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KAPSTADT - Afrika bleibt für viele Unternehmer noch immer ein mühsamer und riskanter Kontinent, belohnt sie dafür aber mit hohen Renditen.

04.09.2019 - 14:49:24

Unternehmer in Afrika weniger pessimistisch. Das ist das Fazit einer Umfrage des Beratungsunternehmens PwC, deren Ergebnisse am Mittwoch zum Auftakt der Afrikatagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Kapstadt vorgestellt wurden. Die auf dem Kontinent befragten 171 Unternehmenslenker schauen angesichts der sich eintrübenden globalen Konjunktur demnach weniger pessimistisch nach vorne als ihre Kollegen in anderen Teilen der Welt.

Eine weitere Erkenntnis zum Auftakt der Konferenz: Der weltweite Tourismus boomt und treibt in vielen Teilen der Welt das Wirtschaftswachstum. Deutschlands Reise-und Tourismuswirtschaft gehört laut einer WEF-Auswertung zu den wettbewerbsfähigsten weltweit. Die Studie bescheinigt der deutschen Branche jedoch vergleichsweise hohe Preise und im Bereich Sicherheit und Gefahrenabwehr in den meisten Regionen eher niedrige Werte.

In der Liste landet Deutschland dank seiner guten Infrastruktur und eines starken Kulturumfelds dennoch unter den untersuchten 140 Ländern auf Rang drei, hinter Spitzenreiter Spanien und Frankreich. Großbritannien rutschte in der alle zwei Jahre vorgelegten Untersuchung auf Platz sechs, hinter Japan sowie Aufsteiger USA.

Die Branche trug rund zehn Prozent zur globalen Wertschöpfung sowie etwa den gleichen Anteil zur weltweiten Beschäftigung bei - ein Anteil, der im kommenden Jahrzehnt vor allem in Asien mit seiner stetig wachsenden Mittelklasse stark steigen dürfte. Trotz einer alle Vorhersagen übertreffenden weltweiten Reisetätigkeit mit rund 1,4 Milliarden Besuchern im Vorjahr warnen die Autoren der Studie angesichts des Drucks durch das schnelle Wachstum in den Top-Destinationen vor einem Kippen des Trends.

Afrika südlich der Sahara gilt als Schlusslicht beim Tourismus. Bis auf die drei Staaten Mauritius (Rang 54), Südafrika (61) und die Seychellen (62) lagen die dort untersuchten 36 Länder alle unter dem weltweiten Durchschnitt. Dem Kontinent werden in der Studie jedoch die zweithöchsten Wachstumsraten der nächsten zehn Jahre vorhergesagt. Grundvoraussetzung sei aber eine offene Visa-Politik sowie ein sicheres Umfeld für die einreisenden Besucher, meinte der zuständige Minister Didier Dogley von den Seychellen. In dem Inselstaat hängen rund 67 Prozent des Bruttosozialprodukts vom Tourismus ab.

Vor allem der interkontinentale Lufttransport in Afrika müsse für ein nachhaltiges Wachstum ausgebaut werden, mahnte die Regionaldirektorin des Zivilluftfahrtverbands IATA, Adefunke Adeyemi, und forderte: "Wir brauchen ein integriertes Transportsystem." Die dafür notwendigen Voraussetzungen stünden nun endlich vor einer Umsetzung.

Der Auftakt der 28. WEF-Tagung mit rund 1100 Teilnehmern in Kapstadt war überschattet von Protesten, die sich unter anderem gegen die Gewalt in Südafrika gegen Frauen, aber auch zum Teil Plünderungen in Johannesburg und Pretoria richteten. Betroffen davon waren zu einem Großteil Ladenbesitzer und Lastwagenfahrer aus anderen afrikanischen Ländern. Die Afrikanische Union und Nigeria hatten sich deswegen bereits besorgt gezeigt. In Nigeria wurden als Reaktion auf die Übergriffe in Johannesburg und Pretoria mehrere südafrikanische Geschäfte geplündert.

@ dpa.de

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