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Kaspersky Labs GmbH

Ingolstadt - Die H?lfte (49,6 Prozent) der in der Tech-Branche besch?ftigten Frauen in Deutschland bef?rchtet, dass die Covid-19-Pandemie ihre Karriere verz?gert, wie eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt [1].

09.02.2021 - 12:02:37

Kaspersky-Studie: Fast die H?lfte der Frauen in Deutschland bef?rchtet negative Auswirkungen auf die Karriere durch Covid-19-Pandemie

Ingolstadt - Die H?lfte (49,6 Prozent) der in der Tech-Branche besch?ftigten Frauen in Deutschland bef?rchtet, dass die Covid-19-Pandemie ihre Karriere verz?gert, wie eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt [1]. Soziale und traditionelle Rollenbilder f?hren in der Pandemie oft zu einer Doppelbelastung der arbeitenden Frauen und bremsen so die Bem?hungen zur Geschlechtergleichberechtigung in IT-Positionen aus. So sagen fast 50 Prozent (49,4 Prozent) der Befragten, dass sie ihre Arbeitszeiten einschr?nken m?ssten, um f?r die Familie da zu sein.

Die Covid-19-Pandemie hat in den vergangenen Monaten den Arbeitsalltag auch in Unternehmen stark gepr?gt: Home-Office und neue digitale Tools ver?nderten die Zusammenarbeit mit Kollegen erheblich. Dabei sollte sich Familie und Beruf aufgrund flexibler Arbeitszeiten nun theoretisch einfacher vereinbaren lassen und damit vor allem Frauen einen gr??eren Freiraum geben, um sich beruflich zu entwickeln.

Eine aktuelle Kaspersky-Umfrage zeigt jedoch: 40,8 Prozent der Frauen in Deutschland, die in der Tech-Branche arbeiten, haben seit M?rz 2020 Schwierigkeiten, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Die Gr?nde hierf?r sind vielf?ltig. So ?bernimmt mehr als die H?lfte (56 Prozent) der Frauen in Deutschland den Gro?teil der Reinigungsarbeiten im Haushalt, 53,9 Prozent waren f?r das Homeschooling der Kinder zust?ndig und 49,4 Prozent mussten ihre Arbeitszeiten st?rker anpassen als ihr m?nnlicher Partner (38,9 Prozent), um sich um die Familie zu k?mmern. Infolgedessen sind 49,6 Prozent der Frauen der Meinung, dass die Auswirkungen von Covid-19 ihr berufliches Weiterkommen verz?gert.

Trend zum Home-Office f?hrt zur Doppelbelastung

Auch wenn fast ein Drittel (27,9 Prozent) der in der Tech-Branche besch?ftigten Frauen in Deutschland, Home-Office der Arbeit im B?ro vorziehen und fast genauso viele (29,5 Prozent) sagen, dass sie effizienter von zu Hause aus arbeiten und ihre Autonomie Zuhause h?her einsch?tzen als im B?ro (22,4 Prozent), sehen sich Frauen in Deutschland durch die diese Doppelbelastung in ihrer Karriere eingeschr?nkt.

"Die Auswirkungen der Pandemie fallen bei Frauen ganz unterschiedlich aus. W?hrend einige die gr??ere Flexibilit?t und den Wegfall des Pendelns zur Arbeit sch?tzen, sehen sich andere am Rande eines Burnouts. Unternehmen m?ssen sicherstellen, dass ihre Entscheidungstr?ger gem?? der Unternehmensstrategie zur Unterst?tzung der Mitarbeiter in puncto Betreuungsaufgaben handeln", kommentiert Dr. Patricia Gestoso, Head of Scientific Customer Support bei BIOVIA, 2020 Gewinnerin von ,Women in Software Changemakers' und prominentes Mitglied des professionellen Frauennetzwerks Ada's List. "Zudem beschleunigt die Pandemie, den Trend der Koexistenz von Remote- und Hybrid-Mitarbeitern in Unternehmen. Dies kann f?r Frauen, die remote arbeiten, zu einer Herausforderung werden, da sie so m?glicherweise weniger Kontakt zu den F?hrungskr?ften im Unternehmen haben, als wenn sie im B?ro w?ren. So k?nnten sie dadurch weniger oft f?r Aufgaben in Betracht gezogen werden, die f?r eine Bef?rderungen ausschlaggebend sind. Arbeitgeber m?ssen sich dieser Nachteile bewusst sein und entsprechend planen, um sie zu minimieren."

Dabei glauben 30,2 Prozent der Frauen in der Tech-Branche (im Vergleich zu 25,4 der M?nner), dass ein gleichberechtigtes Arbeitsumfeld am besten f?r die Karriereentwicklung w?re und sind 42,2 Prozent davon ?berzeugt, dass Remote-Arbeit ein optimaler Weg hin zu mehr Gleichberechtigung ist.

Die Tech-Branche als Vorreiter f?r Ver?nderung?

"Wenn die Tech-Branche die F?hrung ?bernimmt und f?r eine flexiblere und ausgewogenere Umgebung f?r Frauen sorgt, dann wird dies schneller zur Norm werden und h?chstwahrscheinlich auch eine Ver?nderung der sozialen Dynamik ausl?sen", meint Evgeniya Naumova, Vice President of Global Sales Network bei Kaspersky. "Das wird nicht von heute auf morgen geschehen, aber es gibt bereits Anzeichen daf?r, dass Frauen sich dazu erm?chtigt f?hlen, diese Art des Arbeitens auch zu Recht einzufordern. Wir m?ssen jetzt als Branche darauf aufbauen, das Positive aus dem ?bergang zum flexiblen Arbeiten im vergangenen Jahr zu ziehen und dadurch als Katalysator f?r einen breiteren gesellschaftlichen Wandel fungieren."

[1] https://kas.pr/wit2021 // F?r die Studie befragte Arlington Research im Auftrag von Kaspersky im November und Dezember 2020 insgesamt 13.000 Personen weltweit. Jeweils 500 Frauen und M?nner stammen aus Deutschland.

Pressekontakt:

Berkeley Kommunikation GmbH Sarah Sch?nh?ffer mailto:sarah.schoenheoffer@berkeleypr.com Tel.: +49-89-7472-62-42 Landwehrstra?e 61 80336 M?nchen

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58214/4833650 Kaspersky Labs GmbH

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