Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

(Letzter Absatz: Das Wort "ebenfalls" im Bezug auf den Sieben-Tage-R-Wert des Vortags wurde entfernt.

09.10.2020 - 07:09:27

WDH: Mehr als 4500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

BERLIN - Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen 4516 neue Corona-Infektionen gemeldet. Von Mittwoch auf Donnerstag war der Wert von 2828 auf 4058 erheblich angestiegen.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 314 660 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 9.10., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9589. Das waren 11 mehr als am Vortag. Rund 271 800 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Bei den intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten zeichnet sich ein deutlicher Anstieg ab. Laut aktuellem RKI-Lagebericht wurden am Donnerstag 487 Corona-Infizierte intensivmedizinisch behandelt, 239 davon wurden beatmet. Eine Woche zuvor (1.10.) hatte der Wert noch bei 362 (193 beatmet) gelegen, in der Woche davor (24.9.) bei 296 (166 beatmet). Rund 8500 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Auch die Rate der positiven Tests stieg zuletzt nach RKI-Daten stark an und lag in der 40. Kalenderwoche (28.9.- 2.10.) bei 1,64 Prozent. In der Woche zuvor waren es 1,22 und davor 1,16 Prozent. Die Anzahl der Tests sank dagegen leicht auf rund 1,096 Millionen in der 40. Woche. Zuvor waren es rund 1,168 Millionen gewesen.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Donnerstag bei 1,17 (Vortag: 1,10). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 1,22 (Vortag: 1,11). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

## Berichtigung

- Letzter Absatz: Das Wort "ebenfalls" im Bezug auf den

Sieben-Tage-R-Wert des Vortags wurde entfernt. Die beiden Werte sind

unterschiedlich.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kritik an Altmaier: Hilfe für Eon und RWE auf Kosten der Verbraucher. Sie werfen Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in einem am Montag veröffentlichten Brief vor, sich zum Nachteil der Verbraucher an die Seite der beiden "marktbeherrschenden Unternehmen" und "gegen einen fairen Wettbewerb" gestellt zu haben. ESSEN - Im Rechtsstreit um den Milliardendeal zwischen Eon und RWE haben mehrere Konkurrenten der Energieriesen die Bundesregierung scharf kritisiert. (Boerse, 26.10.2020 - 13:58) weiterlesen...

Erdogan ruft Menschen in Türkei zu Boykott französischer Marken auf. "Von hier aus appelliere ich nun an mein Volk. Beachtet französische Marken bloß nicht, kauft sie nicht", sagte Erdogan am Montag. ISTANBUL - In der Auseinandersetzung mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Landsleute zum Boykott französischer Produkte aufgerufen. (Wirtschaft, 26.10.2020 - 13:53) weiterlesen...

WDH/Kfz-Branche fordert erneut schnellere Autozulassungen (Im 2. (Boerse, 26.10.2020 - 13:08) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Debatte über einheitlichere Corona-Eindämmung - Merkel besorgt. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte am Montag im ARD-"Morgenmagazin", bisher habe man regional Maßnahmen bestimmt, wie es zum Infektionsgeschehen passe. "Aber jetzt sind wir in der Tat in einer Lage, in der in ganz Deutschland die Zahlen steigen. Und deswegen ist es gut, dass wir auch noch mal bundesweit auf die Regeln gucken und überlegen, ob es noch weitere Maßnahmen geben muss." An diesem Freitag tagt die Ministerpräsidentenkonferenz der Länder. BERLIN - Angesichts steigender Infektionszahlen rückt eine stärker bundesweit abgestimmte Corona-Eindämmung in den Blick. (Wirtschaft, 26.10.2020 - 12:54) weiterlesen...

Kfz-Branche fordert erneut schnellere Autozulassungen. "Die Wartezeit kostet sowohl Händler als auch Kunden bares Geld", sagte Ralf Kutzern, geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei der Gewerkschaft am Montag. BERLIN - Die Kraftfahrzeugbranche und die IG Metall pochen auf schnellere Autozulassungen durch die Behörden. (Boerse, 26.10.2020 - 12:53) weiterlesen...

Mehr als 18 000 Corona-Neuinfektionen in Belgien an einem Tag. BRÜSSEL - Das von der Corona-Pandemie schwer betroffene Belgien meldet einen neuen Höchststand an Neuinfektionen. Für Dienstag voriger Woche (20. Oktober) belaufe sich die Zahl nach neuen Berechnungen auf 18 217, sagte der Sprecher des Krisenzentrums, Yves van Laethem, am Montag vor der Presse in Brüssel. Der Wert für den 20. Oktober war am Wochenende zunächst mit 15 432 angegeben worden. Mehr als 18 000 Corona-Neuinfektionen in Belgien an einem Tag (Wirtschaft, 26.10.2020 - 12:35) weiterlesen...