Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Indonesien

JAKARTA - Im G20-Land Indonesien wächst der Ärger über eine umfassende Reform des Arbeitsrechts.

08.10.2020 - 10:31:30

Zusammenstöße bei Protesten gegen Arbeitsrechtsreform in Indonesien. Das Parlament hatte das umstrittene "Gesetz zur Schaffung von Arbeitsplätzen" am Montag auf den Weg gebracht. Seither kommt es in vielen Teilen des südostasiatischen Inselstaats zu teils gewalttätigen Protesten. Am Donnerstag ging die Polizei auf der Insel Sumatra mit Tränengas gegen junge Demonstranten vor, die Steine auf die Beamten geworfen hatten. Mehrere Sicherheitskräfte seien verletzt worden, sagte der lokale Polizeisprecher Tatan Dirsan Atmaja.

Auch in West Java kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, während sich in der Hauptstadt Jakarta Hunderte Studenten und Arbeiter vor dem Präsidentenpalast versammelten. Sie fordern, dass die Gesetzesvorlage fallen gelassen wird. Bereits am Mittwoch waren die Einsatzkräfte zum Teil mit Gummigeschossen gegen Demonstranten vorgegangen. Mehr als 400 Menschen wurden Medienberichten zufolge festgenommen.

Nach Angaben der Regierung soll die Reform Investitionen anlocken und die Bürokratie für Unternehmen entschärfen. Kritiker sagen aber, sie werde die Rechte der Arbeitnehmer untergraben. Unter anderem würde sie Entlassungen, Kurzzeitverträge, geringere Abfindungen und die Auslagerung von Arbeitsplätzen erleichtern. Auch Umweltschützer sind alarmiert: Durch das Gesetz wird die Verpflichtung von Unternehmen gelockert, eine Analyse betrieblicher Umweltrisiken zu erstellen.

Präsident Joko Widodo will mit dem umfassenden Paket hingegen die Arbeit von Firmen und Genehmigungsverfahren bei Investitionsprojekten deregulieren. Die bisherigen Gesetzesvorgaben würden die Arbeitgeber zu stark belasten, Investoren würden dadurch abgeschreckt, so die Regierung des bevölkerungsreichsten Staates in Südostasien.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

CDU-Präsenzparteitag am 4. Dezember vom Tisch - Merz will Klärung. BERLIN - Der für den 4. Dezember geplante Präsenzparteitag der CDU mit 1001 Delegierten zur Wahl eines neuen Parteivorsitzenden in Stuttgart ist vom Tisch. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntagabend nach gut fünfstündigen Beratungen der engsten Parteispitze in Berlin. Man habe einen Rahmen für das weitere Vorgehen besprochen, den Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer nun an diesem Montag den CDU-Gremien vorstellen werde. CDU-Präsenzparteitag am 4. Dezember vom Tisch - Merz will Klärung (Wirtschaft, 26.10.2020 - 06:34) weiterlesen...

Opposition in Belarus ruft zu Generalstreik gegen Lukaschenko auf. Lukaschenkos Gegnerin Swetlana Tichanowskaja forderte die Menschen auf, an die Zukunft ihrer Kinder zu denken und für ein Leben in Freiheit zu kämpfen. Die 38-Jährige betonte, dass sie verstehe, wenn Menschen um ihre Arbeit fürchteten. MINSK - Die Demokratiebewegung in Belarus (Weißrussland) hat im ganzen Land für diesen Montag zu einem Generalstreik gegen Machthaber Alexander Lukaschenko aufgerufen. (Wirtschaft, 26.10.2020 - 06:00) weiterlesen...

US-WAHL: Trumps Truppenabzug aus Deutschland kommt noch nicht in Gang. Die Kommandozentrale für die US-Streitkräfte in Europa (Eucom) in Stuttgart teilte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit, dass die Vorbereitung noch Zeit brauche. "Die Planung erfolgt auf den höchsten Ebenen und berücksichtigt zahlreiche Überlegungen. Dies wird einige Zeit dauern", heißt es in der schriftlichen Antwort. Die Soldaten würden über die Planungen auf dem Laufenden gehalten. BERLIN - Der geplante Abzug von etwa einem Drittel der US-Soldaten aus Deutschland hat auch mehr als vier Monate nach der Ankündigung durch US-Präsident Donald Trump noch nicht begonnen. (Wirtschaft, 26.10.2020 - 06:00) weiterlesen...

US-WAHL/ROUNDUP: Coronavirus drängt sich im Wahlkampf in den Vordergrund. WASHINGTON - Im Kampf ums Weiße Haus drängt sich auf der Zielgeraden mit Wucht die Corona-Krise wieder in den Mittelpunkt. Die Infektionen in den USA sind auf einem Rekordniveau - und mit Corona-Fällen im nächsten Umfeld von Vizepräsident Mike Pence breitet sich das Virus zum zweiten Mal binnen weniger Wochen in den obersten Machtetagen aus. Präsident Donald Trump beharrt unterdessen bei seinen zahlreichen Wahlkampfauftritten darauf, dass USA die Krise bald hinter sich lassen würden. US-WAHL/ROUNDUP: Coronavirus drängt sich im Wahlkampf in den Vordergrund (Wirtschaft, 26.10.2020 - 05:59) weiterlesen...

Boykott gegen Frankreich - Neuauflage des Karikaturen-Streits?. Mehrere arabische Länder begannen am Sonntag einen Boykott gegen Frankreich. Händler in Jordanien, Kuwait und Katar nahmen französische Waren aus ihren Filialen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan holte zudem zu einer verbalen Attacke gegen Macron aus. Er warf dem französischen Präsidenten Islamfeindlichkeit vor, zweifelte an dessen geistiger Gesundheit und bezeichnete Macron unter anderem als Krankheitsfall, der sich untersuchen lassen müsse. Paris rief aus Protest seinen Botschafter aus Ankara zurück - einen Vorfall, den es zuvor noch nie gegeben hat, wie Élyséekreise bestätigten. PARIS/ANKARA/KAIRO - Nach Äußerungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bahnt sich ein neuer Streit um Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed an. (Wirtschaft, 26.10.2020 - 05:59) weiterlesen...

Chinas Führung stellt Weichen für neue Wirtschaftspolitik. Vor dem Hintergrund des Handelskrieges mit den USA und der globalen Wirtschaftskrise durch die Corona-Pandemie strebt die zweitgrößte Volkswirtschaft eine größere Selbstständigkeit vom Rest der Welt an. PEKING - Hinter verschlossenen Türen haben am Montag in Peking viertägige Beratungen der kommunistischen Führung über den neuen wirtschaftlichen Fünf-Jahres-Plan begonnen. (Wirtschaft, 26.10.2020 - 05:59) weiterlesen...