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Energie, Gas

Hohe Gaspreise machen Verbrauchern und der Wirtschaft in Großbritannien zu schaffen.

20.09.2021 - 09:50:06

Hohe Energiepreise - Johnson: Gaskrise in Großbritannien kann Monate dauern. Laut Premierminister Johnson ist ein Ende der Krise zunächst nicht in Sicht.

London/New York - Die Energiekrise in Großbritannien mit rasant gestiegenen Gaspreisen kann nach Angaben von Premierminister Boris Johnson noch mehrere Monate dauern.

Es brauche Zeit, bis sich die globale Industrie von den Folgen der Corona-Pandemie erholt, sagte Johnson in der Nacht zum Montag bei einem Besuch in New York. «Es ist, als ob am Ende einer TV-Sendung jeder den Wasserkocher anstellt. Es ist eine enorme Belastung der weltweiten Versorgungssysteme zu sehen.» Zugleich versuchte Johnson, die Verbraucher zu beruhigen. Die Störungen seien nur vorübergehend. «Die Marktkräfte werden das sehr schnell ausgleichen, und wir werden alles tun, um zu helfen.»

Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng wollte sich am Montag mit Energieunternehmen bei einem Krisentreffen beraten. Erwartet wird, dass die Konzerne staatliche Unterstützung fordern. Die Gaspreise sind in Großbritannien seit Jahresbeginn um 250 Prozent gestiegen.

Die Regierung will kleinere Versorger nicht vor der Pleite schützen, wie die Zeitung «The Guardian» berichtete. Damit solle verhindert werden, dass die Verbraucherpreise weiter steigen. Die Kunden sollen demnach an größere Unternehmen versteigert werden.

Die Krise trifft auch Nahrungsmittel- und Getränkehersteller. Der Lebensmittelproduzent Bernard Matthews warnte, das Weihnachtsessen könne «abgesagt» werden. Der starke Anstieg der Gaspreise hat dazu geführt, dass zwei große Düngemittelfabriken, die Kohlenstoffdioxid (CO2) als Nebenprodukt produzieren, geschlossen wurden. CO2 wird unter anderem für Vakuumverpackungen bei Fleisch oder für Bier benötigt. Doch auch die Gesundheitsbranche ist betroffen. Wegen des CO2-Mangels könnten Operationen abgesagt werden, teilte der Gesundheitsdienst NHS mit. Damit würde der enorme Rückstau in den Kliniken noch vergrößert.

© dpa-infocom, dpa:210920-99-285673/2

@ dpa.de

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