Deutschland, Volkswirtschaft

Leisere Töne aus den USA - China kampfbereit

05.04.2018 - 17:11:25

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 05.04.2018

PEKING/WASHINGTON - In der Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China gibt es widersprüchliche Signale. Während sich das Weiße Haus überraschend auch verhandlungsbereit zeigte, blieb China kampfbereit. "Die US-Wirtschaft wird einen schweren Schlag hinnehmen müssen, wenn sie den weltgrößten Verbrauchermarkt in China verliert", warnte das Parteiorgan "Volkszeitung" am Donnerstag in einem Kommentar.

USA: Handelsdefizit steigt auf den höchsten Stand seit Oktober 2008

WASHINGTON - Das Defizit in der US-amerikanischen Handelsbilanz ist im Februar überraschend deutlich gestiegen. Das Defizit stieg um 0,9 Milliarden auf 57,6 Milliarden US-Dollar, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das ist das höchste Defizit seit Oktober 2008. Analysten hatten nur mit einem Fehlbetrag von 56,8 Milliarden Dollar gerechnet.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gestiegen. In der vergangenen Woche legte die Zahl der Erstanträge um 24 000 auf 242 000 zu, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten hingegen nur einen Zuwachs auf 225 000 Anträge erwartet.

Frankreich will 'neue strategische Partnerschaft' mit Saudi-Arabien

PARIS - Frankreich will bei einem Besuch des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Paris eine "neue strategische Partnerschaft" mit dem Golfstaat knüpfen. Die Zusammenarbeit solle sich in den geplanten Umbau der saudi-arabischen Wirtschaft einfügen, hieß es am Donnerstag aus dem Élyséepalast. Als Themen wurden im Amtssitz von Präsident Emmanuel Macron Zukunftsinvestitionen und neue Technologien genannt, etwa erneuerbare Energien und Digitaltechnik.

ROUNDUP/Studie: Brexit trifft deutsche Regionen besonders hart

BRÜSSEL - Der Brexit trifft laut einer Studie viele deutsche Regionen stärker als andere Gegenden der Europäischen Union. So liegen in Deutschland 41 von 50 Regionen, wo Industrie und Handwerk unter dem geplanten britischen EU-Austritt besonders leiden dürften, darunter Hamburg, Berlin, Köln und Düsseldorf. Dies geht aus einer Untersuchung des Europäischen Ausschusses der Regionen hervor. Zuerst hatte die Funke-Mediengruppe (Donnerstag) darüber berichtet.

ROUNDUP: Stimmung im Dienstleistungssektor trübt sich merklich ein

LONDON - In der Eurozone hat sich die Stimmung im Dienstleistungssektor merklich eingetrübt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel im März um 1,3 Punkte auf 54,9 Punkte, wie das britische Forschungsinstitut IHS Markit am Donnerstag in einer zweiten Schätzung in London mitteilte. In einer ersten Schätzung war ein Rückgang auf 55,0 Punkte ermittelt worden.

Großbritannien: Stimmung im Dienstleistungssektor trübt sich deutlich ein

LONDON - Die Stimmung im Dienstleistungssektor in Großbritannien hat sich im März deutlich eingetrübt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel um 2,8 Punkte auf 51,7 Punkte, wie das Institut Markit am Donnerstag in London mitteilte. Dies ist der niedrigste Wert seit Juli 2016. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,5 Punkte gerechnet. Markit machte für den Rückgang auch eine gewachsene wirtschaftliche Unsicherheit verantwortlich.

Eurozone: Umsätze im Einzelhandel steigen schwächer als erwartet

LUXEMBURG - Im Einzelhandel der Eurozone haben die Umsätze im Februar nur leicht zugelegt. Im Monatsvergleich seien die Erlöse um 0,1 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Brüssel mit. Analysten hatten mit einem stärkeren Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet.

Eurozone: Erzeugerpreise steigen etwas stärker als erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene nicht verändert. Im Februar seien die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Brüssel mit. Analysten hatten einen Anstieg um 1,5 Prozent erwartet. Im Januar hatte die Rate ebenfalls bei 1,6 Prozent gelegen, nachdem sie im Dezember noch 2,2 Prozent betragen hatte.

ROUNDUP 2: Brasiliens Ex-Präsident Lula vor Haftantritt

BRASILIA - Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva kann demnächst wegen Korruption ins Gefängnis kommen. Der Oberste Bundesgerichtshof (STF) lehnte am Donnerstag einen Antrag des 72-Jährigen ab, bis zum Abschluss eines Berufungsverfahrens gegen eine zwölfjährige Haftstrafe auf freiem Fuß zu bleiben. Die Richter trafen ihre Entscheidung nach elfstündiger Sitzung mit sechs gegen fünf Stimmen.

Indien geht gegen Kryptowährungen vor - und denkt über eigene nach

MUMBAI - Als nächstes asiatisches Land geht Indien gegen Kryptowährungen vor. Die Notenbank teilte am Donnerstag mit, ab sofort dürften keine von ihr regulierten Finanzinstitute Geschäfte mit individuellen oder wirtschaftlichen Einrichtungen mehr machen, die mit virtuellen Währungen handeln. Für diejenigen, die dies bereits machten, werde eine Frist bekanntgegeben, solche Geschäftsbeziehungen zu beenden. Zur Begründung gaben die Währungshüter Sorgen um Verbraucherschutz, Marktintegrität und Geldwäsche an.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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