Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Hong Kong

KORREKTUR / Beklagte kollabiert: Anhörung von Hongkonger Aktivisten vertagt

02.03.2021 - 06:05:28

KORREKTUR/Beklagte kollabiert: Anhörung von Hongkonger Aktivisten vertagt. (In der Überschrift und im ersten und zweiten Absatz der Meldung vom Montagabend wurde berichtigt, dass nicht eine Anwältin, sondern eine Beklagte in Ohnmacht gefallen war.)

HONGKONG - Weil eine der Beklagten nach einer Marathonsitzung in Ohnmacht gefallen ist, hat ein Gericht in Hongkong den Prozess gegen 47 Demokratie-Aktivisten wegen unterstellter Staatsgefährdung vertagt.

Wie Hongkonger Medien übereinstimmend berichteten, soll die Anhörung nun am Dienstag fortgesetzt werden. In der mehr als zwölfstündigen Verhandlung, die sich tief in die Nacht zog und bei der es um Kautionsanträge für die Beschuldigten ging, war demnach eine der Beklagten in Ohnmacht gefallen.

Die Demokratie-Kämpfer waren am Sonntag unter dem Vorwurf der Verschwörung zur Staatsgefährdung festgenommen und angeklagt worden. Zu den Angeklagten gehört auch der bekannte Aktivist Joshua Wong, der bereits wegen anderer unterstellter Vergehen im Gefängnis sitzt.

Hunderte Demonstranten versammelten sich am Montag vor dem Gericht, um die Freilassung der Angeklagten zu fordern. Es handelt sich um den größten Prozess seit Inkrafttreten des umstrittenen Hongkonger Sicherheitsgesetzes im vergangenen Jahr.

Die Anklagen stehen im Zusammenhang mit inoffiziellen Vorwahlen, die die Oppositionskräfte im vergangenen Juli vor der später wegen der Pandemie abgesagten Parlamentswahl abgehalten hatten. Die Vorwahlen, bei denen die aussichtsreichsten Kandidaten ermittelt werden sollten, um im Hongkonger Parlament eine Mehrheit zu erringen, waren damals auf scharfe Kritik der Regierung gestoßen, die von "bösartigen Umsturzplänen" sprach. Die Oppositionskräfte hatten das Ziel ausgegeben, mit einer Mehrheit im Parlament die Arbeit der Regierung zu blockieren und so letztendlich Regierungschefin Carrie Lam zum Rücktritt zu zwingen.

Zahlreiche internationale Beobachter und Regierungen protestierten gegen das Vorgehen der Hongkonger Behörden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH: Schwesig kritisiert Teile des Infektionsschutzgesetzes. Der 1. Satz des 2. (Der Bundesrat entscheidet am Donnerstag darüber, nicht der Bundestag. (Wirtschaft, 21.04.2021 - 21:46) weiterlesen...

Schwesig kritisiert Teile des Infektionsschutzgesetzes. "Wir halten es für schwierig, dass sich schon nach drei Tagen über 100 und nach fünf Tagen unter dieser Grenze die Regeln ändern. Das kann zum Beispiel bei den Ausgangsbeschränkungen zu einem ständigen Hin und Her führen", sagte Schwesig am Mittwoch in Schwerin. Sie kritisierte zudem, dass es in Kreisen, die einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von mehr als 100 haben, "unnötige Einschränkungen" geben solle. Als Beispiel nannte sie die geplante Testpflicht vor Zoo-Besuchen. Dort hätten ohnehin nur die Außenbereiche geöffnet. SCHWERIN - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sieht das geplante Bundesinfektionsschutzgesetz an mehreren Stellen kritisch. (Wirtschaft, 21.04.2021 - 21:11) weiterlesen...

Biden erreicht zentrales 100-Tage-Impfziel wohl am Donnerstag. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden steht kurz davor, sein zentrales 100-Tage-Ziel von 200 Millionen verabreichten Corona-Impfungen im Land zu erreichen. Die Schwelle von 200 Millionen gespritzten Impfdosen innerhalb von Bidens ersten 100 Tagen im Amt werde voraussichtlich am Donnerstag überschritten, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter am Mittwoch in Washington. Biden wollte sich selbst noch am Mittwoch zum Stand der US-Impfkampagne und zum weiteren Vorgehen äußern. Der Demokrat war am 20. Januar ins Weiße Haus eingezogen. Ende April ist er 100 Tage im Amt. Biden erreicht zentrales 100-Tage-Impfziel wohl am Donnerstag (Wirtschaft, 21.04.2021 - 20:54) weiterlesen...

Bremen und Niedersachsen blockieren nicht. "Wir werden nicht den Vermittlungsausschuss anrufen", sagte Senatssprecher Christian Dohle am Mittwochabend. Am Donnerstag werde es bei der Abstimmung im Bundesrat darum gehen, ob der Vermittlungsausschuss angerufen werden soll und ob es einen Einspruch gibt. BREMEN - Bremen und Niedersachsen werden im Bundesrat die geplante Bundes-Notbremse mit strengeren Corona-Beschränkungen nicht blockieren. (Wirtschaft, 21.04.2021 - 20:16) weiterlesen...

Bundes-Notbremse: Bremen will nicht Vermittlungsausschuss anrufen. "Wir werden nicht den Vermittlungsausschuss anrufen", sagte Senatssprecher Christian Dohle am Mittwochabend. Am Donnerstag werde es bei der Abstimmung im Bundesrat darum gehen, ob der Vermittlungsausschuss angerufen werden soll und ob es einen Einspruch gibt. BREMEN - Bremen wird im Bundesrat die geplante Bundes-Notbremse mit strengeren Corona-Beschränkungen nicht blockieren. (Wirtschaft, 21.04.2021 - 20:01) weiterlesen...

Staatssekretär: Keine besondere Privilegierung von Wirecard. "Es gab zu keinem Zeitpunkt eine besondere Privilegierung der Wirecard AG", sagte Kukies am Mittwoch im Untersuchungsausschuss des Bundestags. Im Finanzministerium habe es "kein besonderes Interesse an der Verteidigung eines sogenannten nationalen Champions Wirecard gegeben". Der Staatssekretär von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) gilt als einer der Schlüsselzeugen zur Aufklärung des wohl größten Bilanzskandals der deutschen Nachkriegsgeschichte. BERLIN - Finanzstaatssekretär Jörg Kukies hat Vorwürfe zurückgewiesen, das Finanzministerium habe den Skandalkonzern Wirecard als aufstrebendes Tech-Unternehmen mit Samthandschuhen angefasst. (Boerse, 21.04.2021 - 19:23) weiterlesen...