Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

KONSTANZ - Bei der Frage, ob Menschen Lockerungen in der Corona-Krise befürworten oder ablehnen, spielt laut einer Studie der Uni Konstanz vor allem das Vertrauen in staatliche Institutionen eine Rolle.

23.07.2020 - 14:52:29

Für oder gegen Corona-Lockerungen? Vertrauen in Staat entscheidend. Eindämmungsmaßnahmen würden eben nicht von Virologen und Epidemiologen ergriffen, sondern vom Staat, schreiben die Autoren Claudia Diehl und Felix Wolter in dem am Donnerstag veröffentlichten Papier.

Die unterschiedlich starke individuelle Betroffenheit spiele in der Diskussion um Lockerungen dagegen nur bedingt eine Rolle, heißt es in der Auswertung der Studie weiter. "Die Haltung zur Lockerung pandemiebedingter Beschränkungen wird weniger dadurch bestimmt, ob jemand daraus wirtschaftliche oder familiäre Folgen für sich selbst oder die Gesellschaft befürchtet." Wer in den Maßnahmen aber eine Grundrechtseinschränkung für sich und die Gesellschaft sehe, sei für Lockerungen. Ein unmittelbares Eigeninteresse sei nur beim Unterschied zwischen Risikogruppen und Gesunden ausschlaggebend: "Erstere lehnen Lockerungen von Eindämmungsmaßnahmen meist ab, Letztere befürworten sie eher."

Die Konstanzer Forscher befragten für ihre Untersuchung von April bis Mai 2020 knapp 4800 Menschen online.

Entscheiden für die Politik sei eine klare Krisenkommunikation. "Sie muss etwa vermitteln, warum manche Kompetenzen in den Händen der Bundesregierung liegen, andere dagegen Ländersache sind", erläutern die Autoren. Zentral sei zudem die Aufklärung über die entsprechenden Ursache-Wirkung-Zusammenhänge. "Ohne die Berichte über die Situation in norditalienischen Krankenhäusern hätten die drastischen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wohl weniger Akzeptanz gefunden."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mehr US-Soldaten für Polen: Pompeo unterzeichnet in Warschau Vertrag. Als Ergebnis werde es in Polen künftig nicht nur mehr Soldaten und mehr Infrastruktur der US-Armee geben, sagte Polens Präsident Andrzej Duda am Samstag in Warschau. WARSCHAU - US-Außenminister Mike Pompeo und der polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak haben einen Vertrag über die Entsendung von 1000 zusätzlichen US-Soldaten nach Polen unterzeichnet. (Wirtschaft, 15.08.2020 - 16:22) weiterlesen...

Bartsch sieht Linke bündnisfähig in der Sicherheitspolitik. Er finde es "abstrus", dass SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz diese Frage aufgeworfen habe, sagte Bartsch im Deutschlandfunk-"Interview der Woche", das am Sonntag (11.05 Uhr) ausgestrahlt wird. BERLIN - Der Co-Vorsitzende der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat Zweifel an der Regierungsfähigkeit seiner Partei in der Sicherheits- und Außenpolitik zurückgewiesen. (Wirtschaft, 15.08.2020 - 16:20) weiterlesen...

Baerbock fordert Sanktionen gegen Lukaschenko. "Deutschland und die EU dürfen nicht wegschauen", sagte Baerbock weiter am Samstag bei einem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen Grünen in Dortmund. "Man darf nie wegschauen bei Menschenrechtsverbrechen." Die fänden aber gerade in Deutschlands Nachbarschaft statt. DORTMUND - Die Parteichefin der Grünen, Annalena Baerbock, hat persönliche Sanktionen gegen den autoritären Staatschef Alexander Lukaschenko in Belarus (Weißrussland) gefordert. (Wirtschaft, 15.08.2020 - 16:06) weiterlesen...

Zehntausende Menschen demonstrieren in Belarus gegen Lukaschenko. Allein in der Hauptstadt Minsk kamen am Samstag Zehntausende zu einer Trauerfeier zusammen. Sie erinnerten an einen Mann, der bei einer Demonstration getötet wurde. Landesweit protestierten Menschen gegen Gewalt und Willkür unter Lukaschenko - den sechsten Tag in Folge. Die Polizei hielt sich zunächst zurück. Der Präsident nannte die Proteste "eine Bedrohung" für sein Land. Er ließ erkennen, dass er nicht ans Aufgeben denke. MINSK - Ungeachtet neuer Warnungen von Staatschef Alexander Lukaschenko vor Protesten sind in Belarus (Weißrussland) wieder zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen. (Wirtschaft, 15.08.2020 - 15:48) weiterlesen...

Dänemark führt Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ein. KOPENHAGEN - Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, führt Dänemark ab dem 22. August eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ein. "Wir tun dies, da die Infektionsraten steigen während auch die Aktivität in der Gesellschaft zunimmt", sagte Regierungschefin Mette Frederiksen am Samstag. Die Regelung werde für Reisende ab dem Alter von zwölf Jahren sowie die Fahrer und Angestellten der öffentlichen Verkehrsbetriebe gelten, sagte der dänische Verkehrsminister Benny Engelbrecht. Die Pflicht umfasse Busse, Züge, Straßenbahnen, die Metro, Fähren, Taxis und gelte auch an Bahnhöfen. Dänemark führt Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ein (Wirtschaft, 15.08.2020 - 15:39) weiterlesen...

Proteste in Belarus: Lukaschenko warnt vor Revolution. "Wir lesen bereits die Anleitungen für eine farbige Revolution", sagte der Präsident am Samstag in Minsk der Staatsagentur Belta zufolge. Es gebe bereits "Elemente äußerer Einmischung". "Wir sehen, was passiert. Wir dürfen uns nicht von den friedlichen Aktionen und Demonstrationen einlullen lassen", sagte Lukaschenko. Mit "farbigen Revolutionen" meinte er die Umstürze in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken wie der Ukraine. MINSK - Der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat angesichts der seit Tagen andauernden Massenproteste in seinem Land vor einem Umsturz gewarnt. (Wirtschaft, 15.08.2020 - 15:38) weiterlesen...