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Leipzig - Geschlossene Clubs, Ausgangssperren und Kontaktbeschr?nkungen - nicht gerade die besten Voraussetzungen f?r einen erotischen Flirt.

27.04.2021 - 13:37:26

Sexting in Deutschland - nicht erst seit Corona ein Volkssport. Digitale Alternativen sind gefragt. Per Smartphone lassen sich bequem erotische Nachrichten hin- und herschicken.

Leipzig - Geschlossene Clubs, Ausgangssperren und Kontaktbeschr?nkungen - nicht gerade die besten Voraussetzungen f?r einen erotischen Flirt. Digitale Alternativen sind gefragt. Per Smartphone lassen sich bequem erotische Nachrichten hin- und herschicken. Doch hat das sogenannte Sexting seit Beginn der Pandemie wirklich zugenommen? Und wie vorsichtig sind die Deutschen, wenn es um ihre Intimsph?re geht? Die Erotik-Community JOYclub wollte es genau wissen und hat 2.000 Mitglieder zu ihrem Sexting-Verhalten befragt.

Sexting ist l?ngst Massenph?nomen mit teils unerw?nschten Nebenwirkungen

Sexting ist Volkssport - und das unabh?ngig vom Geschlecht. 84 % der Befragten geben an, schon einmal Dirty-Talk-Nachrichten zur gegenseitigen Erregung verschickt zu haben. 82 % haben sich nicht nur per Text aufgeheizt, sondern auch explizite Fotos oder Videos von sich verschickt.

In der Art und Weise, wie die Geschlechter miteinander chatten, zeigen sich Unterschiede. Frauen m?gen es tendenziell eher stilvoll (54,8 %). Getreu dem Motto "Weniger ist mehr!" geht es ihnen vor allem um das Kopfkino. Bei den M?nnern hingegen darf es ruhig explizit und gerne auch direkt freiz?gig werden (58,7 %).

Nicht alle erotischen Chats beruhen dabei auf gegenseitigem Einvernehmen. So geben 86 % der Frauen an, bereits unerw?nschte Sexting-Nachrichten erhalten zu haben. Bei den M?nnern ist es nur ein Drittel.

Anonymit?t beim Foto- und Videoversand ein wichtiger Faktor

Wie hei?t es so sch?n: Das Internet vergisst nie. Ist eine Nacktaufnahme erstmal verschickt, l?sst sie sich in der Regel nicht zur?ckholen und ihre Verbreitung nicht mehr kontrollieren. Datenschutzexperten raten dazu, entweder auf den Versand erotischer Fotos und Videos zu verzichten oder zumindest die Anonymit?t zu wahren und z.B. kein Gesicht zu zeigen.

Die Befragten scheinen sich diesem Problem gr??tenteils bewusst zu sein. Allerdings macht es einen gravierenden Unterschied, ob der Empf?nger der eigene Partner oder nur ein loser Flirt ist. So achten beim Versand erotischer Aufnahmen an den Partner 38,2 % der Befragten darauf, dass kein Gesicht zu sehen ist. Beim Sexting mit einer Flirt versuchen ganze 75,6 %, auf Nacktfotos und Videos anonym zu bleiben.

Den Partner beim Sexting zu erwischen - kein zwingender Trennungsgrund

Wer ohne Wissen des Partners erotisch chatten m?chte, sollte vorsichtig sein. Immerhin 22,1 % der befragten Frauen und 15,3 % der M?nner geben an, ihren Partner schon mal beim Sexting mit einer anderen Person erwischt zu haben. Dies muss aber nicht zwingend eine Trennung zur Folge haben. Nur 28,4 % der Befragten w?rden das geheime Sexting des Partners als Fremdgehen bezeichnen.

Keine signifikante Ver?nderung des Sexting-Verhaltens durch die Pandemie

Wer denkt, Lockdown und Kontaktbeschr?nkungen befl?geln das Sexting-Verhalten der Deutschen, liegt falsch. Zwar geben 20,2 % an, h?ufiger erotische Nachrichten zu verschicken als vor der Pandemie. Gleichzeitig scheinen 17,9 % der Befragten die Lust auf sexuelle Konversationen eher vergangen zu sein. Sie haben ihre Sexting-Aktivit?t stark heruntergefahren.

Pressekontakt:

MANUEL BINTERNAGEL Pressesprecher mailto:presse@joyclub.de 0341/993964-0 https://www.joyclub.news/

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