Produktion, Absatz

KÖLN - In der deutschen Wirtschaft dominiert einer Umfrage zufolge trotz Lieferengpässen und Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie zum Jahreswechsel grundsätzlich die Zuversicht.

27.12.2021 - 17:04:57

Umfrage: Unternehmen grundsätzlich zuversichtlich für 2022. "Für das Jahr 2022 ist ein breiter Optimismus zu erkennen", heißt es in einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Mehrheit der vom IW Mitte November bis Anfang Dezember befragten 48 Wirtschaftsverbände rechnet mit besseren Geschäften in ihren Branchen, ein Produktionsrückgang wird in keinem Wirtschaftszweig erwartet. Zudem stehen in vielen Bereichen die Chancen gut für mehr Jobs.

KÖLN - In der deutschen Wirtschaft dominiert einer Umfrage zufolge trotz Lieferengpässen und Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie zum Jahreswechsel grundsätzlich die Zuversicht. "Für das Jahr 2022 ist ein breiter Optimismus zu erkennen", heißt es in einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Mehrheit der vom IW Mitte November bis Anfang Dezember befragten 48 Wirtschaftsverbände rechnet mit besseren Geschäften in ihren Branchen, ein Produktionsrückgang wird in keinem Wirtschaftszweig erwartet. Zudem stehen in vielen Bereichen die Chancen gut für mehr Jobs.

Neue Atomgespräche: Iran dringt auf Aufhebung von Ölsanktionen

WIEN - Mit Forderungen zur Aufhebung der Ölsanktionen ist der Iran in neue diplomatische Gespräche zur Rettung des Atompakts von 2015 gegangen. "Das Minimalziel dieser Verhandlungsrunde sollte sein, den iranischen Ölexport wieder zu normalisieren und den Zugang zu den Ölgeldern in den ausländischen Banken zu gewähren", sagte Außenminister Hussein Amirabdollahian am Montag in Teheran. Bei den Verhandlungen in Wien wird seit Montag erneut um die Aufhebung von US-Sanktionen und die Beschränkung des iranischen Atomprogrammes gerungen.

ROUNDUP: RKI registriert 13 908 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 222,7

BERLIN - Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach langem Sinken im Vergleich zum Vortag etwas gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 222,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 220,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 315,4 (Vormonat: 340,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 13 908 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.25 Uhr wiedergeben.

Verbraucherschützer: Bargeld beliebt - Zugang muss gesichert sein

FRANKFURT/BERLIN - Drei Viertel der Menschen in Deutschland wollen einer Umfrage zufolge Bargeld als Bezahloption nicht missen. Gestiegen ist der am Montag veröffentlichten Erhebung zufolge jedoch der Anteil derjenigen, die nach eigenen Angaben im Alltag zumindest gelegentlich Probleme beim Bezug von Bargeld hatten: von 24 Prozent 2019 auf 29 Prozent im Herbst 2021.

Äthiopien: USA sollen wichtiges Handelsabkommen beibehalten

NAIROBI - Äthiopien hat die USA gebeten, ein wichtiges Handelsabkommen nicht wie angekündigt zum Ende des Jahres zu beenden. Man sei betrübt über die Entscheidung, das sogenannte Agoa-Programm, das zollfreien Zugang für Tausende äthiopische Waren garantiert, auszusetzen, erklärte das Handelsministerium am Montag in Addis Abeba. Es bat, die Entscheidung zu überdenken.

162 Infektionen: China meldet höchste Coronazahl des Jahres

PEKING - Mit 162 neuen Infektionen an einem Tag hat China die bislang höchste Zahl neuer lokaler Coronafälle in diesem Jahr verzeichnet. Wie die Behörden am Montag berichteten, wurden allein 150 Infektionen in der Metropole Xi'an gemeldet, wo bereits in der vergangenen Woche nach dem Auftreten einiger Fälle massive Ausgangssperren für die 13 Millionen Bewohner verhängt worden waren.

Nach Brexit: Zehntausende EU-Bürger warten noch auf Aufenthaltsrecht

LONDON - Rund ein Jahr nach dem finalen Brexit warten noch immer Zehntausende in Großbritannien lebende EU-Bürger auf ihr Aufenthaltsrecht im Land. "Es ist nicht ohne, sein Leben weiter zu organisieren und zu leben, wenn man in dem Rückstau steckt", sagt Luke Piper von der Bürgerrechtsorganisation The3Million im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Einer Analyse der Organisation zufolge gibt es einen Rückstau von mehreren Hunderttausend bislang nicht abgefertigten Anträgen auf das sogenannte Settlement-Programm. Das Programme sichert EU-Bürgern, die bereits vor dem 31. Dezember 2020 im Land gelebt haben, das Recht auf Wohnen, Arbeiten und gesundheitliche Versorgung zu. Insgesamt haben sich mehr als 6,3 Millionen Menschen auf den Status beworben.

Mehrere Bundesländer verschärfen Corona-Regeln - Neue Proteste

BERLIN - In mehreren Bundesländern werden an diesem Montag verschärfte Corona-Bestimmungen wirksam. Kontakte im privaten und öffentlichen Leben werden weiter eingeschränkt, insbesondere um sich gegen die sehr ansteckende Omikron-Variante zu rüsten. Manche Bundesländer hatten damit bereits zu Weihnachten begonnen, andere ziehen nun nach. Ab Montag gelten in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern strengere Regeln. Am Dienstag folgen weitere Länder. Auf diese Maßnahmen hatten sich Bund und Länder verständigt.

ROUNDUP: Not auf dem Arbeitsmarkt - Keine Leute verlieren, neue Leute holen

NÜRNBERG - Im Kampf gegen den eklatanten Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt müssen nach Expertenansicht so viele Menschen wie möglich im Arbeitsleben gehalten werden - auch weniger Qualifizierte. "Wichtig ist, dass wir möglichst alle potenziellen Arbeitskräfte im Inland gewinnen und erst recht niemanden verlieren", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, der Deutschen Presse-Agentur. In der Zukunft entstünden genauso viele neue Arbeitsplätze wie durch Automatisierung und Transformationsprozesse wegfielen - allerdings mit anderem Anforderungsprofil.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Philips will nach schwachem Jahr 2022 wieder wachsen. Die bereinigte operative Marge (Ebita) soll sich um 0,4 bis 0,9 Prozentpunkte verbessern. Dabei erwartet das Unternehmen einen sinkenden Umsatz im ersten Quartal und eine starke zweite Jahreshälfte. Für die Aktionäre kündigte Philips eine Dividende auf dem Vorjahresniveau von 0,85 Euro je Aktie an, zahlbar in bar oder Aktien. AMSTERDAM - Der Medizintechnikkonzern Philips am Montag in Amsterdam mitteilte. (Boerse, 24.01.2022 - 07:50) weiterlesen...

Großauftrag für Wingcopter - US-Flugdienst bestellt Lieferdrohnen. Für mehr als 16 Millionen Dollar (14,1 Mio Euro) soll das südhessische Start-Up eine nicht genannte Zahl Lieferdrohnen für das Unternehmen Spright bauen, das Medikamente, Laborproben, Impfstoffe und weitere medizinische Produkte in entlegene Gegenden der USA fliegen will. Das teilten beide Unternehmen am Montag in Weiterstadt bei Darmstadt mit. WEITERSTADT - Der Drohnenhersteller Wingcopter hat einen ersten Großauftrag aus den USA erhalten. (Boerse, 24.01.2022 - 06:09) weiterlesen...

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Umfrage: Viele Dienstreisen dürften weiter digital ersetzt werden. Laut einer Umfrage des Prüfungs- und Beratungsunternehmens PwC unter gut 150 Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern gehen 61 Prozent davon aus, dass Dienstreisen im Inland in den kommenden fünf Jahren weitgehend durch digitale Formate ersetzt werden. Bei Auslandsreisen erwarten dies 47 Prozent der Befragten. Mehrfachnennungen waren möglich. FRANKFURT - Größere Unternehmen in Deutschland rechnen auch auf längere Sicht bei Geschäftsreisen zumeist nicht mit einer Rückkehr auf das Niveau vor der Corona-Pandemie. (Boerse, 24.01.2022 - 05:42) weiterlesen...

FT: Hedgefonds Trian Partners will mit Unilever-Beteiligung Druck machen LONDON - Der aktivistische Hedgefonds Trian Partners hat sich einem Pressebericht zufolge am Konsumgüterkonzern Unilever erhöhen. (Boerse, 23.01.2022 - 16:36) weiterlesen...

Zeitschriftenverleger: Müssen mit der Einstellung von Titeln rechnen. "Wenn jetzt noch lange gewartet wird, dann haben wir in Deutschland eine andere, ärmere Presselandschaft, weil viele redaktionelle Angebote es nicht schaffen werden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Stephan Scherzer, der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Zeitschriftenverleger in Deutschland dringen auf eine rasche staatliche Förderung von Pressehäusern. (Wirtschaft, 23.01.2022 - 15:31) weiterlesen...