Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

(In der am 8.10. gesendeten Meldung wird im 2.

11.10.2021 - 14:05:30

KORREKTUR: Hartz-IV-Sätze steigen ab dem kommenden Jahr

BERLIN - Hartz-IV-Bezieherinnen und Bezieher bekommen ab dem kommenden Jahr drei Euro mehr im Monat. Die entsprechende Kabinettsverordnung beschloss der Bundesrat am Freitag. Damit steigt der Regelsatz für alleinstehende Erwachsene ab 2022 um drei Euro auf 449 Euro pro Monat. Insgesamt erhalten Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe sowie Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 0,76 Prozent mehr Geld.

Das Statistische Bundesamt liefert mit einem spezifischen Preisindex und der Entwicklung der Nettolöhne jährlich die Basis für die Berechnung der Regelbedarfe. Die zuletzt deutlich gestiegenen Verbraucherpreise - im September betrug das Preisplus im Vergleich zum Vorjahresmonat 4,1 Prozent - gingen allerdings noch nicht in die Berechnung der Sätze ein. Sie würden erst für 2023 berücksichtigt, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums. Die gesetzlich vorgeschriebene Methodik biete hier keinen Entscheidungsspielraum. Mit den jährlichen Anpassungen will die Regierung ein menschenwürdiges Existenzminimum sichern.

Der Regelsatz für Partnerinnen, Partner und Ehegatten steigt um 3 Euro auf 404 Euro. Für Kinder zwischen 14 und 17 Jahren gibt es künftig 376 Euro, ebenfalls 3 Euro mehr als bisher. Um jeweils 2 Euro steigt der Satz für 6- bis 13-Jährige und für 0- bis 5-Jährige (311 und 285 Euro). Für 18- bis 24-Jährige im Elternhaus und Volljährige in Einrichtungen steigt der Satz von 357 auf 360 Euro. Die Mehrkosten werden auf 190 Millionen Euro im kommenden Jahr taxiert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisierte die aus seiner Sicht geringe Erhöhung und forderte eine komplette Neuberechnung der Regelbedarfe. "Mit dieser kümmerlichen Regelsatzerhöhung für Kinder im Hartz-IV-Bezug kann die Kinderarmutsquote in Deutschland nicht gesenkt werden, da sie nicht mal die Inflationsrate kompensiert", erklärte Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann. "Sie entsprechen insgesamt nicht dem notwendigen soziokulturellen Existenzminimum und sollten auf ein Niveau angehoben werden, das echte gesellschaftliche Teilhabe möglich macht."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/EU-Rechnungshof: 2020 knapp vier Milliarden Euro falsch ausgegeben. (Im Leadsatz muss es korrekt heißen "fast" rpt "fast vier Milliarden Euro") WDH/EU-Rechnungshof: 2020 knapp vier Milliarden Euro falsch ausgegeben (Wirtschaft, 26.10.2021 - 09:06) weiterlesen...

EU-Rechnungshof: 2020 knapp vier Milliarden Euro falsch ausgegeben. Dies geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Europäischen Rechnungshofs hervor. Bei den berücksichtigten Ausgaben von 147,8 Milliarden Euro im Haushaltsjahr 2020 belief sich die Fehlerquote demnach auf 2,7 Prozent. Sie blieb damit im Vergleich zu 2019 stabil. LUXEMBURG - Aus dem Budget der Europäischen Union sind im vergangenen Jahr mehr als vier Milliarden Euro fehlerhaft ausgegeben worden. (Wirtschaft, 26.10.2021 - 05:27) weiterlesen...

Morawiecki warnt: EU soll keinen 'Dritten Weltkrieg' beginnen. "Wenn sie den Dritten Weltkrieg beginnen, werden wir unsere Rechte mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen", sagte Morawiecki der britischen Zeitung "Financial Times" (Montag). Er schloss auch nicht aus, dass Warschau wichtige EU-Vorhaben wie das Klima-Paket blockieren könnte. WARSCHAU - Im Streit um die Rechtsstaatlichkeit hat Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki die EU davor gewarnt, versprochene Gelder für sein Land zurückzuhalten, und dabei von einem "Dritten Weltkrieg" gesprochen. (Wirtschaft, 25.10.2021 - 13:33) weiterlesen...

Steigende Energiepreise in Deutschland: Keine rasche Entlastung in Sicht. Über eine Abschaffung der EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom etwa könne nur die neue Bundesregierung entscheiden - wenn sie dann ihr Amt angetreten habe, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. SPD, Grüne und FDP wollen ihre Koalitionsverhandlungen bis Ende November abgeschlossen haben, so dass Olaf Scholz (SPD) in der Nikolauswoche zum Kanzler gewählt werden könnte. BERLIN - Trotz der dramatisch steigenden Energiepreise ist für die Bürger in Deutschland keine rasche Entlastung in Sicht. (Wirtschaft, 25.10.2021 - 12:37) weiterlesen...

'HB': Schutzschirm ESM will höheren Schuldenstand erlauben. "Die ESM-Ökonomen wollen die Grenze für den gesamtstaatlichen Schuldenstand von den heute maximal erlaubten 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf 100 Prozent anheben", schreibt das "Handelsblatt" (Montag). Das maximal zulässige jährliche Haushaltsdefizit soll unverändert bei drei Prozent bleiben. Der Reformvorschlag liege der Zeitung exklusiv vor. DÜSSELDORF - Der Euro-Schutzschirm ESM hat laut einem Pressebericht einen Reformvorschlag für den europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt gemacht. (Wirtschaft, 25.10.2021 - 11:19) weiterlesen...

Israel will Benachteiligung des arabischen Sektors bekämpfen. Rund acht Milliarden Euro sollen in den kommenden fünf Jahren investiert werden, wie das Büro von Ministerpräsident Naftali Bennett am Sonntagabend mitteilte. TEL AVIV - Israels Regierung hat einen milliardenschweren Wirtschaftsplan genehmigt, um soziale Benachteiligungen der arabischen Minderheit im Land abzubauen. (Wirtschaft, 25.10.2021 - 10:20) weiterlesen...