Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Italien

KIEFERSFELDEN / PASSAU - Vor dem Inkrafttreten der schärferen Corona-Einreiseregeln herrschte am Samstagmorgen an den Grenzübergängen zu Tschechien und Tirol extrem ruhiger Verkehr.

13.02.2021 - 16:05:05

Ruhiger Verkehr an den Grenzen - Striktere Regeln ab Sonntag. Es sei deutlich weniger los als sonst an Samstagen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Passau. Auch Pendler seien kaum unterwegs.

Auch an der Grenze zu Österreich bei Kiefersfelden in Oberbayern waren kaum Fahrzeuge unterwegs, wie der Sprecher der Bundespolizei-Inspektion Rosenheim, Rainer Scharf, berichtete. Weder auf österreichischer noch auf deutscher Seite bildeten sich Staus. "Auch der Lkw-Verkehr fließt." Schon bis zum Vormittag stellten die Beamten laut Scharf einige Verstöße gegen die Anmelde- und Testpflicht fest.

Die Bundespolizei erfülle vor allem ihren grenzpolizeilichen Auftrag, unter anderem die Überprüfung der Schleuserkriminalität. Die mit FFP2-Masken und Handschuhen ausgerüsteten Beamten kontrollieren aber seit Tagen auch verschärft die Einhaltung der Corona-Regeln. Auf den wichtigen Nebenstrecken seien provisorisch stationäre Kontrollen eingerichtet worden, sagte Scharf. "Es ist nicht so, dass wir jedes Auto anhalten, aber wir schauen in jedes Fahrzeug hinein."

Von Sonntag an wird das voraussichtlich etwas anders aussehen. "Sehr wahrscheinlich werden wir bei jedem Fahrzeug überprüfen, ob ein negatives Testergebnis vorliegt." Betroffen von den Grenzkontrollen ist auch Sachsen, das an Tschechien angrenzt.

Nach Angaben der Bundesregierung dürfen ab Sonntag aus Tschechien und weiten Teilen des österreichischen Bundeslandes Tirol nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Tschechien und Tirol gelten als Virusvarianten-Gebiete. Ausnahmen bei der Einreise gibt es für Gesundheitspersonal, Lastwagenfahrer und sonstiges Transportpersonal im Güterverkehr.

Rund 45 000 in Deutschland sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hatten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) zuletzt ihren Wohnsitz in Tschechien oder Österreich. Nach der jüngsten BA-Statistik von Ende Juni arbeiteten in Bayern 22 000 Tschechen und 9600 Österreicher.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Spanien und Niederlande werden Hochinzidenzgebiete. Auch die Niederlande fallen dann in diese Kategorie, die verschärfte Auflagen bei der Rückreise nach Deutschland vorschreibt, wie das Robert Koch-Institut am Freitag bekanntgab. Die Entscheidung folgt auf einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in beiden Ländern in den vergangenen Wochen. BERLIN/MADRID - Die Bundesregierung stuft mit Spanien das beliebteste Urlaubsland der Deutschen von Dienstag an als Corona-Hochinzidenzgebiet ein. (Boerse, 23.07.2021 - 21:04) weiterlesen...

Mallorcas Tourismusbranche blickt mit Bangen in die Zukunft. "Ich bin geschockt", sagte Beatrice Ciccardini, Wirtin vom Lokal "Zur Krone" am Ballermann. "Ich hatte das nicht erwartet, nachdem wir anfangs so gut dastanden bei den Inzidenzen", sagte sie am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Sie selbst habe eine Reise mit ihrem Sohn nach Deutschland gebucht, die sie nun stornieren werde, weil er sonst in Quarantäne müsste. Die Entscheidung der Bundesregierung sei aber wohl unausweichlich gewesen, sagt die Wirtin resigniert. PALMA - Tourismusunternehmen auf Mallorca blicken nach der Einstufung ganz Spaniens als Hochinzidenzgebiet mit Bangen auf den Rest der Sommersaison. (Boerse, 23.07.2021 - 18:00) weiterlesen...

Hochinzidenzgebiet Spanien - Reisebranche fürchtet um Geschäft. BERLIN/MADRID - Nach dem Anlaufen des wichtigen Sommer-Reisegeschäfts gerät die von der Corona-Krise hart getroffene Tourismusbranche erneut unter Druck. Die Bundesregierung stuft das beliebte Urlaubsland Spanien von Dienstag (27. Juli) an als Hochinzidenzgebiet ein. Dies kündigte das Robert Koch-Institut an. Hochinzidenzgebiet Spanien - Reisebranche fürchtet um Geschäft (Wirtschaft, 23.07.2021 - 17:23) weiterlesen...

Corona-Infektionen in Italien deutlich gestiegen - Delta herrscht vor. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert erhöhte sich auf landesweit durchschnittlich 41 Fälle je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche, in der Vorwoche waren es noch 19. Vor allem bei jungen Menschen seien mehr Infektionen verzeichnet worden, hieß es am Freitag im wöchentlichen Corona-Lagebericht des Gesundheitsministeriums in Rom. Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen blieb Experten zufolge auf ähnlichem niedrigem Niveau wie in der Vorwoche. ROM - In Italien sind die Corona-Infektionszahlen deutlich gestiegen. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 17:16) weiterlesen...

Spanien: Corona-Risiko nicht nur an Inzidenz messen. Für die Einschätzung des Corona-Risikos müssten auch andere Größen wie die Lage in den Krankenhäusern und der Stand der Impfkampagne berücksichtigt werden, hieß es am Freitag aus Regierungskreisen in Madrid. Eine offizielle Stellungnahme gab es zunächst nicht. Es handele sich um die souveräne Entscheidung eines anderen Landes, die man nicht kommentieren wolle, hieß es. MADRID - Nach der Einstufung zum Hochinzidenzgebiet durch Deutschland hat Spanien betont, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen nicht mehr das Maß aller Dinge sein könne. (Boerse, 23.07.2021 - 17:07) weiterlesen...

Reiseverband: Spanien-Entscheidung macht Urlaubspläne zunichte. BERLIN - Der Reiseverband DRV hat die Entscheidung der Bundesregierung kritisiert, Spanien vom 27. Juli an als Corona-Hochinzidenzgebiet einzustufen. Dies mache mitten in der Ferienzeit "zahlreichen Reisenden und insbesondere vielen Familien mit Kindern die Urlaubspläne zunichte", sagte DRV-Präsident Norbert Fiebig am Freitag. Die von der Corona-Krise hart getroffene Reisewirtschaft befürchtet, dass eine drohende Quarantäne Menschen verunsichert, die gerade im Urlaub sind oder kurz davor stehen. Reiseverband: Spanien-Entscheidung macht Urlaubspläne zunichte (Boerse, 23.07.2021 - 16:13) weiterlesen...