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Arbeitsmarkt, Migration

In den nächsten Jahren wird durch die Demografie die Zahl der Erwerbspersonen deutlich zurückgehen.

23.11.2021 - 12:48:27

Demografischer Wandel - Arbeitsmarktforscher: Deutschland braucht mehr Zuwanderung. Einer Studie zufolge müssten 400.000 Menschen pro Jahr zuwandern, um dem entgegenzuwirken.

Allein durch die Demografie nehme das Erwerbspersonenpotenzial bis 2035 um 7,2 Millionen Menschen ab. Durch längere Arbeitszeiten Älterer und von Frauen sei dies nur zu lindern, nicht aber auszugleichen - das Potenzial wird auf 3,4 Millionen geschätzt. «Bleiben die Wanderungsströme so bestehen, wie sie über einen längeren Zeitraum vor der Pandemie zu beobachten waren, nimmt das Erwerbspersonenpotenzial bis 2035 um sechs Prozent ab, der Rückgang bis 2060 beträgt aber beinahe 20 Prozent», sagte IAB-Forscher Johann Fuchs.

In den klassischen Herkunftsländern innerhalb der EU wirke der demografische Wandel ebenfalls. Die Bezahlung, vor allem in den unteren Lohngruppen, ist nicht wesentlich schlechter als in Deutschland. Außerdem steige bei höheren Zuzügen die Größe der in Deutschland lebenden ausländischen Bevölkerung und damit gleichzeitig auch die Zahl ihrer Fortzüge. Erst bei jährlichen Nettozuzügen von 400.000 Personen bleibt das Erwerbspersonenpotenzial langfristig auf dem Ausgangsniveau.

@ dpa.de