Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Immobilien, Vonovia-Chef

Im Übernahmekampf um die Deutsche Wohnen ist der Immobilienkonzern Vonovia nach Streichung der Mindestannahmeschwelle vom Erfolg seiner Offerte überzeugt.

14.09.2021 - 17:01:28

Vonovia-Chef sieht Deutsche-Wohnen-Übernahme als gesichert an

"Wir haben beim ersten gescheiterten Anlauf in diesem Jahr gelernt, dass auch ein Zusammenschluss schiefgehen kann, der eigentlich nicht scheitern darf - insofern habe ich Bescheidenheit gelernt", sagte Vonovia-Vorstandschef Rolf Buch dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). "Aber ich sehe momentan keine Möglichkeit mehr, woran wir noch scheitern sollten."

Deutschlands größter Wohnungskonzern war im Ringen um die Übernahme des Konkurrenten am Montagabend von seinen bisherigen Bedingungen abgerückt und hatte im Angebot die Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent gestrichen, wie das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) vorab berichtet hatte. Vonovia geht nach dem Scheitern des ersten Anlaufs mit diesem Schritt auf Nummer sicher und setzt die Hürden für die Übernahme deutlich niedriger an. Eine erste Offerte war im Juli noch gescheitert, da viele Hedgefonds ihre Anteile nicht verkauft hatten und Vonovia so keine notwendige Mehrheit der Anteile der Deutschen Wohnen einsammeln konnte. Doch nun habe sich Vonovia zusammen mit den bereits in das Übernahmeangebot eingereichten rund vier Prozent der ausstehenden Aktien, zum jetzigen Zeitpunkt bereits mehr als 40 Prozent der Aktien der Deutsche Wohnen gesichert, so Buch. Dies berücksichtigt noch nicht die bis zu vier Prozent der Aktien, die Vonovia nach Abschluss der Übernahme erwerben könne. Wenn das immer noch nicht reiche, dann könnte sich Vonovia den Rest später immer noch am Markt zukaufen - ohne ein neues Angebot vorzulegen. "Auf kurze Sicht werden wir also so oder so eine Mehrheit bekommen", kündigte der Vonovia-Chef an. Der Konzern hatte bisher zur Bedingung für seine Offerte gemacht, dass die Deutsche-Wohnen-Anleger mindestens mehr als 50 Prozent ihrer Aktien gegen eine Barofferte von 53 Euro pro Papier umtauschen. Mit der Übernahme würde Europas mit Abstand führender Immobilienkonzern mit mehr als einer halben Million Wohnungen im Wert von mehr als 80 Milliarden Euro und einem Börsenwert von rund 50 Milliarden Euro entstehen. "Jeder der meinte, er könnte gegen uns wetten, hat jetzt feststellen müssen, dass wir unser Angebot gut durchdacht haben", sagte Buch. .

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Angeschlagener Immobilienkonzern Evergrande legt an Börse kräftig zu. Die Evergrande-Aktie machte zum Handelsauftakt einen Sprung um über 30 Prozent, reduzierte den Zuwachs bis zum Mittag jedoch auf ein Plus von rund zehn Prozent. PEKING - Der schwer angeschlagene chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat am Donnerstag trotz anhaltender Ängste vor Zahlungsausfällen an der Hongkonger Börse kräftig zugelegt. (Boerse, 23.09.2021 - 10:45) weiterlesen...

Swiss Prime Site: Weiterer Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Real Estate Investment Plattform. Swiss Prime Site: Weiterer Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Real Estate Investment Plattform Swiss Prime Site: Weiterer Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Real Estate Investment Plattform (Boerse, 23.09.2021 - 07:00) weiterlesen...

Bau-Tarifverhandlungen abgebrochen. Erwartet wird nun ein Schlichtungsverfahren, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe nach der fünften Verhandlungsrunde am Mittwoch in Schönefeld mitteilten. Zentraler Streitpunkt war demnach abermals die Forderung, Bauarbeiter für ihre teils weiten Fahrten zu Baustellen zu entschädigen. SCHÖNEFELD - Die Tarifverhandlungen für die rund 890 000 Beschäftigten der deutschen Bauwirtschaft sind am Mittwoch ergebnislos abgebrochen worden. (Boerse, 22.09.2021 - 17:04) weiterlesen...

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen stärker als erwartet. Sie gingen im Monatsvergleich um 2,0 Prozent zurück, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang um 1,7 Prozent gerechnet. WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im August stärker als erwartet gefallen. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 16:26) weiterlesen...

Wohnen für Studierende bleibt teuer - München wieder an der Spitze. 802 Euro Warmmiete kostet in München eine 30 Quadratmeter große Musterwohnung in Uni-Nähe. Das geht aus dem Studentenwohnreport 2021 des Finanzdienstleisters MLP und des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. In Stuttgart kostet die Studentenbude nach der Modellrechnung 750 Euro warm, Köln liegt mit einem Preis von 663 Euro monatlich auf Platz drei. BERLIN - Studierende in München, Stuttgart und Köln müssen nach einer Untersuchung am meisten Geld für ihre Wohnung ausgeben. (Boerse, 22.09.2021 - 16:02) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Bund beschließt Milliardenprogramm für Gebäudesanierung (Schlagwort in Überschrift entfernt) (Wirtschaft, 22.09.2021 - 14:50) weiterlesen...