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Tarife, Verkehr

In der Nacht geht die erste Welle des Lokführerstreiks bei der Deutschen Bahn zu Ende.

12.08.2021 - 16:10:08

Deutsche Bahn - Lokführerstreik weiter mit großer Wirkung. Dem Fast-Stillstand folgt ein Wochenende mit Rekord-Fahrgastzahlen. Aber eine Konfliktlösung ist nicht in Sicht.

  • Claus Weselsky - Foto: Wolfgang Kumm/dpa

    Claus Weselsky (r) spricht am Ostbahnhof in Berlin zu den streikenden Lokf?hrern. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

  • Hauptbahnhof Stralsund - Foto: Stefan Sauer/dpa

    Eine Anzeigetafel am Stralsunder Hauptbahnhof zeigt die Zugausf?lle an. Foto: Stefan Sauer/dpa

  • Busbahnhof M?nchen - Foto: Felix H?rhager/dpa

    Am Busbahnhof am M?nchner Hauptbahnhof warten Reisende auf Fernbusse. Foto: Felix H?rhager/dpa

Claus Weselsky - Foto: Wolfgang Kumm/dpaHauptbahnhof Stralsund - Foto: Stefan Sauer/dpaBusbahnhof M?nchen - Foto: Felix H?rhager/dpa
ehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen gefordert

Die Lokführergewerkschaft kämpft um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder bei der Deutschen Bahn. Anders als die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) will sie in diesem Jahr keine Nullrunde bei den Gehältern akzeptieren. So will die GDL bei den Mitarbeitern auch im internen Machtkampf mit der EVG punkten und Einfluss auf weitere Teile der Belegschaft gewinnen.

Die GDL verfolge mit ihrem Streik auch politische Ziele, sagte der Bahn-Beauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann, in einem Pressegespräch. «Ich befürchte, dass es mit kurzfristig entschärfen schwierig wird.»

Die GDL fordert Lohnerhöhungen wie im öffentlichen Dienst von rund 3,2 Prozent sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro in diesem Jahr. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 28 Monate betragen. Auch um Betriebsrenten wird gerungen. Wegen Milliardenverlusten in der Pandemie will die Bahn die Erhöhung auf spätere Stufenzeitpunkte verteilen, bei einer Vertragslaufzeit von 40 Monaten.

© dpa-infocom, dpa:210812-99-811203/10

@ dpa.de