Regierungen, Deutschland

(Im letzten Satz, erster Absatz "und" statt "oder" korrigiert)

07.12.2018 - 12:29:25

WDH: Merkel warnt vor nicht endendem Streit - Mahnung zur Einigkeit

HAMBURG - Kanzlerin Angela Merkel hat die CDU in ihrer Abschiedsrede als Parteivorsitzende mit beschwörenden Worten zur Einigkeit aufgerufen. "Wohin uns nicht enden wollender Streit führt, dass haben CDU und CSU in den letzten Jahren bitter erfahren", sagte Merkel am Freitag auf dem CDU-Parteitag in Hamburg in ihrer letzten Rede nach 18 Jahren als Parteichefin. Wohin dagegen Einigkeit die Christdemokraten führe, sei auch klar: In den 70 Jahren der Bundesrepublik hätten CDU und CSU in 50 den Bundeskanzler gestellt.

Hintergrund für die mahnenden Worte Merkels dürfte die am Nachmittag anstehende Wahl der neuen Parteispitze gewesen sein. Dabei zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz ab. Mit Spannung wurde erwartet, ob Gesundheitsminister Jens Spahn mit einem zweistelligen Ergebnis einen Achtungserfolg erzielen kann. In der CDU gibt es die Sorge, dass sich nach der Kampfabstimmung die Gräben zwischen verschiedenen Flügeln der Partei vertiefen könnten.

Merkel betonte vor diesem Hintergrund das von ihr bestimmte Motto des Parteitages: "Zusammenführen. Und zusammen führen." Nach 18 Jahren im Parteivorsitz und 72 Wahlkämpfe nach ihrer ersten Wahl im Jahr 2000 in Essen habe die CDU weiterhin als Volkspartei der Mitte den Führungsanspruch in Deutschland. Viel Applaus erhielt Merkel, als sie die teils überraschenden Siege bei den Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr hervorhob. Diese seien "der entscheidende Schlüssel" dafür gewesen, bei der Bundestagswahl 2017 Rot-Rot-Grün zu verhindern.

@ dpa.de

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