Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Regierungen

KÖLN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die vom Bund und den Ländern bis Ende November vereinbarten harten Maßnahmen gegen die Pandemie verteidigt.

29.10.2020 - 08:22:29

Spahn verteidigt Corona-Maßnahmen - Erkrankung mache 'demütig'. Das sei eine schwere Zeit für die Betroffenen, aber Kontakte müssten unbedingt verringert werden, sagte der CDU-Politiker am Donnerstagmorgen in einem Telefon-Interview im WDR. Die Infektionszahlen stiegen gerade bei den Älteren wieder rasant. "Ich will nicht warten, bis die Intensivstationen überfüllt sind", sagte er.

Er selbst habe durch seine eigene Corona-Erkrankung einen anderen Blick auf die Pandemie gewonnen. Die Erfahrung habe ihn "demütig" gemacht, sagte Spahn. Es gehe ihm selbst gut, er habe nur leichte Erkältungssymptome. Die Arbeit seines Gesundheitsamtes vor Ort habe er als professionell und unaufgeregt empfunden, sagte der Minister. Spahn ist derzeit in häuslicher Quarantäne.

Bund und Länder hatten am Mittwoch die einschneidendsten Maßnahmen seit dem großen Lockdown im Frühjahr beschlossen. Ab Montag sollen unter anderem Restaurants, Kinos und Theater für den gesamten Monat November schließen. In dieser Zeit dürfen sich auch nur wenige Menschen privat treffen.

Der Blick in Nachbarländer wie Belgien oder die Niederlande zeige, dass Infektionszahlen auch entgleiten könnten. Deutschland habe eine gute Chance, den richtigen Zeitpunkt für die Bekämpfung der Pandemie zu treffen, sagte Spahn.

Eine Pandemie in einer derart vernetzten Welt habe es noch nie gegeben. Bei ihrer Bekämpfung würden zwangsläufig auch Fehler gemacht, sagte der Politiker aus dem Münsterland. Diese Fehler müsse man besprechen. Ihn störe aber die Unerbittlichkeit und Härte, mit der dabei vielfach argumentiert werde.

In der WDR-Sendung stellte sich Spahn für eine halbe Stunde den Fragen der Zuhörer. Die Fragen betrafen etwa den öffentlichen Nahverkehr, in dem Abstände oft kaum einzuhalten seien. Spahn sagte, neben der Maske helfe dabei auch die Corona-Warn-App. Sie könne "den Unterschied machen". Einen Angehörigen einer Skatrunde musste der Minister vertrösten. Treffen mit Angehörigen dreier Haushalte seien derzeit nicht möglich. Die Teilnehmer sollten versuchen, ihre Skat-Treffen in den kommenden Wochen digital zu organisieren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Opec+ dreht den Ölhahn vorsichtig wieder auf. Ab Januar solle die zuletzt stark gekürzte Produktion um 500 000 Barrel (je 159 Liter) am Tag erhöht werden, teilte das Ministerium am Donnerstagabend nach dem Opec+-Halbjahrestreffen mit. Darüber hinaus einigten sich die teilnehmenden Länder der Mitteilung zufolge ab Januar 2021 auf monatliche Ministertreffen, um die aktuelle Situation auf dem Ölmarkt zu überwachen und das weitere Ausmaß der Beschränkungen zu bestimmen. WIEN - Das Ölkartell Opec und seine zehn Kooperationspartner (Opec+) drehen nach Angaben des kasachischen Energieministeriums den Ölhahn wieder etwas weiter auf. (Boerse, 03.12.2020 - 20:16) weiterlesen...

Fauci: Bleibe auch unter Biden in Corona-Maßnahmen involviert. Er werde weiter am Forschungsinstitut NIH bleiben, sagte der 79-Jährige im Sender MSNBC am Donnerstag. "Ich bin in diesem Job seit 36 Jahren, ich war in diesem Job über die Amtszeit von sechs Präsidenten. Ich gehe absolut davon aus, dass ich in dieser Position bleiben werde". WASHINGTON - Der renommierte Immunologe Anthony Fauci geht davon aus, dass er unter dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden eine wichtige Rolle im Kampf gegen das Coronavirus spielen wird. (Wirtschaft, 03.12.2020 - 20:12) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Regierung beschließt härtere Gangart gegen 'Cum-Ex'-Akteure (Jahre statt Jahren im 2. Satz) (Boerse, 03.12.2020 - 20:00) weiterlesen...

Binnenmarktgesetz: London will umstrittene Klauseln zurückbringen. LONDON - Die britische Regierung will ihr umstrittenes Binnenmarktgesetz am kommenden Montag wieder in der ursprünglichen Fassung herstellen. Das teilte das für Parlamentsfragen zuständige Kabinettsmitglied, Jacob Rees-Mogg, am Donnerstag im Unterhaus mit. Das Oberhaus hatte umstrittene Passagen des Gesetzes im vergangenen Monat entfernt. Für die laufenden Verhandlungen über ein Anschlussabkommen für die Zeit nach der Brexit-Übergangsphase, die am 31. Dezember ausläuft, dürfte die Ankündigung Londons eine Zerreißprobe darstellen. Am Montag soll sogar noch eine weitere Gesetzesvorlage ins Unterhaus eingebracht werden, die ebenfalls kontroverse Passagen enthält. Binnenmarktgesetz: London will umstrittene Klauseln zurückbringen (Wirtschaft, 03.12.2020 - 19:41) weiterlesen...

Corona-Neuinfektionen knapp unter Vorwochenniveau. Damit liegt der Wert knapp unter den 22 268 Fällen der Vorwoche, wie aus den RKI-Zahlen vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Mit 479 neuen Todesfällen binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter außerdem den zweithöchsten Stand seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert von 487 Todesfällen war am Mittwoch erreicht worden. BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 22 046 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. (Wirtschaft, 03.12.2020 - 19:21) weiterlesen...

Corona-Impfung wird in Frankreich kostenlos für alle sein. "Der Beginn der Impfung ist jetzt nur noch eine Frage von Wochen", sagt Premier Jean Castex am Donnerstagabend bei der Vorstellung der nationalen Impfstrategie. Eine Million besonders gefährdete Menschen sollen bereits im Januar geimpft werden können. Das seien etwa Ältere in Pflegeheimen. Frankreich werde über rund 200 Millionen Impfdosen verfügen, was es ermögliche, 100 Millionen Menschen zu impfen, so der Premier. PARIS - In Frankreich soll die Corona-Impfung für alle Menschen kostenlos sein. (Boerse, 03.12.2020 - 19:15) weiterlesen...