Regierungen, Ukraine

KIEW - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat neue Angriffe auf das von russischen Truppen besetzte Gebiet in der Ukraine angekündigt.

19.09.2022 - 05:37:29

Selenskyj spricht von Ruhe vor dem Sturm. "Vielleicht erscheint es irgendjemandem unter Ihnen so, dass nach einer Reihe von Siegen Stille eingetreten ist, doch das ist keine Stille", sagte Selenskyj am Sonntag in seiner täglichen Videoansprache. Vielmehr sei es die Vorbereitung auf die nächste Offensive, deren Ziel die Rückeroberung von Mariupol, Melitopol und Cherson sei.

Nach Angaben Selenskyjs wird sich die Ukraine dabei nicht nur auf die Gebiete konzentrieren, die es vor dem russischen Überfall im Februar kontrollierte. Auch die Territorien der von Moskau unterstützten Separatisten im Osten des Landes und Städte auf der seit 2014 von Russland annektierten Krim würden zurückerobert, kündigte der 44-Jährige an. "Denn die gesamte Ukraine muss frei sein."

Russland hat nach seinem Einmarsch in der Ukraine am 24. Februar große Gebiete im Süden und Osten des Landes erobert. Derzeit hält Moskau immer noch rund 125 000 Quadratkilometer besetzt - das ist etwa ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebietes inklusive der Halbinsel Krim.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Rechtsbündnis hat Mehrheit im italienischen Parlament sicher. Das bestätigten am Montagabend Zahlen des Innenministeriums. Die Fratelli, die rechtspopulistische Lega und die konservative Forza Italia kommen demnach im Senat zusammen auf 112 der 200 Sitze, in der Abgeordnetenkammer auf 235 von 400. ROM - Das von der radikalen Partei Fratelli d'Italia angeführte Rechtsbündnis hat sich bei der Wahl in Italien die absolute Mehrheit der Sitze in beiden Kammern des Parlaments gesichert. (Wirtschaft, 26.09.2022 - 21:10) weiterlesen...

Biden empfängt Macron im Dezember zu Staatsbesuch in Washington. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden wird Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron zu einem Staatsbesuch im Weißen Haus empfangen. Macron und seine Ehefrau Brigitte würden am 1. Dezember in Washington erwartet, kündigte Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre am Montag an. Macron sei der erste ausländische Gast, für den Biden seit Beginn seiner Amtszeit einen offiziellen Staatsbesuch abhalte. In der Vergangenheit habe es in erster Linie wegen Covid Arbeitsbesuche von Staats- und Regierungschef gegeben. "Er wird die tiefe und dauerhafte Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Frankreich, unserem ältesten Verbündeten, unterstreichen", sagte Jean-Pierre weiter. Biden empfängt Macron im Dezember zu Staatsbesuch in Washington (Wirtschaft, 26.09.2022 - 20:23) weiterlesen...

Niederlande drosseln Gas-Förderung. Die elf Förderstellen in der nordöstlichen Provinz Groningen werden ab Oktober nur noch 2,8 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich produzieren, kündigte der für die Gasförderung zuständige Staatssekretär Hans Vijlbrief am Montag in Den Haag an. Das ist die Mindestmenge, um die Systeme am Laufen zu halten. Im vergangenen Gasjahr (von Oktober bis Oktober) waren 4,5 Milliarden Kubikmeter gefördert worden. DEN HAAG - Trotz der Energiekrise werden die Niederlande wie geplant die eigene Gasproduktion weiter drosseln. (Wirtschaft, 26.09.2022 - 18:17) weiterlesen...

Letzte Wahlstunden in Italien - Meloni verschiebt Stimmabgabe (aktualisierte Fassung) (Wirtschaft, 26.09.2022 - 17:56) weiterlesen...

Druckabfall bei Nord Stream 2 - Gasleck südöstlich von Bornholm. In Zusammenarbeit mit Behörden sei die ausschließliche Wirtschaftszone Dänemarks als Ort eines möglichen Austritts identifiziert worden, teilte die Nord Stream 2 AG am Montagnachmittag mit. Die zuständigen Behörden haben demnach als Vorsichtsmaßnahme eine Sicherheitszone eingerichtet. Die Untersuchungen dauerten an. LUBMIN/BORNHOLM - Der Druckabfall in der für Gaslieferungen nicht genutzten Ostseepipeline Nord Stream 2 ist nach Angaben der Betreiber Folge eines Gasaustritts südöstlich der dänischen Insel Bornholm. (Boerse, 26.09.2022 - 17:34) weiterlesen...

EU-Bericht: Illegal gefangener Fisch kommt immer noch auf den Tisch. "Ein Hauptgrund dafür ist die uneinheitliche Anwendung von Kontrollen und Sanktionen durch die EU-Länder", heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht des Europäischen Rechnungshofs in Luxemburg. Es gebe zwar Kontrollsysteme, die den Weg illegaler Fischereierzeugnisse zum Verbraucher erschweren. Aber in den Kontrollsystemen einiger EU-Staaten gebe es "erhebliche Mängel". Diese führten dazu, dass Bestände überfischt und zu geringe Fangmengen angegeben würden. LUXEMBURG - Illegal gefangener Fisch landet den obersten EU-Rechnungsprüfern zufolge noch zu häufig auf den Tellern von Bürgerinnen und Bürgern. (Wirtschaft, 26.09.2022 - 17:12) weiterlesen...