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(Im 5. Absatz wurde korrigiert: Färöer)

30.04.2021 - 16:54:26

WDH: Gespräche zwischen London und Oslo über Fischfangquoten gescheitert

LONDON - "Fish and Chips" gibt es für die Briten vorerst wohl nur noch als Importware. Wie die Regierung in London am Freitag bestätigte, sind Gespräche mit Norwegen über den gegenseitigen Zugang zu den jeweiligen Gewässern vorerst gescheitert. "Wir haben ein sehr faires Angebot vorgelegt über den Zugang zu britischen Gewässern und den Austausch bestehender Fischereiquoten, aber wir sind zu dem Schluss gekommen, dass unsere Positionen zu weit auseinander liegen in diesem Jahr", hieß es in eine Mitteilung des britischen Landwirtschaftsministeriums.

Seit dem EU-Austritt Großbritanniens Anfang dieses Jahres muss das Land bilaterale Abkommen aushandeln. Ein Rahmenvertrag mit Norwegen wurde im vergangenen Jahr erreicht - doch die Quoten müssen jedes Jahr neu festgelegt werden.

Das Unternehmen UK Fisheries, das bislang mit dem Supertrawler Kirkella den größten Teil des britischen Kabeljaufangs anlandete, reagierte empört. "Als Konsequenz wird kein von Briten gefangener arktischer Kabeljau von den Fish-and-Chips-Läden für unser Nationalgericht verkauft werden", schimpfte Geschäftsführerin Jane Sandell einer Mitteilung zufolge. Stattdessen müsse alles von norwegischen Fischern importiert werden, die darauf nicht einmal Zölle entrichten müssten. Das sei ein schwarzer Tag für Großbritannien, eine Blamage und nationale Schande.

Großbritannien hat mit dem Brexit auch die Gemeinsame Fischereipolitik der EU verlassen. Damit wollte die Regierung nach eigenen Angaben die einheimische Fischindustrie beleben - und den Zugang für europäische Fischer in britische Gewässer erschweren.

Doch das Problem ist, dass die um die britische Küste gefangenen Fische im Vereinigten Königreich größtenteils nicht auf der Speisekarte stehen, sondern in die EU exportiert werden - das wird nun durch Handelsbarrieren erschwert. Gleichzeitig hat London durch den EU-Austritt auch gemeinsame Abkommen über den Zugang zu Gewässern Norwegens, Grönlands, Islands und der Färöer-Inseln verlassen, wo ein Großteil der für Fish and Chips verwendeten Arten wie Kabeljau und Schellfisch gefangen werden.

@ dpa.de

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