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Regierungen, Golfstaaten

(Im ersten Satz sowie im letzten Satz wurde die Zahl der Philippiner im Irak auf mehr als 5000 korrigiert.

08.01.2020 - 07:49:24

OFFIZIELLE KORREKTUR: Philippinen fordern Landsleute im Irak zur Evakuierung auf. Die Regierung berichtigte ihre Angaben.

MANILA - Nach den Raketenangriffen des Irans auf vom US-Militär genutzte Stützpunkte im Irak haben die Philippinen ihre mehr als 5000 Staatsbürger in dem Land zur Evakuierung aufgefordert. Die Anweisung, den Irak zu verlassen, sei verpflichtend, teilte das Außenministerium am Mittwoch in Manila mit. Die Philippiner sollten sich an die Botschaft in Bagdad wenden, wenn sie Hilfe bräuchten.

Die meisten arbeiten im Irak für die amerikanische Seite auf den Militärbasen oder als Bauarbeiter in kurdischen Gebieten. Einige sind auch in Restaurants tätig. "Wenn Sie nach Hause wollen, und Ihr Arbeitgeber erlaubt es ihnen nicht, rufen Sie uns an, und wir sprechen mit Ihrem Arbeitgeber", teilte der Geschäftsträger der Botschaft in Bagdad mit. Wer Opfer von Menschenschmuggel gewesen sei, solle sich auch melden oder direkt zur Botschaft kommen, um Hilfe zu bekommen.

Präsident Rodrigo Duterte hatte zuvor schon drei Militärflugzeuge und zwei Schiffe bereit gestellt, um Philippiner im Nahen Osten zurückzuholen. Die Regierung erwägt auch, ein Kreuzfahrtschiff anzuheuern. Nach Angaben des Arbeitsministeriums in Manila sind 2190 Philippiner registriert, die im Irak leben und arbeiten. Nach Schätzungen sind 3000 weitere undokumentiert im Land.

@ dpa.de

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