Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Italien, Deutschland

Johnson vergleicht Labour-Wirtschaftspläne mit Stalins Methoden

06.11.2019 - 09:20:25

Johnson vergleicht Labour-Wirtschaftspläne mit Stalins Methoden. LONDON - Der britische Premierminister Boris Johnson hat die Wirtschaftspläne der größten Oppositionspartei Labour scharf kritisiert und mit Methoden von Sowjetdiktator Josef Stalin verglichen. Die Sozialdemokraten unter Parteichef Jeremy Corbyn verachteten das Streben nach Profit so sehr, dass sie bereit seien, die Grundlage des Wohlstands zu zerstören, schrieb Johnson in einem Beitrag für die Tageszeitung "The Telegraph" (Mittwoch). Großbritannien wählt am 12. Dezember ein neues Parlament.

"Sie geben vor, dass ihr Hass nur gewissen Milliardären gilt und zeigen mit einer Freude und Rachsucht auf Menschen, die seit der Verfolgung der Kulaken durch Stalin nicht zu sehen war", so Johnson weiter. Falls Labour die Wahl gewinne, "würden sie Steuern auf alles erheben: auf Renten, Geschäfte, Erbschaften, Häuser und Gärten." Corbyn wies die Attacken auf Twitter zurück: "Das ist der Schwachsinn, den die Superreichen raushauen, um ein bisschen mehr Steuern zu vermeiden."

Sowjetdiktator Stalin (1879-1953) hatte zu Beginn der 1930er Jahre sogenannte Kulaken - gemeint waren damit einigermaßen wohlhabende Bauern - verhaften, deportieren und ermorden lassen.

Labour will die britische Wirtschaftspolitik umkrempeln. Dazu will die Partei die Steuern für Wohlhabende und Unternehmen erhöhen. Am umstrittensten ist der Plan, dass Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern zehn Prozent ihrer Anteile an einen Fonds abgeben müssen, der von den Beschäftigten kontrolliert wird und diesen eine jährliche Dividende auszahlt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump beklagt Handelsbarrieren der EU: 'schlimmer' als China. Mit der EU sei es "sehr, sehr schwierig", sagte Trump am Dienstag in einer Ansprache vor Mitgliedern eines Wirtschaftsclubs in New York. "Die Barrieren, die sie haben, sind schrecklich, schrecklich. NEW YORK - US-Präsident Donald Trump hat Handelsbarrieren der Europäischen Union beklagt. (Wirtschaft, 12.11.2019 - 20:04) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs fällt auf tiefsten Stand seit einem Monat. Nachdem sich die Gemeinschaftswährung am Montag noch zeitweise stabilisieren konnte, rutschte der Kurs am Nachmittag bis auf 1,1009 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Oktober. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1015 (Montag: 1,1041) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9079 (0,9057) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Dienstag gesunken und hat damit an die deutlichen Verluste der Vorwoche angeknüpft. (Boerse, 12.11.2019 - 16:40) weiterlesen...

POLITIK: EU-Staaten bauen militärische Zusammenarbeit aus. Bei einem Treffen in Brüssel stimmten die Verteidigungsminister am Dienstag 13 neuen Projekten zu. Unter deutscher Führung soll zum Beispiel ein Koordinierungszentrum für Cyberabwehr aufgebaut werden. Bei anderen Projekten geht es unter anderem um die Entwicklung eines unbemannten Systems zur U-Boot-Bekämpfung oder die Verbesserung der Ausbildung von Soldaten. BRÜSSEL - Die EU-Staaten haben eine weitere Ausweitung der ständigen militärischen Zusammenarbeit beschlossen. (Wirtschaft, 12.11.2019 - 14:55) weiterlesen...

WDH/Private Banken unterstützen Scholz' Idee für europäische Einlagensicherung (Fehler in der Überschrift korrigiert) (Boerse, 12.11.2019 - 13:53) weiterlesen...

EU-Urteil verlangt Kennzeichnung für Produkte israelischer Siedler. Dies entschied der Europäische Gerichtshof am Dienstag in Luxemburg. Israel als Ursprungsland anzugeben, wäre irreführend, da der Staat in diesen Gebieten nur "Besatzungsmacht" sei, erklärte das oberste EU-Gericht. LUXEMBURG - Wein, Obst oder Gemüse aus israelischen Siedlungen im Westjordanland und anderen 1967 besetzten Gebieten müssen in der Europäischen Union besonders gekennzeichnet sein. (Boerse, 12.11.2019 - 13:53) weiterlesen...

Maas will stärkere Zusammenarbeit in Europa bei Digitalisierung. "Wir wollen nicht von den USA oder China (...) in der digitalen Welt abhängig werden. Und deshalb brauchen wir einen eigenen Plan für die Digitalisierung", sagte Maas am Dienstag am Rande des Pariser Friedensforums. Wer das Internet beherrsche und die Regeln bestimme, entscheide, wer welche Informationen bekomme, wie Meinungen gebildet würden und letztlich wie demokratische Entscheidungsprozesse verliefen. Er sei davon überzeugt, dass diese Thematik die Europäische Union und die neue EU-Kommission ganz wesentlich beschäftigen müsse. PARIS - Außenminister Heiko Maas (SPD) fordert mehr Eigenständigkeit Europas im Bereich der Digitalisierung. (Boerse, 12.11.2019 - 13:38) weiterlesen...