Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Versorger, Deutschland

KARLSRUHE - Angesichts der Debatten um den Bau weiterer Windräder haben Forscher die möglichen Folgen eines Verzichts berechnet.

08.07.2021 - 11:41:30

Studie: Verzicht auf Ausbau der Windenergie würde Strompreis erhöhen. Demnach könnte die Stromerzeugung innerhalb einzelner Gemeinden dann zusätzliche Kosten von bis zu sieben Cent pro Kilowattstunde verursachen, teilten die Autoren des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am Donnerstag mit. Würde auf den Ausbau der Windenergieerzeugung verzichtet, könnten außerdem die CO2-Emissionen um bis zu 200 Gramm pro Kilowattstunde steigen.

"Statt Windenergie müssten dann eben andere Formen der erneuerbaren Energiegewinnung wie die Solarenergie oder Bioenergie stärker ausgebaut werden", erklärte Jann Michael Weinand vom Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion am KIT. "Bei der Solarenergie entstehen aber höhere Systemintegrationskosten, die für einen Großteil des Aufpreises verantwortlich sind." Ganz ersetzen ließe sich Windenergie für eine lokale Stromerzeugung nur in ganz wenigen Fällen, hieß es weiter. Strom müsste dann importiert werden, was zu den vergleichsweise hohen CO2-Emissionen führen würde.

Windenergie mache in Deutschland rund 24 Prozent der Gesamtbruttostromerzeugung aus, erläuterten die Autoren unter Berufung auf das Statistische Bundesamt. Um die Klimaziele zu erreichen, müssten diese Kapazitäten aber noch weiter ausgebaut werden. Doch immer wieder gibt es Kritik an Windrädern. "Ob Alpenvorland, Mittelgebirge oder Meeresküste - in den schönsten Landschaften Deutschlands stößt der Windkraftausbau häufig auf Ablehnung", heißt es in der Mitteilung.

Im Konflikt zwischen Landschaftsschutz und klimafreundlicher Stromerzeugung mit Windturbinen wollten die Forscher Daten liefern. Ihre Berechnungen haben sie jetzt in der Fachzeitschrift "Patterns" veröffentlicht. Weitere Analysen zu "Wechselwirkungen zwischen lokalen Windkraftwiderständen, landschaftlicher Schönheit und den Gesamtsystemauswirkungen" seien geplant, hieß es.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Umweltverbände empört über Laschet-Aussagen zum Kohleausstieg. Der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt erklärte am Montag: "CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet lügt oder ist falsch informiert, wenn er behauptet, BUND und Greenpeace hätten in der Kohlekommission 2038 für den Kohleausstieg vorgeschlagen. BERLIN - Umweltverbände haben empört über Aussagen von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet zum Kohleausstieg reagiert. (Boerse, 26.07.2021 - 16:42) weiterlesen...

IPCC sieht dringenden Handlungsbedarf. Frustrierend sei das gewesen, sagte am Montag der heutige Chef der Weltwetterorganisation (WMO), Petteri Taalas. Ein Grund: Nach den Prognosen mit starkem Temperaturanstieg kam eine lange Pause: von 1998 bis 2014 veränderte sich die globale Mitteltemperatur kaum. Die Wissenschaftler kratzen sich am Kopf. GENF - Jahrelang hat die Politik sich wenig geschert um die Berichte des Weltklimarats, der seit den 90er Jahren vor verheerenden Folgen der Erderwärmung warnt. (Wirtschaft, 26.07.2021 - 16:20) weiterlesen...

MSC will Bau eines wasserstoffgetriebenen Kreuzfahrtschiffs ausloten. Zunächst soll eine Machbarkeitsstudie untersuchen, unter welchen Voraussetzungen die Konstruktion und der Bau eines mit Wasserstoff betriebenen Hochseekreuzfahrtschiffs sowie die Entwicklung der zugehörigen Anlagen für das Betanken der Schiffe - im Branchenjargon Bunkerinfrastruktur - möglich wären, wie die drei beteiligten Unternehmen am Montag mitteilten. Sie sprechen selbst vom weltweit ersten Projekt dieser Art. HAMBURG/MÜNCHEN - Die Reederei MSC will mit der italienischen Großwerft Fincantieri und dem italienischen Gasversorger Snam die Konzeption eines mit Wasserstoff angetriebenen Kreuzfahrtschiffes ausloten. (Boerse, 26.07.2021 - 15:38) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Uniper setzen Rekordjagd fort. Damit legten die Aktien des Versorgers im laufenden Jahr gut 17 Prozent zu. Die Bernstein-Analystin Deepa Venkateswaran sieht die Chancen gestiegen, dass der finnische Großaktionär die Minderheitsaktionäre herauskaufen will. Mit ihren Verkäufen kämen die Finnen gut voran, besserten so ihre Kasse auf und könnten 2022 einen Beherrschungsvertrag anstreben, hieß es. FRANKFURT - Papiere von Uniper haben ihre Rekordrally am Montag bis auf einen Höchststand von 33,17 Euro fortgesetzt. (Boerse, 26.07.2021 - 14:04) weiterlesen...

Extremwetter im Fokus: Weltklimarat tagt zu neuem Sachstandsbericht. GENF - Die jüngsten Überschwemmungen in Deutschland und andere Extremwetterereignisse haben die Auftaktsitzung des Weltklimarats (IPCC) dominiert. Alle Redner erwähnten am Montag die Tragödien, verbunden mit dem Aufruf: Die Welt muss aufgerüttelt durch die Ereignisse dringend handeln, um den Klimawandel abzumildern. Am 9. August erscheint der erste Teil des 6. Klima-Sachstandberichtes. Zu erwarten sei etwa "eine bessere Zuordnung von Extremwetter zum Klimawandel", sagte der Vorsitzende des Weltklimarates, Hoesung Lee. Extremwetter im Fokus: Weltklimarat tagt zu neuem Sachstandsbericht (Boerse, 26.07.2021 - 13:33) weiterlesen...

SIEMENS ENERGY IM FOKUS: Windkraft-Tochter Gamesa bleibt Sorgenkind. Ausgerechnet die Windkraft-Tochter Gamesa , die eigentlich der Wachstumstreiber werden soll, bleibt das Sorgenkind bei den Münchnern. So bekommt auch das neue Management die Probleme mit Windkraftanlagen an Land nicht in den Griff. Auch im hauseigenen Geschäft mit Kraftwerks- und Energietechnik knirscht es: So scheiterten zuletzt Verhandlungen mit der Gewerkschaft über die konkrete Ausgestaltung des geplanten Stellenabbaus. Was bei Siemens Energy los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht. MÜNCHEN - Der Energiekonzern Siemens Energy hat nach einem erfolgreichen Debüt als eigenständiges Unternehmen zunehmend mit Problemen zu kämpfen. (Boerse, 26.07.2021 - 08:33) weiterlesen...