Moderna, US60770K1079

(Im 10.

18.01.2022 - 18:54:28

KORREKTUR/ROUNDUP: PCR-Tests werden knapp - Zweitimpfung bei Janssen nötig. Abs., 1. Satz wurde korrigiert: "eine Änderung umgesetzt werden" statt "die Vorgaben geändert werden". Ergänzt wurde im Folgenden "Diese Änderung gelte seit dem Wochenende und solle nun technisch umgesetzt werden, sagte der Sprecher." In der Überschrift wurde deshalb das Wort "Bald" vor "Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig" gestrichen.

und Deutsche Telekom , in einem Blogeintrag mit.

In der App werden dann vier verschiedene Kombi-Anzeigen dargestellt: "2G", "2G+", "3G" und "3G+". Nutzer können über einen Schalter zwischen dem QR-Code des Impf- oder Genesenen-Nachweises und dem Code des Testzertifikats wechseln, um schnell und unkompliziert einen 2G-plus-Nachweis zu erbringen. "2G+" in der App besagt, dass die Menschen vollständig geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen aktuellen negativen Test vorweisen können.

Neues auch für Johnson&Johnson-Geimpfte:

Die digitalen Impfnachweise sollen in Deutschland bis Anfang kommenden Monats an jüngste EU-Vorgaben sowie an Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs von Johnson&Johnson angepasst werden. Umgesetzt werden soll damit die Vorgabe der Europäischen Union, nach der Impfzertifikate in der EU künftig nur noch neun Monate nach der Grundimmunisierung gültig sind, wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte.

Im Zuge dessen soll in Deutschland demnach auch eine Änderung beim Vakzin von Johnson&Johnson umgesetzt werden. Als geimpft mit vollständigem Grundschutz gilt man in Deutschland nun erst dann, wenn auf die Johnson&Johnson-Erstimpfung eine zweite Impfung erfolgt. Dies solle möglichst mit einem mRNA-Vakzin wie dem von Biontech /Pfizer oder Moderna erfolgen, wie er bekräftigte. Der vollständige Grundschutz ist etwa für die Einhaltung von 2G-Zugangsregeln nötig. Diese Änderung gelte seit dem Wochenende und solle nun technisch umgesetzt werden, sagte der Sprecher. Mit diesem Schritt soll einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission nachgekommen werden.

Krankschreibung am Telefon:

Unterdessen soll die Möglichkeit zur Krankschreibung am Telefon bei leichten Atemwegsinfektionen im Fall einer andauernder Pandemie-Lage weiter verlängert werden. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Josef Hecken, in Berlin mit. Der Ausschuss ist das für die Regelung von Leistungen zuständige Spitzengremium im Gesundheitswesen. Derzeit können - momentan noch befristet bis 31. März - Patientinnen und Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden. Die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder hatten am Montagabend in einer Schalte das Bundesgesundheitsministerium um eine Verlängerung gebeten.

Hecken warnte vor Leichtfertigkeit in der aktuellen Pandemiephase: "Die unglaublich hohe Anzahl von Neuinfektionen durch die Omikron-Virusvariante ist herausfordernd für unser Gesundheitssystem." Das Robert Koch-Institut meldete 553,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche - einen neuen Höchstwert. Binnen eines Tages gab es 74 405 registrierte Corona-Neuinfektionen - und 193 Todesfälle nach einer Covid-19-Erkrankung.

@ dpa.de