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Konjunktur, Arbeitsmarkt

Im Jahr 2019 war die Zahl der Existenzgründungen erstmals seit fünf Jahren wieder gestiegen.

29.06.2021 - 11:17:30

Unternehmen - Weniger Existenzgründungen im Corona-Jahr 2020. Die Corona-Pandemie lässt die Zahlen laut der staatlichen Förderbank KfW nun wieder abnehmen.

Frankfurt/Main - Die Corona-Krise hat die Gründerszene in Deutschland ausgebremst. Rund 537.000 Menschen machten sich im Jahr 2020 selbstständig und damit 68.000 weniger als in den zwölf Monaten zuvor, wie die Förderbank KfW ermittelt hat.

2019 war die Zahl der Existenzgründungen erstmals seit fünf Jahren wieder gestiegen. Im laufenden Jahr rechnet KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib nach Angaben mit einem Aufwärtstrend: «Der konjunkturelle Aufschwung gibt Rückenwind, und auch der Arbeitsmarkt dürfte eher positiv auf die Gründungstätigkeit wirken.» Zudem seien viele weit fortgeschrittene Vorhaben aufgrund der Pandemie verschoben worden.

Rückgänge gab es im vergangenen Jahr sowohl bei den Gründungen zum Nebenerwerb (minus 41.000 auf 336.000) als auch bei denjenigen, mit denen Menschen vollständig ihren Lebensunterhalt verdienen. Bei diesen sogenannten Vollerwerbsgründungen wurde nach einem Minus von 27.000 auf 201.000 ein neuer Tiefpunkt erreicht.

Vor allem Männer wagten nach Angaben der KfW seltener den Schritt in die Selbstständigkeit. Unter ihnen sank die Zahl der Existenzgründer binnen Jahresfrist um 58.000 auf 332.000. Dagegen blieb die Zahl der Gründerinnen mit einem Rückgang von 10.000 auf 205.000 nahezu stabil. Gründungen von Frauen machen somit 38 (2019: 36) Prozent aller Existenzgründungen in Deutschland aus.

@ dpa.de