Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Industrie, Wirtschaftskrise

Im Dezember 2020 sind die Exporte in Deutschland gegenüber dem Vormonat November 2020 um 0,1 Prozent gestiegen und die Importe um 0,1 Prozent gesunken.

09.02.2021 - 08:10:48

Mehr Exporte, weniger Importe

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilte, lagen die Exporte kalender- und saisonbereinigt 4,6 Prozent und die Importe 0,1 Prozent niedriger als im Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Corona-bedingten Einschränkungen in Deutschland. Im Dezember 2020 wurden von Deutschland Waren im Wert von 100,7 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 85,9 Milliarden Euro importiert.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2019 stiegen damit die Exporte im Dezember 2020 um 2,7 Prozent und die Importe um 3,5 Prozent. Im Gesamtjahr 2020 waren die Exporte 9,3 Prozent und die Importe 7,1 Prozent niedriger als im Jahr 2019. Die Außenhandelsbilanz schloss im Dezember 2020 mit einem Überschuss von 14,8 Milliarden Euro ab. Im Dezember 2019 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 15,1 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Überschuss der Außenhandelsbilanz im Dezember 2020 bei 16,1 Milliarden Euro. Die deutsche Leistungsbilanz schloss unter Berücksichtigung der Salden für Warenhandel (+17,3 Milliarden Euro), Dienstleistungen (+2,5 Milliarden Euro), Primäreinkommen (+14,2 Milliarden Euro) und Sekundäreinkommen (-5,8 Milliarden Euro) im Dezember 2020 mit einem Überschuss von 28,2 Milliarden Euro ab. Im Dezember 2019 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 25,3 Milliarden Euro ausgewiesen. In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Dezember 2020 Waren im Wert von 51,4 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 46,0 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Dezember 2019 stiegen die Exporte in die EU-Staaten um 4,2 Prozent und die Importe aus diesen Staaten um 6,0 Prozent. In die Staaten der Eurozone wurden im Dezember 2020 Waren im Wert von 35,7 Milliarden Euro (+2,8 Prozent) exportiert und Waren im Wert von 31,1 Milliarden Euro (+3,1 Prozent) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Dezember 2020 Waren im Wert von 15,7 Milliarden Euro (+7,6 Prozent) exportiert und Waren im Wert von 15,0 Milliarden Euro (+12,5 Prozent) von dort importiert. In die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) wurden im Dezember 2020 Waren im Wert von 49,2 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 39,8 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Dezember 2019 nahmen die Exporte in die Drittstaaten um 1,1 Prozent und die Importe von dort um 0,8 Prozent zu. Die Exporte in das Vereinigte Königreich sanken im Dezember 2020 um 3,3 Prozent auf 5,0 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresmonat. Die deutschen Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen um 11,4 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro ab. Nach einer bis Ende des Jahres 2020 währenden Übergangsphase trat am 1. Januar 2021 der zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ausgehandelte Partnerschaftsvertrag vorläufig in Kraft. Mit dem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion ist der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nun endgültig vollzogen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Pella Sietas: Geschäftsbetrieb wird 'bis auf weiteres' fortgesetzt. Der vorläufige Insolvenzverwalter Achim Ahrendt habe die Belegschaft "darüber informiert, dass das Kurzarbeitergeld für Mai und Juni sowie das Insolvenzgeld für Juli vollständig ausbezahlt wird", teilte das Unternehmen am Dienstag mit. "Für eine Mehrzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann so auch für die Monate August und September das Insolvenzgeld vorfinanziert werden." Der operative Geschäftsbetrieb der Pella Sietas GmbH könne damit "bis auf Weiteres fortgesetzt werden". HAMBURG - Wenige Tage nach der Insolvenz der Pella Sietas GmbH wird der Geschäftsbetrieb der Hamburger Werft fortgesetzt. (Boerse, 03.08.2021 - 13:40) weiterlesen...

Solarverband: Ausbautempo viel zu langsam. Zwar legte die heimische Nachfrage nach Solarstromanlagen im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent zu, wie der Verband am Dienstag unter Verweis auf Daten der Bundesnetzagentur mitteilte. Gemessen an den Anforderungen des Klimaschutzes sei das Photovoltaik-Ausbautempo jedoch weiterhin viel zu langsam. BERLIN - Der Bundesverband Solarwirtschaft hat deutlich mehr Tempo beim Ausbau der Solarenergie gefordert. (Boerse, 03.08.2021 - 11:19) weiterlesen...

Mehr Geld für die Beschäftigten in der Floristik. In einer ersten Stufe sollen die Gehälter um drei Prozent steigen und zum Jahreswechsel gibt es noch einmal zwei Prozent mehr, wie die Tarifpartner Fachverband Deutscher Floristen und IG Bauen-Agrar-Umwelt am Dienstag übereinstimmend mitteilten. FRANKFURT/GELSENKIRCHEN - Die rund 32 000 Beschäftigten der deutschen Floristik-Branche erhalten ab Juli mehr Geld. (Boerse, 03.08.2021 - 10:41) weiterlesen...

Ende des Mietmoratoriums: Biden nimmt Bundesstaaten in die Pflicht. WASHINGTON - Die US-Regierung sieht vorerst keine Möglichkeit, ein wegen der Pandemie verhängtes Moratorium für Zwangsräumungen von säumigen Mietern zu erneuern. Das Moratorium war am Wochenende ausgelaufen und diente in der Corona-Krise dem Schutz der öffentlichen Gesundheit. Präsident Joe Biden habe die Gesundheitsbehörde CDC gebeten zu prüfen, ob eine Verlängerung möglich sei, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Der CDC sei es aber "nicht gelungen, eine rechtliche Grundlage für ein neues, gezieltes Räumungsmoratorium zu finden". Die US-Regierung nimmt nun die Bundesstaaten und Kommunen in die Pflicht. Ende des Mietmoratoriums: Biden nimmt Bundesstaaten in die Pflicht (Boerse, 03.08.2021 - 05:21) weiterlesen...

Scholz für deutliche Verbesserungen beim Betrieb von Windkraftanlagen. Die Laufzeit von Windradflügeln soll bei entsprechender technischer Eignung verlängert werden können, sagte Scholz am Montag bei der Firma tools for composite GmbH (tfc) in Güstrow. ROSTOCK/SCHWERIN WISMAR - SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat bei seinem Besuch in Mecklenburg-Vorpommern Verbesserungen beim Betrieb und der Genehmigung von Windkraftanlagen versprochen. (Boerse, 02.08.2021 - 23:00) weiterlesen...

Ifo-Institut - Zwei Drittel der Industriefirmen leiden unter Materialmangel. Die Klagen werden lauter. Von Holz und Kunststoffgranulat über Stahl bis zu Elektronik-Chips - querbeet fehlen der Wirtschaft gegenwärtig Rohstoffe. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 19:22) weiterlesen...