Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

KÖLN - Gute Deutschkenntnisse sind nach einer aktuellen Studie entscheidend für den Arbeitsmarkterfolg von Zuwanderern.

07.10.2019 - 12:06:25

Studie: Deutschkenntnisse entscheidend für Arbeitsmarkterfolg. Bei gleichem Sprachniveau in Deutsch und gleichem Bildungsstand erzielten Migranten in Deutschland gleich höhe Löhne wie Einheimische, heißt es in der am Montag veröffentlichten Untersuchung des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die höhere Erwerbslosigkeit der Zuwanderer sei denn auch zumindest zu bedeutenden Teilen auf ihr geringeres Sprachniveau zurückzuführen. Zuvor hatte die "Rheinische Post" über die Studie berichtet.

"Der Spracherwerb ist somit der Schlüssel zur erfolgreichen Integration in den deutschen Arbeitsmarkt", folgerte der Verfasser der Studie Wido Geis-Thöne. Die Studie empfiehlt deshalb, die Qualität der Integrationskurse weiter zu verbessern und allen Zuwanderern den Zugang zu ermöglichen. Außerdem sollte das Angebot an weiterführenden Sprachkursen ausgebaut und der für die Sprachkompetenz wichtige Kontakt zu Muttersprachlern gefördert werden.

Gleichzeitig empfahl Geis-Thöne, beim Thema Sprachförderung auch die einheimische Bevölkerung nicht aus den Augen zu verlieren. "Hochqualifizierte Zuwanderer schneiden in den Deutschtests im Durchschnitt besser ab als niedrig qualifizierte Personen ohne Migrationshintergrund", heißt es in der Untersuchung. Die Probleme seien also nicht nur migrationsspezifisch. Auch Einheimische bräuchten gegebenenfalls Grundbildungsangebote, die ihre sprachlichen Fähigkeiten stärken.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Chinas Außenhandel im September schwächer als erwartet. Die Exporte der zweitgrößten Volkswirtschaft fielen im Vergleich zum September des Vorjahres um 3,2 Prozent auf 218,1 Milliarden US-Dollar. Die Importe gingen um 8,5 Prozent auf 178,5 Milliarden US-Dollar zurück. Das teilte die Zollbehörde in Peking mit. Beide Werte lagen unter den Erwartungen von Analysten. PEKING - Vor dem Hintergrund des Handelskriegs mit den USA hat sich Chinas Außenhandel im September schwächer entwickelt als erwartet. (Wirtschaft, 14.10.2019 - 06:19) weiterlesen...

USA: Michigan-Konsumstimmung steigt überraschend. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg um 2,8 Punkte auf 96,0 Zähler, wie die Universität am Freitag laut einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Mittel mit einem Rückgang auf 92,0 Punkte gerechnet. MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Oktober überraschend und deutlich aufgehellt. (Wirtschaft, 11.10.2019 - 16:20) weiterlesen...

USA: Einfuhrpreise sinken weniger stark als erwartet. Gegenüber dem Vorjahresmonat seien die Einfuhrpreise um 1,6 Prozent gesunken, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel einen Rückgang um 2,1 Prozent erwartet. WASHINGTON - In den USA sind die Preise von importierten Gütern im September nicht so stark wie erwartet gefallen. (Wirtschaft, 11.10.2019 - 14:42) weiterlesen...

Konjunkturprognose: Wirtschaftsministerium rechnet noch. "Die Zahlen stehen aktuell noch nicht final fest", sagte eine Sprecherin am Freitag. Die Vorhersage werde am kommenden Donnerstag vorgestellt. Die Sprecherin reagierte damit auf einen Bericht des "Spiegel", nach dem die Bundesregierung ihre Wachstumserwartung für das kommende Jahr deutlich nach unten korrigiert. Für 2020 werde nur noch ein Plus von 1,1 Prozent erwartet, heißt es in dem Bericht. Die großen Wirtschaftsforschungsinstitute hatten ihre Prognose bereits Anfang Oktober auf diesen Wert gesenkt. BERLIN - Das Wirtschaftsministerium arbeitet derzeit an der Prognose zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr. (Wirtschaft, 11.10.2019 - 14:06) weiterlesen...

Geldvermögen auf Rekordhoch gestiegen. Auf den Rekordwert von 6237 Milliarden Euro beläuft sich das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen im zweiten Quartal, wie die Deutsche Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Das war ein Plus von 95 Milliarden Euro oder 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Binnen Jahresfrist legte das Geldvermögen um 4,6 Prozent zu. FRANKFURT - Die Menschen in Deutschland sind trotz der Zinsflaute in der Summe so vermögend wie nie. (Wirtschaft, 11.10.2019 - 13:05) weiterlesen...

Zahl der Minijobber in Deutschland sinkt. BOCHUM - Die Zahl der Minijobber in Deutschland geht weiter zurück. Insgesamt registrierte die bundesweit zuständige Minijob-Zentrale in Essen zum Stichtag 30. Juni im gewerblichen Bereich noch gut 6,74 Millionen Beschäftigte mit einem Verdienst von bis zu 450 Euro, wie sie am Freitag mitteilte. Das waren fast 23 000 Personen weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Gegenüber der ersten statistischen Erhebung vor 15 Jahren ging die Zahl der Minijobber sogar um rund 98 000 zurück. Dabei stieg im gleichen Zeitraum die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten um mehr als 7 Millionen Menschen. Zahl der Minijobber in Deutschland sinkt (Wirtschaft, 11.10.2019 - 12:33) weiterlesen...