Geschäftsberichte, E-Commerce

Köln / Künzelsau - Die Berner Group stellt im ersten Geschäftshalbjahr 2022 / 2023 (1.4. bis 30.9.) zwei neue Umsatzrekorde auf.

14.11.2022 - 12:11:36

BERNER Group steigert Umsatz im ersten Halbjahr um rund 8% auf 570 Mio. Euro und erreicht neue Rekordmarke. Das familiengeführte B2B Handelsunternehmen steigert den Gruppenumsatz um 7,7% auf 570 Mio. EUR (Vj. 530) und erreicht damit den höchsten Halbjahresumsatz seiner Geschichte. Der Monat September war mit 113 Mio. EUR zudem der stärkste Umsatzmonat seit Gründung im Jahre 1957. Im Kerngeschäft B2B Omnichannel Trading beträgt das Umsatzplus rund 6%. Im Geschäftsfeld Chemie kann die Caramba Group mit zweistelligen Zuwächsen die Umsätze der Vor-Corona-Zeit übertreffen.

"Wir sind im ersten Halbjahr in allen Regionen Europas gewachsen. Mit dem Geschäftsverlauf sind wir zufrieden, weil wir uns auf die Herausforderungen im Logistik-Sektor und beim Thema Rohstoffverknappung vorausschauend eingestellt haben. Im Bauhandwerk sehen wir allerdings aktuell erste Anzeichen für eine Verlangsamung des Umsatztempos", sagt CEO Christian Berner. Im Segment Bau sind die Umsätze in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um mehr als 5% gewachsen, im Bereich Mobility um 7%.

"Diese unterschiedliche Entwicklung sehen wir gleichermaßen in Deutschland, Skandinavien, Frankreich, BeNeLux und auf der iberischen Halbinsel, während in Italien und Osteuropa die Baubranche noch sehr gut läuft", sagt Arthur Jaunich, der im Vorstandsteam für Marketing und Sales zuständig ist.

Neben dem Kerngeschäft Omnichannel Trading (ca. 90% Umsatzanteil) gehört auch die Chemie Tochter Caramba Chemicals Group (CCG) zur Berner Group. In der Corona-Zeit hatte Caramba mit hohen Nachfrageschwankungen und einem Umsatzrückgang zu kämpfen. Mitte letzten Jahres war eine Trendumkehr festzustellen, die sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022/2023 weiter beschleunigte. Mit einem Plus von rund 47% steigerte Caramba die Umsatzmarke in diesem Zeitraum auf mehr als 35 Mio. EUR (Vj. 24 Mio. EUR) und übertraf damit die Vor-Corona-Werte.

Umsatzanteil in alternativen Kanälen wächst weiter

Neben einer starken Außendienstmannschaft (rd. 5000 Männer und Frauen) kommt vor allem den alternativen Verkaufskanälen immer größere Bedeutung zu. Auch im ersten Halbjahr hat die Berner Group den strategischen Ausbau dieser Kanäle erfolgreich fortgesetzt. Wurden im Vorjahresvergleichszeitraum rund 25% des Umsatzes über Webshops, eCommerce oder Telesales erzielt, waren es in diesem ersten Halbjahr bereits 28%. Besonders erfolgreich laufen diese Verkaufskanäle in Deutschland mit einem Anteil von mehr als 30%.

Treiber dieser Entwicklung bleibt der eCommerce. Seit vier Halbjahren in Folge legt der Umsatz im Bereich eCommerce (mit zweistelligen Wachstumsraten) zu. Zwischen April und September steigerte die Berner Group die eCommerce Umsätze um 13% auf mehr als 81 Mio. EUR gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

"eCommerce ist nach wie vor der am schnellsten wachsende Verkaufskanal. Wachstumsmotor ist hier insbesondere die Region Süd-Ost, wo unser eCommerce-Geschäft im ersten Halbjahr um starke 33% zulegen konnte. Absolute Outperformer sind Ungarn mit +187% und Portugal mit +87%. Der Anteil des eCommerce am Gesamtumsatz liegt bei mehr als 16%. In der Region Süd-West verdienen wir inzwischen sogar bereits fast jeden vierten Euro über diesen Verkaufskanal", sagte Arthur Jaunich.

Ausblick

"Die Zeiten bleiben sehr schwierig. Europa und die EU fallen seit Jahren wirtschaftlich massiv hinter China und vor allem die USA zurück. Die jetzt prognostizierte Rezession kann diese Entwicklung noch verschärfen und damit unser aller Wohlstand nachhaltig bedrohen. Ich erwarte mir von der Politik, dass sie die Zeit nutzt und sofort damit beginnt, tiefgreifende Deregulierung- und Entbürokratisierungsmaßnahmen zu ergreifen. Wir wollen als Berner Group weiter wachsen und einen positiven Wertbeitrag und sichere Arbeitsplätze erwirtschaften, aber die Politik muss dafür die nötigen Rahmenbedingungen anpassen, und zwar schnell", sagt Christian Berner.

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Stefan Suska
Pressesprecher
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