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Außenhandel, Konjunktur

Internationale Handelskonflikte verunsichern die Wirtschaft.

09.08.2019 - 08:28:05

Statistisches Bundesamt - Export sinkt im Juni deutlich - Schwaches erstes Halbjahr. Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück. Die Nachfrage nach «Made in Germany» schwächelt.

Wiesbaden - Internationale Handelskonflikte hinterlassen deutliche Spuren in der deutschen Exportbilanz. Im Juni brach die Ausfuhr von Waren «Made in Germany» gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,0 Prozent ein.

In den ersten sechs Monaten gab es nur noch ein kleines Plus von 0,5 Prozent auf 666,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Die Importe verringerten sich im Juni um 4,4 Prozent. Im ersten Halbjahr legten sie aber noch um 3,0 Prozent auf 556,2 Milliarden Euro zu.

Die Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China, die Abkühlung der Weltkonjunktur und das Risiko eines ungeordneten Brexits verunsichern die Wirtschaft. Der Außenhandelsverband BGA rechnete für das Gesamtjahr zuletzt mit einem Wachstum des Exportvolumens von 1,5 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es noch 3 Prozent.

Gegenüber dem Vormonat sanken die Exporte im Juni um 0,1 Prozent, die Einfuhren nahmen hingegen um 0,5 Prozent zu.

@ dpa.de