen. (Boerse, 25.04.2019 - 16:31) weiterlesen...

Devisen: Euro fällt auf den tiefsten Stand seit Juni 2017. Im Mittagshandel wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1129 US-Dollar gehandelt. Dies ist der tiefste Stand seit Juni 2017. Am Morgen hatte er noch 1,1162 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1209 (Dienstag: 1,1245) Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Eurokurs ist am Donnerstag erneut unter Druck geraten. (Boerse, 25.04.2019 - 13:11) weiterlesen...

EU-Kommissar Hogan besorgt über Trockenheit. "Natürlich sind wir besorgt über die dramatischen Änderungen der Wettermuster in den vergangenen Jahren", sagte Agrarkommissar Phil Hogan am Donnerstag in Brüssel. Während sich in Südeuropa Überschwemmungen häuften, herrsche im Norden Dürre. BRÜSSEL - Angesichts der großen Trockenheit zeigt sich die EU-Kommission beunruhigt und stellt Hilfe in Aussicht. (Boerse, 25.04.2019 - 12:24) weiterlesen...