Regierungen, Südafrika

KAPSTADT - Einen Tag nach dem Rücktritt von Südafrikas Präsident Jacob Zuma soll dessen Nachfolger Cyril Ramaphosa als neuer Staatschef an diesem Donnerstag vereidigt werden.

15.02.2018 - 09:55:25

Südafrikas neuer Präsident Ramaphosa wird rasch vereidigt. Der oberste Richter des Landes sei am Nachmittag verfügbar, um Ramaphosa im Parlament in Kapstadt zu vereidigen, erklärte der Fraktionschef des regierenden Afrikanischen Nationalkongresses (ANC), Jackson Mthembu. Ursprünglich war Ramaphosas Amtsübernahme für Freitag geplant gewesen.

Der von Korruptionsskandalen erschütterte Zuma (75) hatte am Mittwochabend unter dem Druck des ANC nach neun Jahren an der Macht seinen Rücktritt erklärt. Damit kam er in letzter Minute einem für Donnerstag geplanten Misstrauensvotum im Parlament zuvor. Die ANC-Abgeordneten wollten ihn zusammen mit der Opposition abwählen.

Ramaphosa war im Dezember zum ANC-Vorsitzenden gewählt worden. Damit wurde er Zumas designierter Nachfolger. Die Partei wollte Zuma jedoch noch vor der Wahl 2019 absetzen, weil sie sich mit Ramaphosa als Kandidat bessere Chancen erhofft. Ramaphosa hat als Unternehmer ein Millionenvermögen angehäuft und steht im Ruf, ein pragmatischer Managertyp zu sein. Obwohl er seit 2014 Zumas Vize, hat er es jedoch geschafft, nicht von Zumas Skandalen belastet zu werden.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

ROUNDUP/Studie: Familien durch Kita-Beiträge ungleich belastet. Zwar sind die Gebühren vielerorts nach Einkommen gestaffelt - Haushalte unterhalb der Armutsrisikogrenze müssen aber dennoch durchschnittlich einen nahezu doppelt so hohen Anteil ihres Einkommens für die Kita aufwenden wie finanziell besser gestellte. Das geht aus der am Montag von der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh veröffentlichten Erhebung "ElternZoom 2018" hervor. Außerdem fallen die Gebühren für die Kindertageseinrichtungen je nach Bundesland stark unterschiedlich aus. Die finanzielle Belastung der Familien variiere je nach Wohnort, kritisierte Stiftungsvorstand Jörg Dräger. GÜTERSLOH - Einkommensarme Familien sind einer Studie zufolge bei Kita-Beiträgen überproportional stark belastet. (Wirtschaft, 28.05.2018 - 07:17) weiterlesen...

SPD bestimmt Russland-Kurs - Forderung nach mehr Dialog. "Deutschland und Russland haben ein gemeinsames Interesse, wieder zu einer engeren Partnerschaft zurückfinden", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig der "Welt" (Montag). Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (SPD) sagte dem Blatt, permanenter Dialog sei das wichtigste Mittel beim Umgang mit schwierigen Partnern. BERLIN - Vor der SPD-Vorstandssitzung zur außenpolitischen Linie der Partei haben führende Sozialdemokraten einen intensiveren Dialog mit Russland gefordert. (Wirtschaft, 28.05.2018 - 06:31) weiterlesen...

Studie: Kita-Beiträge belasten ärmere Familien stark. Haushalte unterhalb der Armutsrisikogrenze müssen einen nahezu doppelt so hohen Anteil ihres Einkommens für die Kita aufwenden wie finanziell besser gestellte Familien. Das geht aus der am Montag von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Erhebung "ElternZoom 2018" hervor. Die Gebühren für die Kindertageseinrichtungen fallen zudem je nach Bundesland sehr unterschiedlich aus. Die finanzielle Belastung der Familien variiere je nach Wohnort, kritisierte Vorstand Jörg Dräger. Die Ergebnisse der Befragung beruhen laut Bertelsmann auf zwei bundesweit teilweise in Kooperation mit Infratest-dimap erhobenen separaten Befragungen von insgesamt rund 10 490 Eltern. GÜTERSLOH - Einkommensarme Familien sind einer Studie zufolge bei Kita-Beiträgen überproportional stark belastet. (Wirtschaft, 28.05.2018 - 06:22) weiterlesen...

Außenminister beraten über Rettungsbemühungen für Atomabkommen. Nach dem einseitigen Rückzug der USA aus dem Abkommen geht es dabei vor allem darum, trotz amerikanischer Sanktionsdrohungen den Handel mit dem Iran aufrechtzuerhalten. Sollte dies nicht gelingen, könnte der Iran sein Programm zur Anreicherung von Uran, das zum Atombombenbau benötigt wird, wieder aufnehmen. Für die Einstellung des Programms war dem Iran über das Atomabkommen versprochen worden, dass die wirtschaftliche Isolierung des Landes aufgehoben wird. BRÜSSEL - Die Außenminister der EU-Staaten wollen am Montag bei einem Treffen in Brüssel über den Stand der Rettungsbemühungen für das Atomabkommen mit dem Iran beraten. (Wirtschaft, 28.05.2018 - 05:49) weiterlesen...

SPD berät über Kurs in der Russland-Politik - Kritik an Maas. Außenminister Heiko Maas (SPD) hat in den ersten zehn Wochen seiner Amtszeit einen harten Kurs gegenüber Moskau eingeschlagen, der bei vielen Sozialdemokraten für Unmut sorgt. Er warf Moskau "Aggression" in der Ukraine und "zunehmend feindseliges" Verhalten vor. In Teilen seiner Partei, die bis heute Willy Brandts Ostpolitik der Annäherung an die damalige Sowjetunion und die anderen Staaten des Warschauer Pakts hochhält, kam das nicht gut an. BERLIN - Der SPD-Vorstand berät am Montag über die außenpolitische Linie der Partei - unter anderem über die Haltung zu Russland. (Wirtschaft, 28.05.2018 - 05:49) weiterlesen...

Familienministerin Giffey bekräftigt Kita-Gebührenbefreiung als Ziel. Hohe Elternbeiträge könnten eine Hürde für den Besuch einer Kita oder Tagespflege sein, sagte sie in einer Mitteilung zu einer am Montag veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung. "Das Einkommen der Eltern darf aber nicht darüber entscheiden, ob und wann Kinder in eine Kindertageseinrichtung gehen. BERLIN - Angesichts einer überdurchschnittlichen Belastung finanzschwacher Familien durch Kita-Gebühren hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) das Ziel bekräftigt, dass Kitas schrittweise beitragsfrei werden. (Wirtschaft, 28.05.2018 - 05:37) weiterlesen...