Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Hong Kong

HONGKONG - Bei den Anti-Regierungsprotesten in Hongkong ist erneut ein Demonstrant von einem Polizisten angeschossen worden.

11.11.2019 - 06:32:37

Hongkonger Polizei schießt erneut Demonstranten an. Wie Hongkongs Krankenhausbehörde am Montag mitteilte, befand sich der junge Mann in einem kritischen Zustand. Wie die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" berichtete, wurde der 21-Jährige am Montagmorgen in den Oberkörper geschossen.

Auf einem in sozialen Netzwerken geteilten Video ist zu sehen, wie ein Polizist zunächst aus nächster Nähe seine Waffe auf einen Demonstranten richtet. Es kommt zu einem Handgemenge. Als von der Seite ein weiterer Demonstranten auf den Beamten zukommt, schießt er auf diesen und feuert zwei weitere Schüsse in eine andere Richtung ab. Die Polizei bestätigte den Vorfall und gab an, dass Beamte auch an zwei weiteren Orten in der Stadt am Montag ihre Dienstwaffen gezogen hätten. Verantwortlich dafür seien die illegalen Taten der "Randalierer" gewesen.

Seit dem Ausbruch der Anti-Regierungsproteste im Juni war es das dritte Mal, dass ein Demonstrant von der Polizei angeschossen wurde. Der Vorfall am Montag ereignete sich inmitten einer Welle neuer Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Protestierenden blockierten an mehreren Orten in der Stadt Straßen, legten Feuer und warfen mit Pflastersteinen. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein.

Mehrere Universitäten strichen am Montag den Unterricht. Auch der Nahverkehr wurde eingeschränkt. Die Proteste entzündeten sich erneut am Tod eines Studenten am Freitag. Der 22-Jährige war an seinen schweren Verletzungen gestorben, nachdem er vergangene Woche am Rande von Protesten von einem Parkhaus gestürzt war.

Auch am Wochenende war es in Hongkong erneut zu Ausschreitungen gekommen. Seit dem 9. Juni demonstrieren die Hongkonger gegen die eigene Regierung. Sie kritisieren einen wachsenden Einfluss der Pekinger Führung auf die ehemalige britische Kronkolonie. Immer wieder kommt es dabei zu schweren Zusammenstößen von Polizei und Demonstranten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mindestens drei Tote bei Krawallen in Bolivien. Weitere 30 Menschen wurden verletzt, als Soldaten und Polizisten in der Stadt El Alto Blockaden der Demonstranten räumten, um den Weg für Tanklastzüge freizumachen, wie die staatliche Ombudsstelle am Dienstag mitteilte. EL ALTO - Bei Zusammenstößen zwischen Anhängern des zurückgetretenen bolivianischen Präsidenten Evo Morales und den Sicherheitskräften sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. (Wirtschaft, 20.11.2019 - 05:57) weiterlesen...

FDP: Geld des Bundes für Kitas verpufft zum Teil. Suding sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Die Voraussetzung für gerechte Bildungschancen sind Kitas mit gut ausgebildeten Erziehern, die die Möglichkeit haben, jedes Kind individuell zu fördern." Deshalb seien "Investitionen zur Sicherstellung eines guten Fachkraft-Kind-Schlüssels" dringend notwendig. BERLIN - Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Katja Suding hat Bund und Ländern vorgeworfen, große Teile des Geldes für das sogenannte Gute-Kita-Gesetz wirkungslos verpuffen lassen. (Wirtschaft, 20.11.2019 - 05:55) weiterlesen...

Brüssel verkündet Einschätzungen zu Haushaltsentwürfen für 2020. EU-Finanzkommissar Valdis Dombrovskis und EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici werden die Beurteilungen zu den Entwürfen der 19 Staaten des gemeinsamen Währungsgebiets in Brüssel verkünden. BRÜSSEL - Die EU-Kommission gibt am Mittwoch (gegen 13.00 Uhr) ihre Einschätzungen zu den Haushaltsentwürfen der Euro-Staaten für 2020 bekannt. (Wirtschaft, 20.11.2019 - 05:46) weiterlesen...

Zentraler Zeuge in Impeachment-Ermittlungen gegen Trump sagt aus. Die Befragung im US-Repräsentantenhaus wird mit Spannung erwartet. Sondland ist zunehmend zu einer Schlüsselfigur in den Untersuchungen gegen Trump geworden. Auch mehrere Zeugen rückten ihn mit ihren Aussagen ins Zentrum der Ukraine-Affäre. WASHINGTON - In den Impeachment-Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump sagt an diesem Mittwoch (15.00 Uhr MESZ) der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, öffentlich im Kongress aus. (Wirtschaft, 20.11.2019 - 05:46) weiterlesen...

Prozess um entzogene Akkreditierungen bei G20-Gipfel in Hamburg. Am Mittwoch (10.00 Uhr) beginnt in Berlin die Verhandlung zu zwei Klagen von Journalisten gegen die Bundesrepublik, wie das Verwaltungsgericht in der Hauptstadt ankündigte. Die Kläger wollen demnach erreichen, dass das Gericht feststellt, dass der Entzug ihrer Akkreditierung rechtswidrig war. Bei einer Akkreditierung handelt es sich um eine Zulassung für Journalisten zu Terminen, die im Vorfeld angemeldet werden muss. BERLIN - Die umstrittenen nachträglich entzogenen Akkreditierungen von Journalisten beim G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg werden ein Fall fürs Gericht. (Boerse, 20.11.2019 - 05:46) weiterlesen...

China kritisiert Menschenrechtsverordnung des US-Senats zu Hongkong. Der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang, sprach am Mittwoch in Peking von einer "unverhohlenen Einmischung in innere Angelegenheiten". PEKING - Die chinesische Regierung hat die Annahme von Gesetzesentwürfen zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong durch den US-Senat scharf kritisiert. (Wirtschaft, 20.11.2019 - 05:42) weiterlesen...