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KORREKTUR / ROUNDUP: Impfstreit bricht nicht ab - Söder verteidigt Lockdown

10.01.2021 - 10:34:29

KORREKTUR/ROUNDUP: Impfstreit bricht nicht ab - Söder verteidigt Lockdown. (In der Meldung am 9. Januar gesendeten Meldung wurde der Bezug der Formulierung "Verlängerung und Vertiefung" geändert. Söder bezog sich nach Angaben eines Regierungssprechers darauf, dass in Bayern von Montag bis Ende Januar neue Regeln gelten. Gemeint ist nicht der Zeitraum darüber hinaus. Die Überschrift und der letzte Absatz wurden entsprechend angepasst.)

und ihres US-Partners Pfizer mehr Impfstoff entnommen werden als bisher. Mengensteigerungen um bis zu 20 Prozent sollen möglich sein. EU-weit gibt es zudem eine neue Vereinbarung über bis zu 300 Millionen weiteren Biontech/Pfizer-Dosen. Zudem soll der zweite in Europa zugelassene Impfstoff, der des US-Herstellers Moderna , ab Dienstag an die Bundesländer geliefert werden.

Klingbeil sagte in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": "Ich bin sehr froh, dass unsere Kritik der letzten Tage schon zu wichtigen Veränderungen geführt hat. Es hat Nachbestellungen beim Impfstoff gegeben, die Produktionskapazitäten von Biontech werden ausgebaut, Spahn hat nun alle Pharmaunternehmen angeschrieben", und Merkel habe das Thema zur Chefsache gemacht. "Alles das hilft, dass wir schneller einen endgültigen Weg aus der Krise finden."

Wie Gesundheitsminister Spahn am Samstag in einer Online-Diskussionsrunde erklärte, kann sich wer vom Staat eine Impfung gegen Covid-19 angeboten bekommt, den Impfstoff vorerst nicht aussuchen. Eine solche Auswahl zu treffen, sei aufgrund der derzeit noch herrschenden Knappheit "im Moment und auch absehbar" nicht möglich, betonte er. Laut Spahn wurden seit dem Impfstart in Deutschland Ende Dezember über eine halbe Million Menschen ein erstes Mal gegen Covid-19 geimpft.

Unterdessen bewegen sich die Corona-Zahlen auf hohem Niveau. Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 24 694 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. Außerdem wurden 1083 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Samstagmorgen bekanntgab.

Bayerns Ministerpräsident Söder hat die verschärften Corona-Beschränkungen bis 31. Januar verteidigt. "Wir müssen den Lockdown, den wir jetzt haben, verlängern und an einigen Stellen auch noch vertiefen", sagte Söder am Samstag beim digitalen Neujahrsempfang der nordrhein-westfälischen CDU. Mit Verlängerung und Vertiefung bezog sich der Ministerpräsident nach Angaben eines Sprechers darauf, dass in Bayern ab Montag neue Corona-Regeln gelten.

Das Landeskabinett vom derzeit besonders stark von der Pandemie betroffenen Sachsen hat bereits beschlossen, den Lockdown bis zum 7. Februar zu verlängern.

@ dpa.de

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