Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

HILDBURGHAUSEN - Nach umstrittenen Protesten gegen einen strengen Lockdown im Thüringer Landkreis Hildburghausen mit den bundesweit höchsten Infektionszahlen hat die Kreisstadt eine ruhige Nacht erlebt.

27.11.2020 - 08:14:29

Ruhige Nacht in Hildburghausen - Landrat unter Polizeischutz. In der zuständigen Landespolizeiinspektion Suhl sowie bei der Polizei in Hildburghausen selbst waren am Freitagmorgen auf Nachfrage keine besonderen Ereignisse bekannt.

Der Landrat des Landkreises, Thomas Müller, steht seit Donnerstag unter Polizeischutz. Er sei zuvor in den sozialen Medien beleidigt und bedroht worden und habe Anzeige erstattet, sagte ein Sprecher der Polizei in Erfurt am Donnerstagabend.

Die Drohung stehe "mutmaßlich im Zusammenhang mit der Corona-Schutzverordnung", sagte der Sprecher. Die Kriminalpolizei Suhl bearbeite den Fall. Nach einem Bericht der Zeitung "Freies Wort" hieß es in einem mittlerweile gelöschten Facebook-Post: "Müller, du dummes Schwein. Nimm Dir einen Strick und häng Dich weg". Ein Kommentar dazu wird ebenfalls zitiert: "Ich glaube es ist besser, wenn wir ihm dabei helfen".

Müller hatte die Proteste gegen den strengen Lockdown in Hildburghausen als unverantwortlich kritisiert. Hunderte Menschen, die am Mittwochabend durch die Südthüringer Stadt gezogen seien, hätten nicht nur sich, sondern auch andere gefährdet, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag.

Mit 602,9 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche hat der Landkreis bundesweit den höchsten Inzidenzwert. Um die Infektionswelle zu brechen, gelten seit Wochenmitte für die rund 63 000 Einwohner im Kreisgebiet drastische Beschränkungen: Sie dürfen bis zum 13. Dezember ihre Wohnungen nicht mehr ohne triftigen Grund verlassen, Schulen und Kindergärten wurden geschlossen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Wie tödlich ist B.1.1.7? Johnsons Corona-Warnung sorgt für Wirbel. So legen es jedenfalls Aussagen des britischen Premierministers Boris Johnson nahe, denen zufolge die in Großbritannien entdeckte Variante des Coronavirus möglicherweise tödlicher ist als die bislang vorherrschende. Die Aufregung ist groß. Denn diese Nachricht war immer befürchtet worden, seitdem ebenfalls Johnson kurz vor Weihnachten von der raschen Ausbreitung dieser Mutation berichtet hatte, die mittlerweile den Namen B.1.1.7 trägt. LONDON - Eine Mutation des Coronavirus, eine rasante Verbreitung - und nun auch eine höhere Sterblichkeit? Was wie der Alptraum jedes Virologen klingt, könnte in England derzeit wahr werden. (Wirtschaft, 23.01.2021 - 15:16) weiterlesen...

Sonderregelung für Einreise von Pendlern aus Tschechien in Kraft. Laut einer am Samstag in Kraft getretenen Allgemeinverfügung müssen sich Menschen, die zur Arbeit nach Sachsen einreisen, wöchentlich nur zweimal auf das Coronavirus testen lassen. Der Test ist auch erst nach der Einreise möglich, muss aber vor Arbeitsbeginn erfolgen. Für die Ausnahme müssen Betroffene bei der Einreise einen gültigen Arbeitsvertrag vorweisen können. DRESDEN - Nach Einstufung Tschechiens als Corona-Hochrisikogebiet hat Sachsen für Grenzpendler Ausnahmen von der verschärften Testpflicht verfügt. (Wirtschaft, 23.01.2021 - 15:13) weiterlesen...

Grünen-Politikerin fordert Hilfe für Bedürftige bei FFP2-Masken. "Zumindest für Sozialleistungsempfängerinnen und -empfänger muss jetzt schnell und unbürokratisch Hilfe organisiert werden, indem der für Gesundheitssorge vorgesehene Regelsatz mindestens für die Dauer der Pandemie angehoben wird", sagte Klein-Schmeink dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). BERLIN - Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink hat sich mit Blick auf die FFP2-Maskenpflicht für eine zusätzliche Unterstützung von Bedürftigen ausgesprochen. (Wirtschaft, 23.01.2021 - 14:45) weiterlesen...

Schottische Nationalisten mit Plan für Unabhängigkeitsreferendum. EDINBURGH - Mit einem Elf-Punkte-Plan haben die schottischen Nationalisten ihren Forderungen nach Unabhängigkeit von Großbritannien Nachdruck verliehen. Die Schottische Nationalpartei (SNP) von Regierungschefin Nicola Sturgeon kündigte an, nach Ende der Pandemie ein "legales Referendum" durchzuführen. Voraussetzung sei, dass Pro-Unabhängigkeitsparteien bei der für 6. Mai geplanten Regionalwahl erneut eine Mehrheit erhalten. Der britische Premierminister Boris Johnson lehnt ein neues Referendum strikt ab. Schottische Nationalisten mit Plan für Unabhängigkeitsreferendum (Wirtschaft, 23.01.2021 - 12:56) weiterlesen...

KORREKTUR/Minister Heil bekräftigt: 2021 kaum Aussicht auf Rentenerhöhungen (Letzter Satz gestrichen) (Boerse, 23.01.2021 - 12:54) weiterlesen...

Scholz fordert bessere Bezahlung für 'Corona-Heldinnen'. In der Krise hätten alle den "Corona-Heldinnen und Corona-Helden" applaudiert, sagte Scholz am Samstag auf einem digitalen Parteitag der SPD Sachsen-Anhalt. "Aber wir dürfen nicht nur klatschen, wenn alle in Not sind", sagte der Vizekanzler. MAGDEBURG - Der SPD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Olaf Scholz, hat eine bessere Bezahlung für systemrelevante Berufe gefordert. (Wirtschaft, 23.01.2021 - 12:11) weiterlesen...