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Vermischtes, health tv

K?ln - Der seit Monaten laufende Verhandlungspoker zwischen Uniklinikum Ulm und dem privaten Klinikkonzern Sana ?ber eine ?bernahme der Universit?ts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) sorgt f?r Aufregung.

12.02.2021 - 18:12:35

Ulm: Sorge um eine Klinik-Privatisierung f?r 50.000 Euro / Landtagswahl in Baden-W?rttemberg: Kandidaten aus Ulm und Landrat vom Alb-Donau-Kreis diskutieren bei health tv ?ber Gesundheitspolitik

K?ln - Der seit Monaten laufende Verhandlungspoker zwischen Uniklinikum Ulm und dem privaten Klinikkonzern Sana ?ber eine ?bernahme der Universit?ts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) sorgt f?r Aufregung. In der Sendung "Wir w?hlen Gesundheit - Landtagswahl in Baden-W?rttemberg" beim Gesundheitssender health tv, betont der SPD-Landtagsabgeordnete Martin Rivior: Er habe "gro?e Sorge", dass die Anteile der Uniklinik weit unter Wert ver?u?ert werden.

Bisher hatten Uniklinik und die Sana AG das RKU mit jeweils 50 Prozent Anteilen in einer gemeinsamen Gesellschaft betrieben. Diesen Vertrag hatte die Uniklinik gek?ndigt, weil sie sich in der Gesellschaft benachteiligt sah. Ausgeglichen werden muss laut Gesellschaftervertrag nicht etwa der Wert des RKU, sondern nur das Stammkapital der Gesellschaft. Laut Rivior k?nnte Sana das RKU also f?r 50.000 Euro ?bernehmen. Dies sieht Dr. Thomas Kienle anders. Der Landtagskandidat der CDU und Jurist glaubt, dass der tats?chliche Wert entscheidend ist: rund 100 Millionen Euro.

Diskutiert wird in der Sendung auch ?ber die finanzielle Unterst?tzung des Landes. Der Investitionswille des Landes scheint "zu wenig ausgepr?gt", findet Rivior, der bei der Wahl am 14. M?rz wieder f?r den Landtag kandidiert. Er bem?ngelt das Ungleichgewicht im landesweiten Vergleich bei der finanziellen Unterst?tzung durch das Land. W?hrend im Zuge der Fusionierung der Unikliniken in Mannheim und Heidelberg rund 1,3 Milliarden Euro in den kommenden f?nf Jahren investiert w?rden, seien es in Ulm nur 300 Millionen Euro. CDU-Kandidat Dr. Thomas Kienle spricht in dem Zusammenhang von der ?stlichen Diaspora Baden-W?rttembergs. Gerade auch mit Blick auf das angrenzende Bundesland Bayern, wo der Gesundheitsbereich mit Milliardenbeitr?gen gef?rdert werde.

Besonderheit Alb-Donau-Kreis

Landrat Heiner Scheffold (parteilos) geht in der Sendung auf die Besonderheit im benachbarten Alb-Donau-Kreis ein. Hier sind die Kliniken in einer GmbH des Landes zusammengef?hrt, gest?tzt auf ein duales Finanzierungsmodell. So werden die Betriebskosten in Teilen vom Bund ?ber den sogenannten Landesbasisfallwert und die Investitionskosten vom Land finanziert. "Beides ist nicht ausreichend, um ein solches Klinikum zu betreiben." Der Alb-Donau-Kreis leiste j?hrlich einen Betriebskostenzuschuss und engagiere sich j?hrlich auch bei den Investitionen, um auf Spitzenniveau zu bleiben und keinen Investitionsstau zu haben.

Das Problem sei, dass der Landesbasisfallwert f?r jedes Bundesland gleich ist, in Baden-W?rttemberg aber die Lohn- und Lebenshaltungskosten h?her seien als in anderen Bundesl?ndern. Weil dieser Wert nicht ausreicht, engagiere sich der Landkreis, "um letztendlich die medizinische Versorgung, die wir ben?tigen auch tats?chlich unseren B?rgerinnen und B?rgern zur Verf?gung zu stellen", so der Landrat.

Weitere Sendungen mit Politikern aus Kassel und Freiburg

Nach der Sendung zu Ulm/Ehingen geht die Talkreihe am Freitag, 19. Februar 2021, ab 19 Uhr mit Politikern aus Kassel in die n?chste Runde. Im Anschluss daran folgt am Samstag, 20. Februar, um 19 Uhr die Sendung zu Freiburg. An weiteren Terminen werden in Hessen die St?dte Wiesbaden und Frankfurt a.M. sowie in Baden-W?rttemberg Mannheim, Heidelberg und Stuttgart unter die Lupe genommen. In den letzten Folgen wird ein Blick auf die allgemeine Lage in den beiden Bundesl?ndern geworfen.

Hinweise zu den Sendungen

Die Sendung zu Ulm wird im TV am Samstag, 13. Februar, ab 19 Uhr auf health tv ausgestrahlt.

Alle Sendungen von "Wir w?hlen Gesundheit" sind zur TV-Erstausstrahlung auch in der Mediathek auf http://www.healthtv.de/ abrufbar.

?ber die German health tv GmbH

Health tv ist Europas einziger multimedialer Anbieter von Gesundheitsinhalten mit einer TV-Sendelizenz. Die wirtschaftlich unabh?ngige 100%-Tochter einer Klinikkette genie?t als redaktionell neutrales und unabh?ngiges Medium eine hohe Glaubw?rdigkeit. Inhalte sind weltweit per Social-Media- und Streamingdienste, via Satellit (Astra) oder deutschlandweit per Kabelnetz zug?nglich. B2B-Kommunikation kann auch ?ber geschlossene Kan?le erfolgen.

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