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Thyssenkrupp, DE0007500001

Keine Autos - kein Stahl: Thyssenkrupp hat deshalb besonders stark unter der Corona-Krise gelitten und einen Milliardenverlust angehäuft.

13.08.2020 - 11:23:30

Quartalszahlen - Thyssenkrupp erwartet Milliardenverlust. Ganz so schlimm wie befürchtet, sei es aber nicht gekommen.

Essen von 679 Millionen Euro und verschlechterte sich im Vergleich zu den minus 13 Millionen Euro im Vorjahresquartal deutlich. Keysberg hatte zuvor einen Verlust von bis zu einer Milliarde Euro nicht ausgeschlossen.

Wegen des coronabedingten Einbruchs der Wirtschaft mussten jedoch alle Bereiche von Thyssenkrupp erheblich Federn lassen. Insbesondere galt das für das Automobilzulieferer-Geschäft sowie die Stahlsparte und den Handel, die hohe Verluste verbuchten. Der Umsatz im fortgeführten Geschäft von Thyssenkrupp sackte daher um gut ein Drittel auf knapp 5,8 Milliarden Euro ab. Der Auftragseingang brach noch stärker um 42 Prozent auf rund 4,8 Milliarden Euro ein.

Für das vierte Quartal sieht Thyssenkrupp in nahezu allen Bereichen eine stabile Entwicklung oder eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorquartal, wenn die Kunden die Produktion wiederaufnehmen. Eine Ausnahme machte das Management jedoch beim Stahlgeschäft, das nicht erst seit der Corona-Krise unter strukturellen Problemen wie Überkapazitäten und Preisdruck leidet. Die Auslastung der Stahlwerke sei zuletzt wieder gestiegen und liege derzeit bei mehr als 60 Prozent, sagte Keysberg. Tausende Mitarbeiter befänden sich weiter in Kurzarbeit.

Für das Gesamtjahr rechnet Thyssenkrupp mit einem bereinigten operativen Fehlbetrag zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro. Allein im Stahlbereich könnte ein Verlust von bis zu gut einer Milliarde Euro anfallen.

Durch den vor kurzem abgeschlossenen Verkauf des Aufzuggeschäfts für gut 17 Milliarden Euro hatte sich Thyssenkrupp finanziell Luft verschafft. Mit dem Geld sollen Schulden abgebaut, Pensionsverpflichtungen abgesichert und Investitionen finanziert werden. Genauere Angaben zur Verwendung der Mittel machte Keysberg weiterhin nicht. Für den Stahlbereich seien weiter alle Optionen offen.

@ dpa.de

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