Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Moderna, US60770K1079

LEIPZIG / DRESDEN - Sachsen hat angesichts geringer Nachfrage Zehntausende Corona-Impfdosen beim Bund abbestellt.

03.08.2021 - 14:54:32

Sachsen bestellt Corona-Impfdosen beim Bund ab - Geringe Impfquote. Für die nächste Woche sei die Bestellung von 58 500 Biontech -Impfdosen storniert worden, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Dienstag auf Anfrage. Auch für die darauffolgende Woche sei keine Bestellung geplant. Die Lager seien derzeit noch gut gefüllt, die Nachfrage eher verhalten, hieß es zur Begründung. Unterdessen hat die Sächsische Impfkommission (Siko) die Empfehlung für eine Corona-Schutzimpfung für alle Kinder ab zwölf Jahren verteidigt - der Freistaat geht mit seiner Empfehlung bundesweit voran.

storniert.

Das Ministerium verwies darauf, dass sich ab Mitte August die Zuteilung von Impfstoff an die Bundesländer ändert. Dann erhalten sie vom Bund nur noch die bestellte Menge der jeweiligen Präparate. Bisher wurde der Impfstoff nach Bevölkerungsanteil an die Länder geliefert.

Seit Wochen läuft die Impfkampagne im Freistaat eher schleppend. Zuletzt hatte deshalb Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zusammen mit Verbänden, Handwerk, Industrie und zahlreichen Organisationen für eine Schutzimpfung geworben. In Sachsen sind aktuell nur 47,7 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Damit ist der Freistaat im bundesweiten Vergleich Schlusslicht. Deutschlandweit liegt die Impfquote bei 52,6 Prozent.

Unterdessen haben die Gesundheitsminister von Bund und Länder am Montagabend beschlossen, in allen Ländern Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in Impfzentren anzubieten. Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und von Moderna sind für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen. In Sachsen laufen laut Gesundheitsministerium dafür die Vorbereitungen sowie die Absprachen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können bereits jetzt über einen Arzt geimpft werden, ab 14 auch im Impfzentrum.

Die Sächsische Impfkommission (Siko) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung für alle Kinder ab zwölf Jahren. "Der individuelle Nutzen für ein Kind ist deutlich größer als der Schaden oder die Probleme, die eine Impfung anrichten kann", sagte ihr Vorsitzender Thomas Grünewald der "Leipziger Volkszeitung" (LVZ). Grundlage seien neue Daten aus Ländern wie den USA oder Israel, wo seit langem auch ab 12 Jahren geimpft werde.

"Wir können die Impfung nun guten Gewissens empfehlen", sagte Grünewald. Auch die Ständige Impfkommission (Stiko) prüfe die Daten gründlich und werde noch Ergebnisse aus Deutschland und Europa hinzuziehen. "Doch in Sachsen sind wir vielleicht etwas elastischer als auf Bundesebene." Die Impfung sollte aber nur erfolgen, "wenn alle - sowohl Impfling als auch Sorgeberechtigte und natürlich der Impfende - zustimmen", betonte Grünewald. In Deutschland hingegen empfiehlt die unabhängige Stiko Impfungen von Kindern bisher nicht allgemein, sondern nur bei höherem Risiko für schwerere Corona-Verläufe, etwa wegen Erkrankungen wie Diabetes.

In Sachsen sind laut Übersicht des Robert-Koch-Institutes (RKI) aktuell 10,1 Prozent der 12- bis 17-Jährigen vollständig geimpft - der Freistaat liegt damit genau im Bundesdurchschnitt und im bundesweiten Vergleich zusammen mit Bayern auf dem vierten Platz.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Biden ruft Berechtigte in USA zu Corona-Auffrischungsimpfungen auf. Biden appellierte am Freitag bei einer Ansprache im Weißen Haus an die Berechtigten, sich eine dritte Impfung geben zu lassen, sobald sie an der Reihe seien. Es sei eine Tragödie, dass noch immer Menschen sterben müssten, weil sie ungeimpft seien. "Bitte lassen Sie das nicht Ihre Tragödie werden", mahnte der Präsident. WASHINGTON - Nach der Zulassung von Corona-Auffrischungsimpfungen für bestimmte Bevölkerungsgruppen in den USA hat Präsident Joe Biden dringend dazu aufgerufen, das Angebot zu nutzen. (Boerse, 24.09.2021 - 19:49) weiterlesen...

Stiko empfiehlt parallele Corona-und Grippeimpfung. Geraten wird dabei zu einem Zeitpunkt ab Oktober. Voraussetzung sei, dass es sich beim Influenza-Vakzin um einen Totimpfstoff handele, teilte die Stiko am Freitag mit. BERLIN - Impfungen gegen Corona und Grippe können nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkomission (Stiko) nun an einem Termin erfolgen. (Boerse, 24.09.2021 - 15:15) weiterlesen...

Stiko spricht keine generelle Booster-Empfehlung für Senioren aus. Empfohlen wird eine Booster-Dosis mit einem mRNA-Impfstoff aber für Menschen mit Immunschwäche, heißt es in dem am Freitag vom Robert Koch-Institut veröffentlichten Papier. Die Stiko arbeite derzeit die Studienlage für eine Auffrischimpfung anderer Bevölkerungsgruppen auf. Eine Entscheidung soll es in den kommenden Wochen geben. BERLIN - Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich in ihrer aktuellen Empfehlung bislang nicht für generelle Auffrischungsimpfungen bei Senioren aus - obwohl ältere Menschen diese in Deutschland bereits bekommen können. (Boerse, 24.09.2021 - 14:48) weiterlesen...

Amnesty: Unfaire Impfstoffverteilung ist Menschenrechtsverletzung. Dass reiche Länder Corona-Impfstoffe auf Lager hielten, während Millionen Menschen in ärmeren Ländern dringend auf eine Impfchance warteten, sei inakzeptabel, sagte Generalsekretärin Agnes Callamard am Freitag bei einem Briefing der Journalistenvereinigung ACANU in Genf. GENF - Amnesty International wirft reichen Ländern und Pharmafirmen im Zusammenhang mit der Impfstoffbeschaffung Menschenrechtsverletzungen vor. (Boerse, 24.09.2021 - 11:02) weiterlesen...

Stiko empfiehlt Corona-Auffrischungsimpfungen für Immungeschwächte. Eine Empfehlung für die sogenannten Booster nach Altersgruppen gebe das Gremium derzeit noch nicht, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens und bestätigte damit einen Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). BERLIN - Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Corona-Auffrischungsimpfungen bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem. (Boerse, 24.09.2021 - 06:00) weiterlesen...

Kubas Präsident: Bewohner ärmerer Länder warten auf erste Impfdosis. Mehr als 80 Prozent der bisher eingesetzten Dosen seien in Ländern mit mittlerem bis hohem Einkommensniveau verabreicht worden, deren Einwohner weit weniger als die Hälfte der Weltbevölkerung ausmachten, sagte er in einer aufgezeichneten Rede, die am Donnerstag in New York gezeigt wurde. NEW YORK - Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hat bei der UN-Generaldebatte die ungleiche Verteilung von Coronavirus-Impfstoffen angeprangert. (Boerse, 23.09.2021 - 18:27) weiterlesen...