Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

IAG Pence, ES0177542018

Hochinzidenzgebiet Spanien - Reisebranche fürchtet um Geschäft

23.07.2021 - 17:23:26

Hochinzidenzgebiet Spanien - Reisebranche fürchtet um Geschäft. BERLIN/MADRID - Nach dem Anlaufen des wichtigen Sommer-Reisegeschäfts gerät die von der Corona-Krise hart getroffene Tourismusbranche erneut unter Druck. Die Bundesregierung stuft das beliebte Urlaubsland Spanien von Dienstag (27. Juli) an als Hochinzidenzgebiet ein. Dies kündigte das Robert Koch-Institut an.

erklärte, man halte am Spanien-Angebot fest - "insbesondere auch, weil der Großteil der Gäste mittlerweile geimpft ist und nach der Ankunft in Deutschland keine weiteren Auflagen vorgesehen sind". Wer dennoch über eine Umbuchung oder Erstattung nachdenke, könne sich an die Reisebüros oder den Tui-Service wenden. "Reisen nach Spanien sind weiterhin sicher", so die Einschätzung der Hannoveraner. "Wichtig ist, dass man sich im Urlaub wie auch zu Hause an die Abstands- und Hygieneregeln hält. Dann steht entspanntem Urlaub nichts im Wege."

Der Anbieter FTI erwartet keine Welle an Absagen, wohl aber "einige Umbuchungen für Gäste, die noch nicht geimpft oder genesen sind". Chef Ralph Schiller sagte auf Anfrage, die Berliner Entscheidung bedeute vermutlich allerdings einen Rückschlag für den so wichtigen Tourismus in dem Mittelmeerland. "Ob es für Spanien vor Ende der Sommersaison noch mal ein Comeback geben wird, bleibt abzuwarten."

Das Land ist das beliebteste Auslandsreiseziel der Deutschen - allen voran die Balearen-Insel Mallorca. Das Sommer-Reisegeschäft ist für Veranstalter und Reisebüros von enormer wirtschaftlicher Bedeutung.

Wer aus einem Hochinzidenzgebiet nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig immunisiert ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann diese aber durch einen negativen Test nach fünf Tagen verkürzen. Der DRV schätzt, dass aktuell etwa 200 000 Pauschalreisende aus Deutschland in Spanien Urlaub machen, davon 60 Prozent auf den Balearen. Hinzu kommen demnach noch etwa 200 000 Individualtouristen.

@ dpa.de