Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Finanzen, Hahn Rechtsanw?lte PartG mbB

Jetzt beraten lassen https: / / ots.de / ObCws9 Bremen - HAHN Rechtsanw?lte hat in dem vor dem 23.

15.02.2021 - 14:32:18

Etappensieg beim Kapitalanleger-Musterverfahren zum ML Schiffsinvest 2. Senat des Oberlandesgerichts M?nchen gef?hrten Kapitalanleger-Musterverfahren (Aktenzeichen: 23 Kap 4/17) f?r den Musterkl?ger einen Etappensieg errungen.

Jetzt beraten lassen https://ots.de/ObCws9

Bremen - HAHN Rechtsanw?lte hat in dem vor dem 23. Senat des Oberlandesgerichts M?nchen gef?hrten Kapitalanleger-Musterverfahren (Aktenzeichen: 23 Kap 4/17) f?r den Musterkl?ger einen Etappensieg errungen. Gegenstand des Musterverfahrens ist die Feststellung von Prospektfehlern, die schlussendlich zu Schadensersatzanspr?chen aus Prospekthaftung im weiteren Sinne gegen die Lange Verm?gensberatung GmbH, die ML Treuhand GmbH sowie die ML Schiffsinvest Zweite Verwaltung GmbH f?hren.

Das von HAHN Rechtsanw?lte initiierte KapMuG-Verfahren geht insbesondere der Frage nach, ob der den jeweiligen Investitionsentscheidungen zugrundeliegende Emissionsprospekt zur ML Schiffsinvest 2 GmbH & Co. KG vom 06. Juli 2010 fehlerhaft ist. Der Emissionsprospekt ist von der Lange Verm?gensberatung GmbH herausgegeben worden, die die Beteiligungen im Wesentlichen auch vertrieben hat. Von der Lange Verm?gensberatung GmbH sind insgesamt drei dieser Fonds aufgelegt worden. Auf der Grundlage des Vorlagebeschlusses des Landgerichts M?nchen I - 3 OH 18068/17 - hat sich der 23. Senat des Oberlandesgerichts M?nchen unter anderem damit befasst, ob die in dem Emissionsprospekt dargestellte Rendite fehlerhaft bzw. irref?hrend ist. Gegenstand des Feststellungsziels unter Ziff. 1 lit. e) ist die Feststellung, dass der in dem Emissionsprospekt zugrunde gelegte durchschnittliche Verm?genszuwachs in H?he von 8 bis 10 Prozent pro Jahr auf keiner belastbaren Datenbasis basiert und insofern ein erheblicher Prospektfehler vorliegt.

Dies hat der Senat in einem sogenannten Hinweis- und Beweisbeschluss bejaht. Der Senat wies darauf hin, dass hinsichtlich des Feststellungsziels Ziff. 1. lit. e) ein Prospektfehler vorliegen d?rfte. Zur Begr?ndung f?hrte der Senat an, dass bereits in der m?ndlichen Verhandlung vor dem Senat vom 17. Oktober 2020 der Gesch?ftsf?hrer der Lange Verm?gensberatung GmbH, Herr M. Lange, angegeben habe, dass es hinsichtlich der Bewertung der Ausfallrisiken mit maximal 20 Prozent keine Erfahrungswerte gegeben habe. Ferner erkl?rte der Vertreter der Musterbeklagten in der m?ndlichen Verhandlung vom 16.07.2020, dass die Renditeerwartungen von 15 Prozent p.a. nicht auf den im Prospekt angegebenen historischen Schiffsfonds beruht habe, die eine Rendite von 14,7 Prozent hatten, sondern vielmehr auf Erfahrungen mit bereits laufenden Schiffsfonds, die in Neukapital investiert h?tten. Die streitgegenst?ndliche Prospektpassage d?rfte daher, so das Oberlandesgericht, f?r einen durchschnittlichen Anleger irref?hrend sein, da nicht offengelegt wurde, dass die Prognose des durchschnittlichen Verm?genszuwachses nicht auf den Ergebnissen der Studie der FMG Fonds Media GmbH, sondern auf den (subjektiven) Erwartungen des Gesch?ftsf?hrers, Herrn M. Lange, beruhten.

Bei dem Feststellungsziel Ziff. 1. lit. h) wird Beweis erhoben durch Einholung eines Sachverst?ndigengutachtens. Gegenstand dieses Feststellungsziels ist die Kalkulation des prognostizierten Umsatzerl?ses f?r das Jahr 2011 in H?he von 3,1 Millionen Euro. Der Musterkl?ger begehrt die Feststellung, dass die dargestellte Kalkulation nicht plausibel ist.

"Es freut uns sehr, dass das Oberlandesgericht M?nchen unserer Auffassung gefolgt ist und einen Prospektfehler annimmt", sagt Rechtsanw?ltin Dr. Petra Brockmann von HAHN. "F?r die Kl?ger und diejenigen, die ihre Anspr?che im Rahmen des Musterverfahrens angemeldet haben, besteht daher berechtigte Hoffnung, dass ihnen schlussendlich Schadensersatz zugesprochen wird", so Brockmann weiter. Anleger des Schiffsfonds, die bislang noch nicht aktiv geworden sind, sollten die zehnj?hrige Verj?hrungsfrist beachten. F?r den Fall, dass diese Frist noch nicht abgelaufen ist, kommt insbesondere noch die Einreichung einer Klage in Betracht. Das Klageverfahren w?rde angesichts des laufenden Musterverfahrens sodann ausgesetzt werden.

Zum Kanzleiprofil:

HAHN Rechtsanw?lte PartG mbB ist eine der f?hrenden bundesweit im Bank- und Kapitalmarktrecht, Verbraucher- und Versicherungsrecht t?tigen Kanzleien, die ausschlie?lich Anleger und Verbraucher vertritt. HAHN Rechtsanw?lte hat sich u.a. auf das Kapitalanleger-Musterverfahren (KapMuG) spezialisiert und vertritt derzeit bei insgesamt f?nf verschiedenen geschlossenen Fonds die jeweiligen Musterkl?ger. Der Kanzleigr?nder, Rechtsanwalt Peter Hahn, M.C.L., ist seit mehr als 30 Jahren, seine Partner, Rechtsanw?ltin Dr. Petra Brockmann, und Rechtsanwalt Lars Murken-Flato, sind seit mehr als 15 Jahren im Bank- und Kapitalmarktrecht t?tig. Alle drei sind Fachanw?lte f?r Bank- und Kapitalmarktrecht. HAHN Rechtsanw?lte hat Standorte in Hamburg, Bremen, Stuttgart und M?nchen.

Pressekontakt:

Hahn Rechtsanw?lte PartG mbB RAin Dr. Petra Brockmann Marcusallee 38 28359 Bremen Fon: +49-421-246850 Fax: +49-421-2468511 E-Mail: mailto:brockmann@hahn-rechtsanwaelte.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/61631/4838565 Hahn Rechtsanw?lte PartG mbB

@ presseportal.de