Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

KÖLN - Die SPD holt in der Gunst der Wähler weiter auf, zieht nun auch beim Meinungsforschungsinstitut Forsa an den Grünen vorbei und rückt dicht an die Union heran.

18.08.2021 - 09:09:30

Forsa: SPD überholt Grüne und rückt dicht an Union heran. Die Sozialdemokraten um Kanzlerkandidat Olaf Scholz gewinnen im RTL/ntv-Trendbarometer gegenüber der Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu und liegen mit 21 Prozent nur noch zwei Punkte hinter der Union, die bei 23 Prozent verharrt. So dicht hatten sie auf CDU und CSU zuletzt im März 2017 aufgeschlossen, als ihnen die Nominierung des letztlich gescheiterten Kanzlerkandidaten Martin Schulz vorübergehend Aufschwung verlieh. Die Grünen verlieren einen Punkt und rangieren nun bei 19 Prozent. Die SPD hatte bereits vor zwei Tagen in der Erhebung des Insa-Instituts die Grünen überholt, lag da aber noch deutlich hinter der Union.

Die Forsa-Werte der anderen Bundestagsparteien änderten sich nicht: FDP 12 Prozent, AfD 10 und Linke 6. Die sonstigen kleineren Parteien erreichen zusammen weiterhin 9 Prozent, aber keine von ihnen kommt in die Nähe der 3-Prozent-Marke. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 26 Prozent und damit über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8).

Rechnerisch könnten der Mitteilung zufolge CDU/CSU und SPD das Kanzleramt beanspruchen, nicht aber die Grünen. Die deutlichste Mehrheit hätte eine Koalition aus Union, SPD und FDP. Auch ein Bündnis von Union, Grünen und FDP oder von SPD, Grünen und FDP wäre möglich. Eine nur knappe Mehrheit hätte derzeit auch ein rot-rot-grünes Links-Bündnis.

In der Frage nach einer nur rein theoretischen Kanzler-Direktwahl kann SPD-Kandidat Scholz seinen Vorsprung ausbauen. Er gewinnt gegenüber der Vorwoche drei Prozentpunkte hinzu und liegt jetzt mit 29 Prozent weit vor Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (unverändert 12) und Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock (15; minus 1). Auch bei den früheren Unionswählern liegt Scholz (27) vor Laschet (24).

Ein Viertel der Wahlberechtigten, die derzeit eine andere Partei als die Union favorisieren, gaben an, bei einem Wechsel der Kanzlerkandidatur zu CSU-Chef Markus Söder doch lieber CDU oder CSU zu wählen. Wenn nur die Hälfte ihre Ankündigung wahr machen würde, käme die Union auf 33 Prozent, erklärte Forsa.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Angeschlagener Immobilienkonzern Evergrande legt an Börse kräftig zu. Die Evergrande-Aktie machte zum Handelsauftakt einen Sprung um über 30 Prozent, reduzierte den Zuwachs bis zum Mittag jedoch auf ein Plus von rund zehn Prozent. PEKING - Der schwer angeschlagene chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat am Donnerstag trotz anhaltender Ängste vor Zahlungsausfällen an der Hongkonger Börse kräftig zugelegt. (Boerse, 23.09.2021 - 10:45) weiterlesen...

63,6 Prozent aller Menschen in Deutschland vollständig geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervor (Stand: 9.21 Uhr). Demnach wurden am Mittwoch 260 500 verabreichte Impfdosen gemeldet. Etwa 56,1 Millionen Menschen (67,5 Prozent) haben inzwischen mindestens eine Impfung bekommen, 52,9 Millionen sind vollständig geimpft. BERLIN - 63,6 Prozent der Menschen in Deutschland sind nun vollständig gegen Corona geimpft. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 10:37) weiterlesen...

Schulze über Klimaaktivisten: 'Haben mehr erreicht, als sie glauben'. "Fridays for Future hat schon mehr erreicht, als viele der jungen Aktivistinnen und Aktivisten vermutlich glauben", sagte Schulze am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Vor dem globalen Klimastreik an diesem Freitag hat sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) anerkennend über das Engagement der Aktivisten von Fridays for Future geäußert. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 06:07) weiterlesen...

Studie: Branchen profitieren sehr unterschiedlich vom Aufschwung. Viele Dienstleistungsunternehmen hätten es dagegen schwer, auf ein gutes Jahresergebnis zu kommen, heißt es in einer Prognos-Branchenprognose, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zahlreiche binnenmarktorientierte Dienstleister seien durch die Einschränkungen zur Bekämpfung der dritten Pandemie-Welle im vergangenen Winter nochmals geschwächt worden. Der Lockdown hatte unter anderem das Gastgewerbe und Teile des Einzelhandels getroffen. BERLIN - Die deutsche Industrie profitiert von der Erholung der Weltwirtschaft und wird nach Einschätzung des Forschungs- und Beratungsunternehmens Prognos trotz aktueller Lieferengpässe 2021 kräftig wachsen. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 06:07) weiterlesen...

Geteiltes Echo auf Ende der Quarantäne-Entschädigung für Ungeimpfte. Während der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Sozialverband VdK sich gegen den Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern stellten, lobten ihn die Kommunen. Auch der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sprach von einer richtigen Maßnahme. BERLIN - Das Ende der Entschädigungszahlungen für ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 05:59) weiterlesen...

'Freedom Day' an Schulen nicht vor Frühjahr. Den "Freedom Day" für Schulen sehe man frühestens ab etwa Februar 2022 als wahrscheinlich und möglich an, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Während Corona-Maßnahmen in vielen Lebensbereichen immer mehr gelockert werden, müssen Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbands wohl noch Monate mit Einschränkungen wie Masken, Tests und Abstandsregeln zurechtkommen. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 05:59) weiterlesen...