Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Auto, Industrie

In Europa laufen die Geschäfte des Autobauers BMW schleppend.

10.01.2020 - 11:28:05

SUV-Modelle gefragt - Chinesische Autokäufer bescheren BMW Rekordabsatz. Ganz anders in China, dort steigt der Absatz deutlich. Insgesamt ist vor allem ein Segment besonders gefragt.

München - Der Autobauer BMW hat im vergangenen Jahr 2,17 Millionen Autos der weiß-blauen Stammmarke verkauft und damit den Rückstand auf den Konkurrenten Mercedes-Benz verkürzt.

Die neuen SUV-Modelle hätten zu dem Absatzzuwachs um 2,0 Prozent auf einen neuen Höchstwert viel beigetragen, sagte Pieter Nota am Freitag in München. Vor allem in China konnte der BMW-Konzern enorm zulegen: Dort stieg die Nachfrage um gut 13 Prozent.

Der BMW-Konzern insgesamt verkaufte im vergangenen Jahr 2,52 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls Royce - das ist ein Plus von 1,2 Prozent. Nota sagte: «Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Erfolgskurs im laufenden Jahr fortführen und weiter profitabel wachsen werden. Wir streben 2020 in der BMW Group insgesamt ein leichtes Absatzplus an.» Auch in China, wo der BMW-Konzern im abgelaufenen Jahr 724.000 Autos verkauft hat, erwartet er im laufenden Jahr mit lokal gebauten Modellen einen soliden Absatzzuwachs.

Daimler hatte im vergangene Jahr inklusive Smart 2,46 Millionen Autos verkauft, davon 2,34 Millionen Mercedes-Benz. Die Stuttgarter hatten den Münchner Konkurrenten 2016 bei der Stammmarke überholt - BMW verkürzte den Abstand im vergangenen Jahr aber von 185.000 auf 171.000 Autos. Audi hat im vergangenen Jahr rund 1,85 Millionen Autos verkauft.

Mit 959.000 verkauften SUV-Fahrzeugen machen die Stadtgeländewagen bei der Marke BMW inzwischen 44 Prozent des Absatzes aus. Der Anteil der besonders profitablen Luxusautos stieg dank der neuen 7er-, X7- und 8er-Reihen auf 105.000 Fahrzeuge. Hier will BMW im laufenden Jahr weiter deutlich zulegen. Die Kunden kauften im vergangenen Jahr auch 146.000 Hybrid- und Elektroautos von BMW und Mini. Der Kleinwagen Mini hat ein schwieriges Jahr hinter sich, der Absatz schrumpfte um 4,1 Prozent auf 347.000 Autos.

Durchwachsen ist für BMW die Lage in Europa. Hier sank der Absatz des Konzerns im abgelaufenen Jahr um 1,5 Prozent auf 1,08 Millionen Autos. Im laufenden Jahr erwartet der Konzern, der in England Mini- und Rolls-Royce-Fahrtzeuge baut, «aufgrund eines eingetrübten Wirtschaftsumfelds ein Absatzwachstum auf Vorjahresniveau».

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Share Now soll schneller aus den roten Zahlen. Share-Now-Chef Olivier Reppert sagte am Mittwoch in Berlin: "Unsere Zielsetzung ist klar: Wir wollen uns schneller in Richtung Profitabilität bewegen." Dass die 7200 Share-Now-Mietautos in Deutschland seit Dienstag über eine einzige App buchbar seien, sei ein Meilenstein. Und nach dem Rückzug aus Nordamerika, London, Brüssel und Florenz werde man sich ab März "auf 17 Kernstädte in Europa konzentrieren, die ein klares Potenzial für ein langfristig profitables Wachstum versprechen", teilte Share Now mit. MÜNCHEN/BERLIN - Die Autobauer BMW und Daimler wollen von ihrem gemeinsamen Carsharing-Unternehmen Share Now allmählich Gewinne sehen. (Boerse, 15.01.2020 - 13:32) weiterlesen...

IG Metall startet regionale Beratungen über Tarifforderung. FRANKFURT - Die IG Metall startet ihre internen Beratungen zu den Tarifforderungen für die deutsche Metall- und Elektroindustrie. An diesem Donnerstag (16. Januar) kommen bundesweit die regionalen Tarifkommissionen zusammen, um über die wirtschaftliche Situation der Betriebe zu sprechen, wie eine Sprecherin erklärte. Ausnahme ist der Bezirk Mitte, der wegen eines Trauerfalls erst am kommenden Dienstag (21. Januar) nachzieht. IG Metall startet regionale Beratungen über Tarifforderung (Boerse, 15.01.2020 - 12:31) weiterlesen...

Rheinmetall erhält weiteren Lkw-Auftrag der Bundeswehr. Ende Dezember bestellten die Streitkräfte weitere 1000 Logistikfahrzeuge bei dem MDax -Konzern im Auftragswert von 382 Millionen Euro brutto, wie Rheinmetall am Montag mitteilte. Der Auftrag ist der dritte Abruf aus einem im Juli 2017 geschlossenen Rahmenvertrag über fast 2300 Lkws. Die jetzt georderten Lastwagen werden in Wien gebaut und sollen noch im Jahr 2020 ausgeliefert werden. DÜSSELDORF - Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat von der Bundeswehr einen weiteren Auftrag zur Lieferung von militärischen Lkws bekommen. (Boerse, 13.01.2020 - 10:22) weiterlesen...