Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Russland

LANGEN - Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat angesichts der ersten Zulassung eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus erneut vor zu großer Eile bei Zulassungsverfahren gewarnt.

11.08.2020 - 18:31:28

Paul-Ehrlich-Institut warnt bei Impfstoffzulassung vor Eile. "Aus Sicht des Paul-Ehrlich-Institutes ist es auch in der aktuellen Pandemiesituation zwingend erforderlich, dass alle Prüfungen und Bewertungen mit der gleichen Sorgfalt erfolgen wie bei anderen Impfstoffen", sagte PEI-Präsident Klaus Cichutek am Dienstag in einem Statement auf Youtube. Das Institut mit Sitz im hessischen Langen ist in Deutschland für die Zulassung von Impfstoffen zuständig.

Bei der Zulassung des Corona-Impfstoffes in Russland seien geringe Transparenz und nach bisherigen Informationen auch fehlende Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten aus klinischen Prüfungen an mehreren Tausend Probanden zu bemängeln. "Die Zulassung ist daher mit Vorsicht zu betrachten", sagte Cichutek. Zugelassen werden sollte ein Impfstoff demnach nur dann, wenn der gezeigte Nutzen mögliche Risiken deutlich überwiegt.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Dienstag die weltweit erste staatliche Zulassung eines Impfstoffs zur breiten Verwendung gegen das Corona-Virus bekanntgegeben. Die Zulassung erfolgte vor dem Vorliegen der Ergebnisse großer klinischer Studien - ein Vorgehen, das dem international üblichen Ablauf widerspricht.

Cichutek sagte, durch reguläre und kontrollierte klinische Prüfungen könnten neben der Wirksamkeit auch mögliche gelegentliche oder seltene Nebenwirkungen identifiziert werden. Dazu brauche es in der Regel mehrere Tausend bis Zehntausend Probanden. "In Deutschland und der EU ist dann die Zulassung erst nach Vorlage aussagekräftiger Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten üblich", sagte der PEI-Präsident.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zehntausende gegen Lukaschenko MINSK - Trotz eines Aufmarschs von Soldaten in Kampfuniform und mit Sturmgewehren haben Zehntausende in Belarus (Weißrussland) den sechsten Sonntag in Serie den Rücktritt von Staatschef Alexander Lukaschenko gefordert. (Wirtschaft, 20.09.2020 - 19:23) weiterlesen...

Tesla baut mit Tempo - Kritik an der Fabrik wächst mit. GRÜNHEIDE - Die Fabrik von US-Elektroautohersteller Tesla in Brandenburg wächst rasant - aber auch die Bedenken nehmen zu. Am Mittwoch (23. September) treffen Kritiker bei einer öffentlichen Anhörung auf das Landesamt für Umwelt, das für die umweltrechtliche Genehmigung zuständig ist. Wann grünes Licht für das Projekt in Grünheide bei Berlin kommt, ist offen. Dass mit einer Genehmigung gerechnet werden könne, prognostizierte im Februar das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Es wies damals Beschwerden gegen eine vorläufige Genehmigung zum Roden von Wald zurück. Tesla baut bisher über vorläufige Befugnisse für einzelne Bauschritte. Tesla baut mit Tempo - Kritik an der Fabrik wächst mit (Boerse, 20.09.2020 - 19:23) weiterlesen...

Trump billigt Tiktok-Deal - Neue Firma in Texas. (Im neuen fünften Absatz wurden Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg zur angestrebten Gesamtbewertung von Tiktok ergänzt.) Trump billigt Tiktok-Deal - Neue Firma in Texas (Boerse, 20.09.2020 - 19:19) weiterlesen...

Richterin stoppt Vorgehen der US-Regierung gegen WeChat. Eine Richterin in Kalifornien setzte die Sanktionen der US-Regierung am Sonntag mit einer einstweiligen Verfügung aus. Die App sollte ab Montag aus den Download-Plattformen in den USA verschwinden und auch den Großteil ihrer Funktionalität verlieren. SAN FRANCISCO - Die chinesische Kommunikations-App WeChat wird vorerst für amerikanische Nutzer verfügbar bleiben. (Boerse, 20.09.2020 - 18:41) weiterlesen...

Verwüstung durch 'Ianos' - Drei Tote nach Stürmen in Griechenland. Am Sonntagmorgen entdeckte die Feuerwehr in der Region Thessalien nahe der Stadt Karditsa einen 62-Jährigen in den Trümmern seines Hauses. Zuvor war bekannt geworden, dass in Mittelgriechenland eine Frau und ein Mann ums Leben gekommen waren. Noch immer werden Menschen vermisst oder sind in ihren Häusern eingeschlossen, wie die Feuerwehr mitteilte. ATHEN - Schwere Stürme in Griechenland haben am Wochenende drei Todesopfer gefordert. (Wirtschaft, 20.09.2020 - 18:13) weiterlesen...

Familienministerin Giffey fordert mehr Ostdeutsche in Chefetagen. "Die Ostdeutschen haben allen Grund stolz zu sein auf das Erreichte und die positive Entwicklung", sagte Giffey am Sonntag laut Mitteilung zum Auftakt des Ostdeutschen Wirtschaftsforums in Bad Saarow. "Die noch vorhandenen Ungleichheiten müssen aber weniger werden, bestenfalls ganz verschwinden. Dazu gehört, aktiv gegen die Strukturschwäche im Osten und die Unterrepräsentanz von ostdeutscher Lebenserfahrung in wichtigen Ämtern zu wirken." Unterschiede bei Löhnen, Vermögen oder der Besetzung von Führungspositionen änderten sich nicht von allein. BAD SAAROW - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) dringt darauf, dass mehr wichtige Ämter mit Menschen aus den ostdeutschen Ländern besetzt werden. (Wirtschaft, 20.09.2020 - 18:03) weiterlesen...