Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

HEUSENSTAMM - Tausende Gläubiger des insolventen Goldhändlers PIM aus dem südhessischen Heusenstamm haben eine erste Abschlagszahlung bekommen.

23.02.2021 - 14:06:26

Gläubiger des insolventen Goldhändlers PIM bekommen erste Zahlung. "Die Verwertung der sichergestellten Edelmetallbestände ist im Wesentlichen abgeschlossen, so dass wir in Abstimmung mit dem Gericht und dem Gläubigerausschuss eine erste Auszahlung vornehmen konnten", teilte Insolvenzverwalter Renald Metoja am Dienstag mit. Es seien alle Gläubiger berücksichtigt worden, deren Forderung bereits gerichtlich festgestellt worden sei. Ein kleiner Teil von Forderungen befinde sich noch in der Prüfung. Rund 7000 Gläubiger haben dem Insolvenzverwalter zufolge aktuell Forderungen in Höhe von rund 178 Millionen Euro angemeldet.

Die PIM Gold GmbH hatte Ende September 2019 nach Durchsuchungen einen Insolvenzantrag gestellt. Derzeit müssen sich zwei ehemalige Chefs des Unternehmens wegen schweren Betrugs vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Laut Anklage soll das Unternehmen von 2016 bis September 2019 mit Kunden Lieferverträge einschließlich Bonusversprechen über Hunderte Kilogramm Gold abgeschlossen, diese aber nicht erfüllt haben. Zinsen sollen nach einer Art Schneeballsystem über neu angeworbene Kundengelder ausgezahlt worden sein. In dem Verfahren geht es auch um Verträge für den Kauf von rund drei Tonnen Gold, das den Vorwürfen zufolge in diesem Umfang wohl nie in irgendwelchen Tresoren gelagert war.

Die Höhe der jetzt ausgezahlten Gelder entspricht Metoja zufolge einer Quote von 7,5 Prozent auf die gerichtlich festgestellten Forderungen. Im Durchschnitt habe diese Quote bei Unternehmensinsolvenzen in Deutschland zuletzt bei rund 3,6 Prozent gelegen. "Nach aktuellem Stand bestehen gute Aussichten, dass Gläubiger zwischen 15 und 20 Prozent ihrer Forderung zurückbekommen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

GESAMT-ROUNDUP: Bund und Länder ringen trotz Risiken um Aussicht auf Lockerungen. Vor Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch mahnte die Bundesregierung zur Vorsicht. Aus einigen Ländern kamen ebenfalls Warnungen vor großen neuen Lockerungen, nachdem am Montag bundesweit Friseure wieder öffneten. Zum Absichern weiterer Schritte schlägt das Bundesgesundheitsministerium zwei kostenlose Schnelltests pro Woche für alle Bürger vor. Sie sollen von geschultem Personal abgenommen werden können, etwa in Testzentren oder Praxen. BERLIN - Bund und Länder ringen um eine Aussicht auf weitere Lockerungen des monatelangen Corona-Lockdowns - trotz akuter Sorgen wegen wieder steigender Infektionszahlen. (Boerse, 01.03.2021 - 17:42) weiterlesen...

Astrazeneca-Impfstau wächst - Merkel lehnt öffentliche Impfung ab. Bis Donnerstag sollen knapp 1,1 Millionen Dosen des Vakzins geliefert werden, insgesamt erhöht sich die Liefermenge damit auf fast 3,2 Millionen, wie aus Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Bis einschließlich Sonntag haben nach Zahlen des Robert Koch-Instituts aber nur rund 455 000 Menschen eine Impfung mit dem Präparat des britisch-schwedischen Herstellers erhalten. BERLIN - Mit der erwarteten Lieferung von mehr als einer Million Dosen des Astrazeneca -Impfstoffs könnte sich der Impfstau in den Bundesländern bis Ende der Woche nochmals vergrößern. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 17:29) weiterlesen...

Mitte März Plan für 'grünen Pass' für Corona-Geimpfte. BRÜSSEL - Die EU-Kommission will am 17. März den Gesetzentwurf für einen "digitalen grünen Pass" vorlegen, der Corona-Impfungen, Covid-Erkrankungen und negative Tests vermerken soll. Ziel ist, einen sicheren Weg zur Aufhebung von Beschränkungen und zum Reisen in Europa zu finden. Dies kündigte Kommissions-Vizepräsident Margaritis Schinas am Montag in Brüssel an. Mitte März Plan für 'grünen Pass' für Corona-Geimpfte (Wirtschaft, 01.03.2021 - 17:22) weiterlesen...

Merkel: Corona-Krise unterstreicht Bedeutung des Artenschutzes. "Denn der Rückgang der Artenvielfalt und das Vordringen des Menschen in sensible Naturräume erhöhen die Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern", sagte Merkel am Montag in einem Grußwort zum 30-jährigen Bestehen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. Die Pandemie habe einmal mehr auf dramatische Weise die Abhängigkeit von der Natur und der Umwelt ins Bewusstsein gerufen. OSNABRÜCK - Die Corona-Pandemie macht aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bedeutung des Artenschutzes deutlich. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 17:20) weiterlesen...

Mehr Klimaschutz, mehr Sozialstaat - So zieht die SPD in die Wahl. Auf 48 Seiten haben die Sozialdemokraten entworfen, mit welchen Versprechen sie in die Bundestagswahl im Herbst ziehen wollen. "Zukunft, Respekt, Europa" ist die Überschrift, fast romantisch wird versprochen: "Wir wollen aus Träumen Zukunft machen". Es sei ein "ehrgeiziges Programm", sagte Kanzlerkandidat Olaf Scholz am Montag. "Wir haben sehr früh uns auf den Platz gestellt. BERLIN - Vieles formuliert die SPD optimistisch im Indikativ: "Wir werden ein Tempolimit von 130 km/h auf Bundesautobahnen einführen" zum Beispiel, oder "Die Besteuerung von Einkommen werden wir gerechter gestalten". (Wirtschaft, 01.03.2021 - 17:19) weiterlesen...

Klöckner-Idee für neue EU-Agrarfinanzierung trifft auf geteiltes Echo. Sie kündigte am Montag an, "mit Augenmaß" vorzugehen. "Allen ist klar, dass es zu Veränderungen kommen muss", sagte die CDU-Politikerin. BERLIN - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stößt mit ihren Vorschlägen zur künftigen EU-Agrarfinanzierung in Deutschland bei Umweltorganisationen auf Kritik. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 17:06) weiterlesen...