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Bahn, Streiks

Keine guten Aussichten für Bahn-Kunden: Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL geht weiter.

02.09.2021 - 08:17:29

Tarife - GDL-Chef Weselsky: Angebot der Bahn nicht annehmbar. Es hat zwar eine Offerte der Deutschen Bahn gegeben, doch die reiche bei weitem nicht, so die GDL.

  • Lokf?hrer-Streik - Foto: Georg Wendt/dpa

    Ein bundesweiter Lokf?hrer-Streik im Personenverkehr hat begonnen. Foto: Georg Wendt/dpa

  • Gestrandet - Foto: Roberto Pfeil/dpa

    Reisende warten am fr?hen Morgen in K?ln. Foto: Roberto Pfeil/dpa

  • Hier f?hrt wenig - Foto: Bernd Wei?brod/dpa

    Auf einer Anzeigetafel in Stuttgart sammeln sich die Zugausf?lle. Foto: Bernd Wei?brod/dpa

  • Geduld ist gefragt - Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

    Reisende an einem Schalter der Bahn im Leipziger Hauptbahnhof. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

  • Viele Z?ge stehen still - Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

    Gleise vor dem Leipziger Hauptbahnhof. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Lokf?hrer-Streik - Foto: Georg Wendt/dpaGestrandet - Foto: Roberto Pfeil/dpaHier f?hrt wenig - Foto: Bernd Wei?brod/dpaGeduld ist gefragt - Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpaViele Z?ge stehen still - Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin - Der Chef der Lokomotivführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat sich im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn ablehnend zu einem neuen Angebot des Unternehmens geäußert.

«Die schlechte Nachricht für die Bahnkunden: Der Streik geht weiter», sagte Weselsky am Donnerstag im ARD-«Morgenmagazin». Das von der Bahn vorgelegte Angebot sei auch «inhaltlich nicht annehmbar».

Das Angebot vom Mittwoch enthält eine Corona-Prämie bis zu 600 Euro und sieht eine Laufzeit des Tarifvertrags von 36 Monaten vor. Bislang hatte die Bahn eine Laufzeit von 40 Monaten angeboten und die Höhe der Prämie nicht beziffert.

Die GDL streikt seit dem frühen Donnerstagmorgen im Personenverkehr. Bereits am Mittwochnachmittag war der Arbeitskampf im Güterverkehr des Konzerns angelaufen. Bis voraussichtlich Dienstagmorgen müssen sich Bahnkunden auf starke Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr des Konzerns einstellen. Mit dem auf mehr als fünf Tage angesetzten Streik will die GDL ihren Forderungen nach insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 28 Monaten Nachdruck verleihen.

Der Konzern verlangt aus Sicht des GDL-Chefs, den Geltungsbereich des Tarifvertrages zu beschränken, so dass er für neue Mitglieder nicht zur Anwendung kommt. «Die Zielsetzung des Bahnvorstandes ist die Existenzvernichtung der GDL», sagte Weselsky. Auch inhaltlich sei das Angebot nicht annehmbar. So enthalte es eine Nullrunde für dieses Jahr.

@ dpa.de