Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, USA

KIEW / BERLIN / MOSKAU - Im Osten der Ukraine ist nach Militärangaben aus Kiew erneut ein Soldat von prorussischen Kämpfern erschossen worden.

11.04.2021 - 14:33:28

Eskalation im Ukraine-Konflikt: Kiew meldet erschossenen Soldaten. Ein weiterer Militärangehöriger sei bei dem "feindlichen Angriff" verletzt worden, teilten die Streitkräfte am Sonntag in Kiew mit. Die Spannungen in der Konfliktregion Donbass im Osten der Ukraine hatten sich zuletzt ungeachtet einer geltenden Waffenruhe massiv verschärft. Die Positionen der ukrainischen Regierungstruppen wurden der Mitteilung zufolge seit Samstag neun Mal beschossen. Auch die von moskautreuen Separatisten kontrollierte Region Donezk warf dem ukrainischen Militär Angriffe vor.

Russland und die Ukraine, die in der Region Truppen zusammengezogen haben, machten sich gegenseitig für die neue Eskalation in dem seit sieben Jahren andauernden Konflikt verantwortlich. Der Kreml drohte zuletzt erstmals ganz offen damit, im Fall einer militärischen Offensive von ukrainischer Seite in den Konflikt einzugreifen. Moskaus Militärdoktrin erlaubt einen solchen Schritt zum Schutz russischer Staatsbürger im Ausland. Russland hat in den von Separatisten kontrollierten Regionen der Gebiete Luhansk und Donezk mehr als 400 000 Pässe an Bürger ausgegeben.

Deutschland, die USA und die Nato hatten sich besorgt gezeigt über die neuen Spannungen. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) forderte von Moskau eine Erklärung russischer Absichten. "Wenn Russland nichts zu verbergen hat, könnte es leicht erklären, welche Truppen wohin bewegt werden und zu welchem Ziel", schrieb die Ministerin am Samstag bei Twitter. Russland hatte zuletzt erklärt, dass es für Truppenbewegungen auf seinem Gebiet niemandem Rechenschaft schuldig sei.

Deutschland kritisierte zudem, dass Russland am Samstag nicht an einer Sitzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teilgenommen habe. In Wien wollte die Ukraine die Eskalation der Lage diskutieren. Russland habe als OSZE-Mitglied Verpflichtungen und müsse sich zu den Sorgen der anderen Staaten äußern, hieß es. "Russland muss deeskalieren und den Charakter seiner Truppenbewegungen in der Nähe der ukrainischen Grenze aufklären", teilte die deutsche OSZE-Vertretung mit.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

ZEW erwartet Anstieg von Pleiten kleinerer Firmen. Anfällig für negative Auswirkungen der Corona-Krise seien insbesondere Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten sowie Selbstständige und Freiberufler, heißt es in der Untersuchung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Aufgrund der zeitweise ausgesetzten Insolvenzsantragspflicht war die Zahl der Firmenpleiten im Corona-Krisenjahr auf ein Rekordtief gesunken. MANNHEIM - Nach dem Ende der Corona-Ausnahmeregeln für Firmen in Schieflage rechnet das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit einem Anstieg von Pleiten vor allem kleinerer Unternehmen. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 06:08) weiterlesen...

Innengastronomie in Luxemburg ab Sonntag am Start. LUXEMBURG - Ein Besuch im Restaurant oder im Café: Das ist ab Sonntag (16. Mai) in Luxemburg wieder möglich. Nach monatelanger Zwangspause darf dann die Gastronomie im Innenbereich wieder öffnen, wie die luxemburgische Regierung angekündigt hat. Voraussetzung für den Zutritt in Pizzeria & Co ist, dass man ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen kann. Innengastronomie in Luxemburg ab Sonntag am Start (Boerse, 14.05.2021 - 06:04) weiterlesen...

Bidens Lächeln ohne Maske und das Kompliment seiner Vizepräsidentin. "Du hast ein tolles Lächeln", sagte die Vizepräsidentin ihrem sichtlich gut gelaunten Chef. Biden äußerte sich im Rosengarten des Weißen Hauses zu neuen Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC, wonach vollständig geimpfte Menschen in den USA nicht nur draußen, sondern auch in geschlossenen Räumen meist keine Maske mehr tragen müssen. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden trat am Donnerstag erstmals ohne Maske ans Rednerpult - und holte sich prompt ein Kompliment seiner Stellvertreterin Kamala Harris ab. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 06:02) weiterlesen...

Bayerns Innenminister Herrmann: Harte Strafen für Impfpass-Fälscher. "Das ist kein Bagatelldelikt, sondern Urkundenfälschung", sagte Herrmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgabe). Gleichzeitig sieht er den Bund und die Europäische Union in der Pflicht. "Es ist höchste Zeit, dass bald ein elektronischer Impfausweis zur Verfügung steht, der fälschungssicher ist", sagte der CSU-Politiker. MÜNCHEN - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will die Fälschung von Impfausweisen hart bestrafen. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 06:01) weiterlesen...

Hausärzte-Chef zweifelt an Startdatum für Impfpass. Es deute wenig darauf hin, dass der Ausweis bis zum Beginn der Reisesaison im Sommer flächendeckend verfügbar sein werde, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag). AUGSBURG - Der Deutsche Hausärzteverband zweifelt an der geplanten Einführung eines digitalen Impfpasses bis Ende Juni. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 06:00) weiterlesen...

Landkreise fordern normalen Unterricht im Juni. Angesichts der Entwicklung in der Corona-Pandemie seien solche Öffnungen jetzt zu verantworten, sagte dessen Präsident Reinhard Sager dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Sie sollten im Mai beschlossen und spätestens zum Juni umgesetzt werden - ganz und nicht nur im Wechselunterricht. BERLIN - Der Deutsche Landkreistag hat sich für eine bundesweite Rückkehr zu normalem Schulunterricht in den Klassenzimmern im Juni ausgesprochen. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 05:59) weiterlesen...